Mesut Pazarci: Altersvorsorge in Gold?

Das sinkende Rentenniveau ist stets medienpräsent. Private Vorsorge wird nach wie vor empfohlen. Doch wie können sich Arbeitnehmer vor einer drohenden Altersarmut nachhaltig schützen? Nachhaltigkeit ist bei privaten Vorsorgemaßnahmen nicht ganz einfach zu erreichen. Die Masse der klassischen Altersvorsorgeprodukte sind Geldwertprodukte. Sie sind nicht substanziell und unterliegen der Geldwertentwicklung, die mit Kaufkraftverlusten keine besonders nachhaltige Vorsorge ermöglicht. Eine beliebte Anlageform, die einen hohen Nachhaltigkeitsfaktor Besitzt, ist Gold.

Dank der demografischen Entwicklung sinkt die Zahl der Erwerbstätigen in den nächsten Jahren immer stärker. Prognosen sehen einen Rückgang der Erwerbstätigen von heute circa 55 Millionen Erwerbstätiger auf 44 Millionen im Jahr 2050. Da eine solche Entwicklung nicht nur die Rente sondern auch die Wirtschaft vor personelle Herausforderungen stellt, ist Privatvorsorge wichtiger denn je. Um für das Alter finanziell abgesichert zu sein, raten Fachleute daher zu einer Kombination aus betrieblicher Altersvorsorge, staatlich geförderten Produkten und sonstigen privaten Anlageformen. Staatlich geförderte Produkte verlieren immer mehr an Attraktivität für die Menschen, da der mit der Förderung verbundene Verwaltungsaufwand abschreckt bzw. die Beantragung einfach vergessen wird. Gold steht weit oben auf der Beliebtheitsskala. Es ist einfach zu erhalten und man kann es zuhause in einem Tresor lagern. Im Gegensatz zum Geld, dessen Wert ständigen Veränderungen unterliegt, Besitzt Gold Substanz und ist werthaltig. Da es nur ein begrenztes Goldvorkommen auf der Welt gibt, wird Gold sogar mit der Zeit attraktiver.

Papiergold oder physisches Gold?

In Gold kann man auf verschiedene Weise investieren. Bei einem Kauf von physischem Gold erhalten Anleger von einer Bank oder einem Edelmetallhändler Goldbarren oder -münzen. Sicher verwahrt und ausreichend versichert liegt das Investment dann im eigenen Tresor zu Hause, im Schließfach eines Geldinstituts oder auch in einem Zollfreilager, welches ebenfalls Verwahrungsdienstleistungen anbietet. Zum Papiergold gehören alle Arten von Goldanlagen, die als Wertpapier Rechte an Gold verbriefen oder die durch ihre Investition an den Goldpreis gekoppelt sind. Es gibt auch Besitzzertifikate, bei denen der Anleger lediglich ein Zertifikat über den Besitz von Gold erhält, nicht das Gold in physischer Form. Hier muss jederzeit sichergestellt sein, dass das Papier in physisches Gold getauscht werden kann. Ist das nicht oder nur teilweise gegeben, nützt das Papier leider wenig. Nachhaltiger ist zweifellos der Erwerb physischen Goldes in Form von Barren, Münzen oder Tafelbarren. Das Edelmetall ist somit in dieser Form bereits vorhanden und verfügbar und Besitzt bzw. behält einen dauerhaften Wert. Papiergold eignet sich eher für Anleger, die kurzfristig mit Gold spekulieren möchten, oder für Investoren, welche die Verwahrung nicht selbst organisieren möchten und darauf vertrauen, dass das herausgebende Geldinstitut jederzeit ausreichend Gold liefern kann.

Flexibes bis ins hohe Alter

Physisches Gold ist in vielen unterschiedlichen Barren- und Münzgrößen und -formen. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Reales Gold kann beispielsweise auch mittels Goldsparplänen mit gleichbleibenden monatlichen Beträgen erworben werden. Hier gibt es am Markt viele Angebote, die sich zum Teil nur in den enthaltenen Kosten unterscheiden. Der Vorteil hier liegt in der Art des Kaufes. Bei konstanten Beträgen kauft man viel Gold, wenn der Preis günstig ist und weniger Gold, wenn der Goldkurs hoch steht. Das rechnet sich auf lange Sicht.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Inflation, gut oder schlecht für Anleger?

Die Wirtschaft nimmt weiter ab. Fallende Verbraucherpreise sollen den Konsumwillen der Verbraucher neu entfachen. Es fallen Worte wie Inflation und Deflation. Leider wird nicht oft darüber gesprochen, was diese Begriffe genau bedeuten, welchen Ursprung sie haben und wie sie sich tatsächlich auswirken.

Vor 45 Jahren wurde für eine große Eistüte mit 3 Kugeln gerade mal 50 Pfennig bezahlt. Heute zahlen wir für eine Kugel Eis 1 Euro oder mehr. Ist das Eis heutzutage besser, werthaltiger oder gesünder als vor 45 Jahren? Höchstwahrscheinlich nicht. Es ist immer noch die gleiche Köstlichkeit mit der gleichen zerstörerischen Kraft für die Zähne wie vor 45 Jahren. Wer sich vor 45 Jahren z. B. ein Haus gebaut hat, konnte dies mit 30.000 DM schaffen, Grundstück inklusive. Das ist heute kaum vorstellbar, muss man doch für ein Haus gleicher Größe heute etwa 450.000 – 500.000 Euro einplanen. Sind die Häuser heute aus besonderen Werkstoffen, die einen solchen Preisunterschied erklären? Das dürfte ziemlich unwahrscheinlich sein. Stein ist Stein. Schon möglich, dass heute die Dämmwerte und die Bauverfahren effizienter und umweltfreundlicher sind. Das kann jedoch nicht der Grund für diesen Preisunterschied sein. Nein die Ursache für diese Preisunterschiede liegt einzig und allein im Geld.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Ihr Geld tatsächlich wert ist? Dabei ist es total irrelevant, welche Währung wir betrachten. Wir sind der Meinung, dass ein Geldschein, auf dem z. B. 100 Euro drauf steht, auch 100 Euro wert ist. Das ist aber ein Irrglaube, Geld ist ein Tauschmittel und 100 Euro sind sehr relativ. Das lässt sich ganz einfach nachprüfen, wenn wir darüber Buch führen, wie viel wir für 100 Euro heute einkaufen können. Wenn wir das fünf oder sechs Jahre später wieder tun, werden wir erkennen, dass wir für die gleiche Summe plötzlich weniger Waren dafür erhalten.

Interessanter wird dieser Effekt, wenn wir ihn mal über einen langen Zeitraum betrachten. Im Jahr 1960 arbeiteten z.B. die Menschen im produzierenden Gewerbe für durchschnittlich DM 2,90/Stunde (Männer) und DM 1,85/Stunde (Frauen). Dabei wurden durchschnittlich 46,4 Wochenstunden von Männern und 42,2 Wochenstunden von Frauen absolviert. Das ergab einen Monatsbruttolohn bei Männern von ca. DM 538,00 und für Frauen von ca. DM 312,00. Aus der heutigen Sicht ist es nicht vorstellbar, für einen so geringen Stundenlohn arbeiten zu gehen. Wenn man sich vor Augen führt, dass die gleiche Berufsgruppe z.B. im Jahr 2001 ca. DM 30,00 (Männer) und ca. DM 22,00 (Frauen) Stundenlohn hatte, offenbart sich hier etwas sehr interessantes.

Natürlich waren auch die Preise zu dieser Zeit ganz andere als heute. Die Verhältnisse entsprachen jedoch denen von heute. Wenn jemand damals DM 100 geschenkt bekam, entsprach das einem Fünftel seines Bruttoeinkommens. Heute sind DM 100,00 (oder rund 50 Euro) ein Kinobesuch für eine vierköpfige Familie mit ein wenig Popcorn und Cola. Was ist also mit dem Geld geschehen?

Das Geld selbst hat sich gar nicht verändert. Sowohl auf dem 100,00-DM-Schein von 1960 als auch auf dem von 2001 standen 100,00 DM drauf. Trotzdem konnte man für beide Scheine nicht die gleiche Menge Waren kaufen, denn die Preise waren zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich.

Jeder wird von Kindsbeinen an erzogen, Geld als etwas Wertvolles zu betrachten. Das ist es aber leider nicht. Es ist lediglich ein Stück Papier mit einer Zahl drauf, die aufgrund von Vertrauen als Tauschmittel beim Einkauf von allen akzeptiert wird. Kaufen bedeutet hierbei Bezahlen. Das ist für unser Verständnis wichtig, denn heutzutage zieht Kaufen nicht unbedingt immer sofort das Bezahlen nach sich. Denken wir dabei die Angebote wie z.B. jetzt kaufen, in einem halben Jahr bezahlen oder die vielen Kaufmöglichkeiten auf Kredit.

Das Geld selbst hat KEINEN WERT, sondern nur eine KAUFKRAFT, die von Menschen bewertet bzw. festgelegt wird. Nur die Güter, die wir für das Geld kaufen, haben einen WERT, der beständig sein kann (z. B. Immobilien, Kunst, Edelmetalle, usw.) oder der abnimmt (z. B. Auto, Heimelektronik, verderbliche Waren, usw.). Man kann umgekehrt folgern, dass der „Wert“ des Geldes davon abhängt, was man dafür tauschen kann.

Was ist Inflation?

Der Begriff Inflation kommt aus dem lateinischen und bedeutet „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“. Inflation erklärt in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, allgemeinen Anstieg des Preisniveaus. Anders ausgedrückt bedeutet Inflation eine Steigerung des Preisindex oder die Schwächung der Kaufkraft einer Währung.

Inflation ist eine Art Teufelskreis. Sie wird begleitet von Preissteigerungen, zu hohem Warenaufkommen und vermehrter Verschuldung. Verschuldung jedoch nicht nur bei den Unternehmen, sondern vor allem auch beim Verbraucher. Verschuldung bedeutet erhöhte Kosten (Zinsen), die im Resultat wieder negative Auswirkungen auf den Preis bei den Anbietern und die Nachfrage bei den Verbrauchern haben, was zu weiteren Überproduktionen in der Wirtschaft führt, usw.. Kaufen wird nicht mehr gleichgesetzt mit Bezahlen. Der Absatz erfolgt immer häufiger auf Pump. Das Einkommen wird zur Ausgangsbasis, wie viel man sich an Teilzahlungsraten leisten kann. Die Inflation wird stärker.

Die Erfassung der Inflation wird am häufigsten über den Preisindex der Lebenshaltungskosten durchgeführt, der sogenannten Inflationsrate. Dieser wird mit Hilfe eines für einen durchschnittlichen (im Beispiel) deutschen Haushalt (2,3 Personen) in einem bestimmten Jahr (Basisjahr) repräsentativen Warenkorbs ermittelt. Enthalten waren darin etwa in früheren Jahren:

Warenkorb
Zusammensetzung des statistischen Warenkorbes, 2010
Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke, 10,3%
Tabakwaren, alkoholische Getränke, 3,8%
Bekleidung, Schuhe, 4,5%
Wohnung, Wasser, Gas, Brennstoffe, 31,7%
Einrichtungsgegenstände, 5,0%
Gesundheit, Pflege, 4,4%
Verkehr, 13,5%
Nachrichtenübermittlung, 3,0%
Freizeit, Kultur, Unterhaltung, 11,5%
Bildungswesen, 0,9%
Hotel, Restaurants, 4,5%
Andere Waren und Dienstleistungen, 7,0%

Quelle: Statistisches Bundesamt

Auswirkungen des Warenkorbs auf die Inflationsentwicklung

Auf Grundlage dieses Warenkorbs und des damit festgelegten Basisjahres werden für jedes Jahr die Lebenshaltungskosten und daraus die prozentuale Steigerung zum Vergleichs- oder Vorjahr ermittelt. Für jeden Monat ermittelt in Deutschland das Statistische Bundesamt die Preissteigerungen, welche auch regelmäßig in den Medien veröffentlicht werden. Im Schnitt betragen diese Inflationsraten zurzeit zwischen 0,3 und 0,7%, wobei meistens die Mineralölpreise am stärksten zur Preissteigerung beitragen.

Die Messung dieser Zahlen ist jedoch sehr ungenau. Dies begründet sich zum einen im veränderten Konsumentenverhalten (Produktinnovationen, Substitution teurer Produkte durch günstigere), wie auch in der qualitativen Steigerung (bessere Computer) der Produkte. Weiterhin zu beachten ist, dass es sich immer um das statistische Mittel handelt, das nicht auf jedermann ohne weiteres anwendbar ist. Zum Beispiel unterscheiden sich die Ausgaben gut betuchter Haushalte deutlich von den Ausgaben der Haushalte mit geringem Einkommen. Haushalte, denen ein geringes Einkommen zur Verfügung steht, geben einen größeren Anteil für Grundnahrungsmittel, Wohnen, Energie etc. aus. Preissteigerungen für diese Warenarten begründen dann eine stärkere Inflationserfahrung, während gleichzeitig „Luxusgüter“ im Preis sinken können. Darüber hinaus werden im Warenkorb auch Güter berücksichtigt, die nicht regelmäßig angeschafft werden, sondern die meist nur alle paar Jahre wieder gekauft werden (z. B. Heimelektronik, Einrichtungsgegenstände, Autos, usw.). Die Auswirkungen sind gravierend. Würde die Berücksichtigung der Waren sich auf die Waren beschränken, die regelmäßig in einem Haushalt gekauft/verbraucht werden, wären die Inflationsraten deutlich höher. Man kann sich also recht gut vorstellen, wie realitätsfern die öffentlich präsentierten Inflationsraten sind. Zum Glück kann jeder Haushalt seine persönliche Inflation selbst herausfinden, wenn man sich einen Überblick darüber verschafft, wie weit man mit seinem Einkommen den Monat über kommt und ob es im Vergleich zu früheren Zeiten besser oder schlechter wird (gleiches oder leicht gesteigertes Einkommen vorausgesetzt). Man spricht hierbei von der gefühlten Inflation.

Was ist Deflation?

Unter Deflation (von lat.: „das Abschwellen“) versteht man den volkswirtschaftlichen Zustand eines allgemeinen und anhaltenden Rückgangs der Preise für Waren und Dienstleistungen. Einfach betrachtet scheint Deflation das Gegenteil der Inflation zu sein, bei der die negativen Wirkungen der Inflation ausgeglichen werden. So einfach ist es jedoch nicht. Die zerstörerischen Auswirkungen der Inflation, wie zu viel umlaufendes Geld (zu hohe Verschuldung), zu viel Produktionskapazitäten und daraus resultierende, unbezahlbar werdende Arbeitsplätze werden in der Deflation bereinigt. Deshalb kann man während einer Deflation feststellen, wie viele Betriebe Pleite gehen (Abbau der überflüssigen oder unrentablen Produktionskapazitäten), Banken uneinbringliche Gelder den wirtschaftlich total kaputten Schuldnern erlassen (faule Schulden) und wie die Arbeitslosigkeit ansteigt. Die Deflation wird von negativem Wirtschaftswachstum begleitet. Man kann die Deflation also als Folge oder Gegenschwingung der Inflation ansehen, in der all das zerstörerische Potenzial, welches durch die Inflation aufgebaut wurde, wie durch ein reinigendes Feuer beseitigt wird. Dabei kann man nur schwer feststellen, wann die Inflation in die Deflation umkippt.

Sobald die Preise sich festigen, die Nachfrage stagniert und die Wirtschaft nicht mehr wächst, ist die Deflation da und kann nicht aufgehalten werden. Das Verbrauchervertrauen schwindet. Die Angst vorm Jobverlust veranlasst die Menschen, ihr Geld zusammen zu halten. Die Nachfrage sinkt immer stärker, die Preise purzeln. Die fallenden Preise schaffen allerdings kein neues Verbrauchervertrauen. Im Gegenteil, fallende Preise sind Preise, die vorher zu hoch waren. Wann der Prozess beendet wird, kann man schlecht voraussagen, demnach lohnt es sich, weiter abzuwarten und auf noch geringere Preise zu hoffen. Der Konsum lässt also weiter auf sich warten.

Firmenpleiten und der Abbau von faulen Schulden in der Deflation sind gleichbedeutend mit dem Abbau von Geldvermögen, der meist einen Geldwertverfall nach sich zieht. Diesem zu entrinnen ist in der Regel nur durch eine Investition in Sachwertvermögen machbar. Die Vernichtung alter, uneinbringlicher Schulden steht in Deutschland gerade am Anfang. In den Büchern der Kreditinstitute findet man unvorstellbar hohe Zahlen uneinbringlich gewordener Schulden. Auf der Bankenseite ist es verständlicherweise unbequem, sich von diesen Summen zu trennen. Ist es doch mit einem enormen Verlust verbunden, den man seinen Aktionären oder, wie bei den Sparkassen, seinen öffentlichen Trägern erklären muss. Also mogelt man sich, solange es geht, um diese Aufgabe herum und tut so, als wäre alles in bester Ordnung. Schlimmer noch ist die Verschuldung auf der Staatsebene zu sehen. Hierbei haben die Schulden schon seit Jahren unbeherrschbare Ausmaße angenommen. Die astronomischen Zinsen, die derzeit auf der Gesamtschuldenlast liegen, führen zu einer nicht beherrschbaren Geldvermehrung. Hier wird im wahrsten Sinne des Wortes „Spielgeld“ aus dem Nichts erschaffen, bedrucktes Papier, das nicht mal Ansatzweise von echten Werten untermauert wird. Das Platzen dieser Geldblase ist eine mathematische Gewissheit.

Die Geschichte ist voll von Zusammenbrüchen:

  • um 1622 in Europa in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges
  • um 1923 in Deutschland und Ungarn (Deutsche Inflation 1914 bis 1923)
  • 1939 – 1948 in Deutschland (zurückgestaute Inflation, korrigiert durch Währungsreform)
  • jahrzehntelang bis 1991 in Argentinien
  • jahrzehntelang bis 1994 in Brasilien
  • um 1995 in Mexiko
  • um 2002 in Argentinien

    • Wer also davon ausgeht, dass Geld oder Geldwertanlagen sicher sind, sollte seine Meinung überdenken.

      Was bedeutet das für die Vermögensplanung

      Wenn wir z.B. für unseren Lebensabend Vorsorge treffen möchten, gilt es, den Lohn unserer Arbeit sicher und werthaltig anzulegen. Sicherheit und Werthaltigkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen, die eine Kapitalanlage besitzen sollte. Allerdings müssen wir zuerst Sicherheit und Werthaltigkeit genau definieren. Lassen Sie uns zunächst die Werthaltigkeit beschreiben.

      Werthaltigkeit

      Da wir nicht wissen, wie sich Preise und Löhne in Zukunft entwickeln werden, ist es nicht möglich für uns, eine Größenordnung an notwendigem Vermögen für eine ausreichende Altersversorgung zu erahnen. Wir haben nur gelernt zu fragen, „wie viel zahlt man ein, was kommt am Ende raus?“
      Die Zahl, die wir dann als Ablaufsumme sehen, bewerten wir mit unserem heutigen Geldwert- Verständnis und der Erfahrung, was heute alles so kostet. Wir malen uns aus, was man heute so alles machen könnte, wenn man diese Summe heute zur Verfügung hätte und unterschreiben zufrieden den Vertrag. Ohne es zu wollen, erliegen wir der Illusion, unsere Altersversorgung wäre damit gesichert. Wie fatal sich dieser Trugschluss auswirken kann, zeigt ein Beispiel.

      Unser Arbeiter von 1960 hat sich entschlossen, eine Altersvorsorge abzuschließen und monatlich darin etwas Geld einzuzahlen. Er ist 30 Jahre alt und will mit 65 in Rente gehen. Zu diesem Zweck schließt er eine Kapitallebensversicherung (Geldwertanlage) ab mit einem gleich bleibenden Beitrag von monatlich DM 50,00. Man beachte, dass DM 50 etwa 10% seines Bruttoeinkommens entsprechen, also ein verhältnismäßig hoher Sparbeitrag für ihn.
      Zu seinem 65. Geburtstag im Jahr 1995, erfährt er die Ablaufleistung aus der Lebensversicherung in Höhe von ca. DM 56.000,00! Doch damit kann er zum Zeitpunkt der Auszahlung leider keine großen Sprünge machen, denn alles ist nun viel teurer, als damals, als er den Vertrag gezeichnet hatte. Sein Sparvertrag hat ihm unter dem Strich nur eines gebracht: die Erkenntnis, dass Geldwertanlagen sich nicht rentieren, weil sie die schleichende Inflation nicht auffangen können.

      Es dürfte jedem klar sein, dass die Auswirkungen der schleichenden Inflation durch die Auswirkungen der galoppierenden Inflation noch in den Schatten gestellt werden. Diese zieht nämlich die Vernichtung aller Geldvermögen und damit aller Geldwertanlagen nach sich.

      Fazit

      Werthaltige Güter behalten ihren Wert. Die Vorstellung, dass diese wertvoller werden, ist nicht ganz richtig. In Wahrheit wird das Geld immer wertloser. Wenn die Kaufkraft des Geldes nachlässt, ist das gleichbedeutend damit, dass die Preise steigen. Daraus entsteht die Vorstellung, dass Sachwerte immer teurer werden, dass z. B. Immobilien eine Wertsteigerung erfahren. Doch in Wirklichkeit muss man durch den Kaufkraftverlust immer mehr Geld bezahlen, um werthaltige Sachwerte wie Immobilien, Gold, Rohstoffe etc. zu kaufen.

      Eine Vorsorge auf Anlageformen aufzubauen, die an die Entwicklung des Geldes gekoppelt sind, ist somit eine leichtfertige Sache. Sinnvoller ist es, sich auf Anlageformen zu konzentrieren, die unabhängig von der Geldwertentwicklung sind. Hier sind besonders Edelmetalle eine gute Wahl. Speziell Gold hat sich seit Jahrtausenden als solider Wertspeicher bewährt und wird das auch in Zukunft tun. Gold ist ein begrenzter Rohstoff und eignet sich sehr gut zur Vorsorge. Jedes Portfolio sollte Edelmetalle an Bord haben. Hier waren die Experten bisher der Ansicht, dass 10-20% des Vermögens in Edelmetallen investiert sein sollten. Zwischenzeitlich sind viele dieser Experten der Meinung, dass der Edelmetallanteil auch deutlich höher liegen darf. Wer ein Drittel seines Vermögens in Edelmetalle investiert, kann damit nichts falsch machen.

      Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Gold ist günstig, trotz Kriegsgefahr

Auf der Welt brennen Krisenherde. Kriege, Katastrophen, politische Auseinandersetzungen, Sanktionen, Spannungen sind an der Tagesordnung. Trotzdem reagiert der Preis der Krisenwährung Nummer eins kaum. Wenn man den Instituten glauben schenkt, gäbe es ein Überangebot von Gold. Aber wer möchte sich schon auf Aussagen von Instituten verlassen, die stets die eigenen Interessen verfolgen? Aufmerksame Anleger und Marktbeobachter glauben eher an Preismanipulation.

Eine Stahlgittertür fällt ins Schloss. Klaus P. fühlt noch einmal nach dem festen Gegenstand in seiner Hosentasche. Er weiß, dass er das Richtige getan hat. Der Frankfurter war gerade bei der PIM Gold- und Scheideanstalt GmbH in Heusenstamm, hat dort Altgold abgegeben und sich einen 100 Gramm Barren Feingold geleistet. Knappe 3.750 Euro hat ihn der Barren gekostet. Geld ist nicht sicher, denkt er sich, steigt in sein Auto und fährt nach Hause.

P. ist ein sachwertorientierter Anleger. Geld anlegen hat ihn schon immer interessiert. Er ist Mitte fünfzig, verheiratet, Lehrer für Religion und Geschichte und investiert regelmäßig und schon seit Jahren etwa 20% des Familienvermögens in Gold. „Ich versuche, möglichst große Barren zu kaufen, um die Kosten gering zu halten“, erklärt er. Also sparen seine Frau und er immer einen gewissen Teil auf ein „Gold“-Konto. Und wenn genug Guthaben zusammengekommen ist, kauft P. davon einen Goldbarren, 100 Gramm oder größer. Diesmal hat er Glück, der Preis war super. Viel Gold hat er für sein Geld erhalten. In seiner Tasche ist es zwar nicht sehr sicher, aber es weiß ja niemand davon, dass er einen so wertvollen Gegenstand in der Tasche hat. Zu Hause hat er einen Tresor im Fußboden seines Hauses. Dort wird er den neuen Barren zu den anderen legen.

Der Frankfurter gehört zu einem Menschenschlag, der verstanden hat, worauf es wirklich ankommt. Er kauft grundsätzlich, wenn die Preise niedrig sind. So handhabt er es bei Aktien, Fonds und Edelmetallen. Natürlich ist es nicht so einfach, den passenden Zeitpunkt festzustellen, aber brechen die Kurse ein, kauft P. einfach. Und bisher hat er mit dieser Strategie Erfolg gehabt. Sparbuch, Lebensversicherungen und Bausparen sind Geldwerte und daher keine echten Anlageformen für sachwertorientierte Anleger.

Normalerweise entwickelt sich der Goldpreis genau entgegen den Aktienkursen. So ist es möglich, wenn der Goldkurs oben ist, Aktien und Fondsanteile zu kaufen und stehen die Aktien hoch, wird Gold gekauft. Auf Dauer eine Strategie, die funktioniert. Zurzeit führt der Goldpreis jedoch ein merkwürdiges Eigenleben.

Gold steigt in Krisenzeiten normalerweise an. Und verfolgt man die Medien, erscheint es offensichtlich, dass der Goldkurs normalerweise stark ansteigen müsste. Im Nahen Osten flammt der Gaza-Konflikt wieder auf, der Nordirak, Teile Syriens und der autonomen Region Kurdistan werden zur Beute brutaler, schwarz maskierter Terroristen. In der Ukraine spielen die EU und die Nato mit den Muskeln und versuchen den russischen Präsidenten Wladimir Putin aus der Reserve zu locken. Aber der Goldpreis rührt sich nicht. Ist das Ende der Fahnenstange erreicht?

Ein solches Verhalten in Zeiten, in der eine Krise die nächste jagt, ist höchst verdächtig. Der Verdacht liegt nahe, dass es hier Interessensgruppen gibt, die durch bestimmte hemmende Maßnahmen ihre Hände im Spiel haben.

Der Goldpreis verhält sich untypisch. Die Aufwärtsbewegung des Goldpreises müsste derzeit viel stärker sein, soviel steht fest. Derzeit gibt es so zahlreiche Konflikte und Naturkatastrophen auf unserem Erdball, wie noch nie.

Darüber hinaus sollte die expansive Geldpolitik der Notenbanken den Edelmetallpreis weiter hochtreiben. Die Druckerpressen laufen auf Hochtouren und das überall. Paradoxerweise verschleiern die Erwartung vor einer weltweiten Konjunkturschwäche mit sinkenden Inflationsraten aktuell die Kriegssorgen. Geld zählt wohl doch mehr als Leben. Die Geldschwemme führt zu steigenden Vermögenspreisen. Es wird allerdings nicht lange dauern und die Verbraucherpreise folgen.

Manipulation liegt ebenfalls nahe. Es sieht nach Preisabsprachen aus, um die Rohstoffpreise innerhalb einer bestimmten Bandbreite zu halten. Diese verdeckten Maßnahmen erfolgen bei Gold genauso wie bei den Energieträgern. Damit solle der Eindruck von Normalität geschaffen werden und davon abgelenkt werden, dass man sich mitten in der Krise befindet. Außerdem ist es ein wenig verdächtig, wenn Großbanken den Goldkurs prognostizieren und dieses Szenario dann tatsächlich genau so eintrifft.

Die Zentralbanken der Länder, speziell die Europäische Zentralbank haben mit ihrer Geldpolitik und dem Ankauf von Staatspapieren Kreditausfallsorgen vertrieben, was kurzfristig den Edelmetallpreis belastet. Jedoch wird diese vermeintliche Stabilisierung nicht auf Dauer anhalten. Insofern ist der Erwerb von Gold eine empfehlenswerte Maßnahme, um sich vor den folgenden Auswirkungen zu schützen.

In Deutschland ist die Goldnachfrage geringer, als sie sein müsste. Das Interesse der privaten Anleger ist aufgrund der Kursentwicklung rückläufig, da die meisten Anleger irrationaler Weise lieber dann kaufen, wenn der Goldpreis ansteigt, Gold also teurer ist. Ratsam wäre das Gegenteil, kaufen, wenn Gold billig ist. Jedoch ist dann die Angst vor fallenden Kursen bei vielen Menschen größer als die Vernunft.

Gold ist die Krisenwährung schlechthin und damit als entscheidender Teil eines ausgewogenen Portfolios nicht wegzudenken. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Mesut Pazarci: Manipulationen bei Gold- und Silberpreisen

Eine Schlagzeile ging durch die Medien: „Deutsche Bank zahlt Millionen für Silberpreisabsprache“. Wie aus Gerichtsunterlagen zu entnehmen ist soll die Deutsche Bank wegen illegaler Absprachen mit anderen Finanzhäusern beim Silberpreis 38 Millionen USD Strafe zahlen. Ein Vergleich, der einen der vielen Rechtsstreite des Instituts beilegt.

Ein Fall, wo ein Institut ertappt wurde. Aber was ist mit den vielen Fällen, die niemand entdeckt und die trotzdem großen Einfluss auf die Kursentwicklung haben? Die Kurse für Gold und Silber entwickeln sich derzeit untypisch. Edelmetallkurse stiegen immer an, wenn es irgendwo auf unserem Erdball eine Krise gab, die eskalierte oder zu eskalieren drohte. Aus der daraus folgenden Unsicherheit, gab es immer einen enormen Kursanstieg bei diesen Edelmetallen. Kein Wunder, sind doch Gold und Silber bewährte Krisenwährungen.

Wenn man diese Situation zugrunde legt müssten der Gold- und Silbermarkt derzeit eigentlich explodieren. Krisengebiete wie Irak, Israel und die Ukraine haben Konflikte, die jederzeit eskalieren könnten. Institutionelle und Privatanleger müssten sich eigentlich in so einer Situation reichlich mit den Edelmetallen eindecken. Gold- und Silberpreis müsste viel stärker ansteigen.

Jedoch sieht die Situation völlig anders aus. Sowohl der Goldpreis als auch der von Silber bewegen sich seitwärts, fallen sogar zeitweise. Aktuell kosten die Feinunze Gold 1.261,19 USD und Silber 17,63 USD (Stand: 18.10.2016).

Dass etwas mit der Preisfindung von Gold nicht stimmt, hatte bereits der Marktanalytiker der Investmentfirma Staedel Hanseatic aus Riga, Dimitri Speck nachgewiesen. Er hatte aus Millionen Minuten-Preisen den durchschnittlichen Tagesverlauf des Goldpreises ermittelt. Seit 20 Jahren lassen sich gehäuft starke Rückgänge um etwa 10 Uhr New Yorker Zeit feststellen. In London wird zu dieser Zeit der Goldpreis gefixt. Über einen Grund, warum Banken ein Motiv besitzen, den Goldpreisanstieg zu bremsen, kann gemutmaßt werden.

Ein Grund, den Goldpreis zu manipulieren, läge vor, wenn in London erheblich weniger physisches Gold zur Verfügung stände, als angenommen. Ein stark steigender Goldpreis ist ein Zeichen für häufige Käufe, was eine Verknappung zur Folge hat. Investoren könnten vermuten, die Herausgabe eingelagerten Goldes zu verlangen. Es wäre das gleiche Szenario wie beim Bargeld, wenn ein Sturm auf die Banken geschieht und alle ihr Bargeld abheben wollen. Wenn zu viele Kunden ihr Gold physisch haben möchten, könnten die Banken möglicherweise nicht vollständig liefern. Es wurden behördliche Untersuchungen eingeleitet. Würden sich diese Umstände als realistisch erweisen, könnte das zur Folge haben, dass noch mehr Kapital aus Goldfonds abgezogen und in physisches Gold investiert würde. Zum Teil ist dieser Vorgang bereits im Gange.

Unabhängig von Preismanipulationen sind physisches Gold und Silber die Krisenwährungen schlechthin und damit als wichtiger Teil eines ausgewogenen Portfolios nicht wegzudenken. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Über Papiergold

Zu den Gold-Wertpapieren gehören Goldminenaktien, Exchange Traded Funds (ETF), Exchange Traded Commodities (ETC), Exchange Traded Notes (ETN), an den Goldpreis gekoppelte Zertifikate sowie auch Fondsanteilscheine. Der Anleger kauft einen Anteil an einem Fonds oder ein festverzinsliches Wertpapier. Dieses Papier ist dann an den Goldpreis gekoppelt bzw. bildet diesen ab. Vorteilhaft sind die gute Veräußerbarkeit über eine Börse, transparente Preise und die einfache Abwicklung über ein eigenes Depot.

Auf der anderen Seite gibt es auch einige Nachteile. Diese Wertpapiere sind Geldwerte. Sie verbriefen lediglich Rechte und sind kein substanzieller Besitz. Außerdem sind diese Wertpapiere für den sicherheitsorientierten Privatanleger aufgrund ihrer starken Schwankungen nicht sehr gut geeignet. Investmentfonds und auch börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds) dürfen von gesetzeswegen nur maximal zu 30% in physisches Gold investieren, um für den öffentlichen Vertrieb zugelassen zu werden. Das gilt für Exchange Traded Commodities (ETC) zwar nicht, jedoch handelt es sich bei diesen Papieren nur um Zertifikate, die schuldrechtliche Ansprüche verbriefen. Wird das emittierende Unternehmen eines Zertifikates zahlungsunfähig, kann das zu einem Totalverlust für den Anleger führen. Zertifikate und ETC sind rechtlich betrachtet Schuldverschreibungen eines Anbieters. Diese können zum Teil mit Gold gedeckt werden. Dann hätte der Anleger im Falle einer Insolvenz des Anbieters einen Anspruch auf Gold, jedoch nur im Rahmen eines Insolvenzverfahrens als Teil der Insolvenzmasse. Die Durchsetzung von Ansprüchen würde sich daher als nicht so einfach oder sogar unmöglich erweisen. Es existieren auch keine Einlagensicherungsprogramme deutscher oder internationaler Banken für die Sicherung von Ansprüchen aus Wertpapieren.

Auch die steuerliche Komponente könnte relevant sein. Wertpapiergewinne unterliegen in Deutschland der Abgeltungsteuer. Dadurch müssen Veräußerungsgewinne oder Erträge entsprechend versteuert werden. Physisches Gold fällt grundsätzlich nicht unter die Abgeltungsteuer. Gewinne aus physischem Gold sind Kursgewinne und diese sind nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei. Bei einem Verkauf innerhalb eines Zeitraums von unter einem Jahr nach Kauf erzielte Kustgewinne müssen mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden. Da ein Goldinvestment immer eine langfristige Angelegenheit darstellen sollte, stellt die Steuer somit kein Problem dar. Ein langfristiges Investment in physisches Gold ist somit ein entscheidendes Argument für einen langfristig gerichteten und eher sicherheitsliebenden Anleger.

Unabhängige Berater und Finanzinstitute empfehlen oft den Erwerb von Goldminenaktien oder entsprechenden Fonds. Die Kurse dieser Wertpapiere entwickeln sich in der Regel tendenziell wie der Goldpreis, allerdings meist viel stärker. Man bezeichnet so eine Anlage als ein “gehebeltes” Investment. Die Erträge von Goldminenbetreibern steigen mit ansteigendem Goldpreis, während die Kosten meist unverändert bleiben. Der Gewinn der Unternehmen steigt dann überproportional im Vergleich zum Goldkurs, was die Begründung für den hohen Anstieg ist. Jedoch erfolgt das auf die gleiche Weise in die Gegenrichtung, wenn der Goldpreis sinkt. Denn dann sinkt der Gewinn des Unternehmens ebenfalls überproportional und das Unternehmen kann sogar Verluste realisieren. Da Gold ein limitierter Rohstoff ist, steigen die Förderkosten tendenziell immer weiter an, da es immer schwieriger wird, neue Goldvorkommen zu finden. Goldminenunternehmen können somit auch Pleite gehen. Der Preis von physischem Gold kann zwar sinken, Gold wird aber stets seinen Substanzwert behalten. Physisches Gold kann nicht Pleite gehen.

Ein Investment in Papiere von Goldminenbetreibern ist daher nur für den Anleger geeignet, der sich über die Risiken im Klaren ist und diese in Kauf nimmt. Solche Wertpapiere haben keinerlei Gemeinsamkeiten mit einer Anlage in physisches Gold und sind auch keine Alternative.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Mesut Pazarci: Ist Goldschmuck eine Geldanlage?

Goldschmuck besitzt eine lange Tradition. Schon die Kulturen des Altertums schätzten die speziellen Eigenschaften von Gold und seinen wunderschönen Glanz. Daher wurden Schmuckstücke schon sehr früh aus Gold hergestellt. Es lässt sich hervorragend verarbeiten und sieht einfach besonders schön aus.

Archäologen fanden das älteste bekannte Schmuckstück Amerikas in Peru. Das älteste Schmuckstück, welches in Europa gefunden wurde, ist 5000 Jahre alt. Überall auf der Welt wurden jahrtausendealte Schmuckstücke gefunden. Ende des 10. Jahrhunderts entdeckte die christliche Kirche Gold als Symbol für Reichtum und Macht. Das äußerte sich darin, dass hohe Geistliche sich mit goldenen Ringen, Edelsteinen und schweren Ketten über ihren kirchlichen Gewändern schmückten.

Goldschmuck war aber auch schon immer sehr beliebt bei den Höhergestellten der Gesellschaft. Reiche Menschen haben ihren Reichtum schon immer gern durch das Präsentieren von Schmuck aus dem wertvollen Metall gezeigt. Vor allem Frauen schmückten sich immer schon gern mit goldenem Schmuck. Die Arten von Goldschmuck haben sich bis heute nicht geändert. Ketten, Ringe, Armbänder, Diademe, Ohrringe oder Gürtelschnallen aus Gold werden auch heute hergestellt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber auch die Herren können sich heute mit goldenen Manschettenknöpfen, Krawattenschmuck, goldenen Visitenkartenboxen, goldenen Uhren und dergleichen schmücken. Heutzutage gibt es keine Grenzen. Alles Mögliche wird aus Gold oder mit Gold hergestellt. Diese Dinge dienen als Schmuck, haben aber manchmal sogar eine Funktion. Schmuck aus dem wertvollen Metall wird oft durch das Einarbeiten von Edel- und Halbedelsteinen oder auch Perlen veredelt. Der Fantasie der Goldschmiede sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Da Gold eine sehr weiche Beschaffenheit besitzt, wird selten reines Gold für die Herstellung von Schmuck aus Gold verwendet. Es wird mit anderen Metallen wie Kupfer, Platin, Zink, Silber, Palladium oder Eisen durch Legierungen verbunden. Die wichtigsten Legierungen sind 333er Gold, 585er Gold, 750er, 900er, 916er und 986er Gold, während man beim 999er Gold eigentlich nicht mehr von einer Legierung sprechen kann, da es sich hierbei um nahezu reines Gold handelt. Die Zahl gibt den Goldanteil in 1/100 Teilen an, 333er Gold enthält also 33,33 Prozent Gold.

Welches ist eine Wertanlage, Goldschmuck oder Goldbarren? In Krisenzeiten hat sich Gold bisher immer als eine sinnvolle Wertanlage bewährt. Aber ist auch Goldschmuck so eine Wertanlage? Schmuck besitzt neben dem Materialwert auch einen künstlerischen und einen ideellen Wert. Jedoch nützt der ideelle Wert wenig, denn dieser ist personenbezogen und daher nicht relevant. Auch der künstlerische Wert ist reine Geschmackssache. Wenn einem ein Schmuckstück nicht gefällt, wird er es nicht erwerben wollen. Was also hauptsächlich zählt, ist der reine Materialwert. Je höher der Anteil an Gold, desto wertvoller ist das Schmuckstück. Und daraus lässt sich schon sehr einfach ableiten, ob Schmuck tatsächlich als Wertanlage geeignet ist. Die Herstellungskosten für Schmuck aus Gold sind um ein Vielfaches höher als die Prägekosten von Münzen oder Barren. Je geringer der Materialanteil, desto mehr wirkt sich auch der Herstellungskostenanteil aus. Der ideelle und künstlerische Wert kann sich dann wertsteigernd auswirken, wenn das Stück von einer besonderen Marke ist oder vielleicht von einem berühmten Künstler entworfen und angefertigt wurde. Oder wenn es sich um ein aufwendig verarbeitetes Einzelstück mit vielen keinen Details aus einer besonders beliebten Epoche handelt. Entscheidend für den Erlös sind hier Angebot und Nachfrage. Ein Verkauf wäre hier nicht so einfach wie bei Barren oder Münzen, die einzig am Materialwert festgemacht werden. Um Gewissheit über einen ideellen oder künstlerischen Wert zu erhalten, ist meist fachmännischer Rat von Nöten. Um Goldschmuck als Wertanlage zu kaufen, wäre es sicherlich sinnvoller, Schmuckstücke mit höchstmöglichem Goldgehalt nach Gewicht zu kaufen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. In ihrem Shop bietet die PIM auch hochwertig verarbeiteten Goldschmuck mit einem sehr hohem Goldanteil an.

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Mesut Pazarci: Gold, sichere Geldanlage?

Im Sommer 2015 veröffentlichte die Verbraucherzentrale einen Text mit dem Titel „Gold: sichere Geldanlage oder riskante Zockerei?“. Eine streitbare Wortwahl, die dem Leser, der an Gold interessiert ist, schon einige Zweifel bereiten könnte. Aber sind alle Aussagen in dem Text wirklich zutreffend? Wie so oft im Leben gibt es zwei Seiten der Betrachtung.

Gold ist und bleibt ein Substanzwert und das bedeutet, es ist dadurch krisensicher. Bedeutet das jedoch, dass man sein gesamtes Vermögen in Gold eintauschen sollte? Sicher nicht. Diversifikation ist immer wichtig. Ein ausgewogenes Portfolio sorgt für mehr Sicherheit und ansehnliche Renditen. Trotzdem sollte ein Teil des Vermögens in das gelbe Metall angelegt werden, denn es besitzt gegenüber vielen anderen Anlagemedien einzigartige Vorteile.

Gold hat seit Jahrtausenden seinen Nutzen als Wertspeicher behauptet. Es ist auf dem gesamten Globus geschätzt und gilt als Universalwährung, auch wenn es keine wirkliche Währung ist. Jedoch wird Gold auf der ganzen Welt als Tauschmittel gern angenommen. Es habe Kriege, Depressionen und mehrere Währungsreformen unbeschadet überstanden. Anders als das Papier- oder Buchgeld ist es etwas Handfestes von echtem Wert. Vor allem kann es, anders als Papiergeld, nicht beliebig vermehrt werden.

Gold ist keine natürlich keine klassische Geldanlage, in die Anleger ihr ganzes Vermögen investieren sollten. Gold hat viele Vorteile aber auch ein paar Nachteile, wenn man es als Geldanlage bewertet.

Gold ist nicht billig

Dass Gold kostspielig ist, sollte nicht wirklich als Nachteil bewertet werden. Im Gegenteil, denn der enorme Kursanstieg seit dem Jahr 2000 ist kein Hinweis dafür, dass das Gold teuer ist. Es ist vielmehr ein Hinweis dafür, dass der Wertverfall der Währungen massiv vorangeschritten ist. Expansive Geldpolitik stellt eine Ursache für den enormen Kursanstieg dar. Die Nachfrage nach Gold ist sehr groß, was sich auch auf den Goldkurs auswirkt. Dadurch wird das begehrte Metall für viele Menschen zu teuer. Aber ist das etwas Negatives?

Viele Staaten stocken derzeit ihre Goldreserven auf. Dafür gibt es auch gute Gründe. Der Privatanleger sollte aus diesem Verhalten seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und entscheiden, ob er sich im Gold engagieren möchte oder nicht. Auch andere Sachwerte steigen im Preis. Immobilien in Deutschland verzeichnen eine ähnliche Entwicklung. Und Immobilien sind auch nicht für jedermann erhältlich. Im Kern ist es ganz einfach: Werthaltige Sachwerte steigen im Preis, weil das Geld immer weniger wert wird. Demzufolge sind Geldwertanlagen wie Sparbuch, Festgeld, Bausparvertrag oder Lebensversicherung trotz garantierter Zinsen, keine wirklichen Wertspeicher. Denn wem nützen garantierte Zinsen, wenn man in Zukunft nur sehr viel weniger für sein Geld kaufen kann?

Goldbarren und -münzen haben Aufschläge, die Herstellungskosten. Wer beispielsweise einen Goldbarren kauft und diesen sofort wieder verkauft, erhält nicht den gleichen Preis, zu dem der Barren vorher gekauft wurde. Und je kleiner die Mengen sind, desto stärker wirken sich die Herstellungskosten aus, denn diese werden im Verhältnis zum Materialwert bei kleineren Stückelungen größer. Fünf 20-Gramm-Barren kosten beispielweise einiges mehr als ein 100-Gramm-Barren. Das macht Gold zu einem langfristigen Investment.

Die Aufbewahrung kostet Geld

Gold ist selbstverständlich eine begehrte Beute für Einbrecher. Daher sollte für die Lagerung unbedingt ein geeigneter Tresor zur Verfügung stehen. Ist dieser nicht vorhanden, kann Gold auch bei einer Bank im Schließfach oder in einem Zollfreilager verwahrt werden. Wobei das Bankschließfach unbedingt jederzeit zugänglich sein sollte, auch wenn die Bank Pleite geht und deswegen ihre Pforten geschlossen hat. Bei Aufbewahrung im Tresor oder im Bankschließfach muss außerdem eine ausreichende Versicherung vorhanden sein. Die Deckung muss auch regelmäßig angepasst werden, sollte der Goldbestand wachsen oder der Goldkurs ansteigen. Das alles kostet Gebühren und Versicherungsprämien.

Währungsrisiko beim Goldkauf?

Der Kurs des Euro zum US-Dollar spielt beim Goldkauf und -verkauf eine Rolle. Gold wird nicht in Euro, sondern in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet, dass der Euro zunächst in US-Dollar gewechselt wird, bevor man Gold kaufen kann. Ist der Dollar stark, erhält man somit weniger, ist er schwächer, erhält man mehr von dem wertvollen Metall. Beim Verkauf ist es dann genau anders herum. Währungsschwankungen wirken sich auf den Gegenwert in Euro aus. Allerdings hält sich der Nachteil in Grenzen. Geld in Gold zu tauschen bedeutet immer, Wertloses in Werthaltiges zu tauschen. Natürlich ist es zunächst wichtig, wieviel man für sein Geld bekommt. Aber das relativiert sich mit der Zeit, wenn die expansive Geldpolitik den weiteren Wertverfall der Währungen zur Folge hat. Wichtig ist, dass man ein Goldinvestment langfristig betrachtet. Gold ist kein Spekulationsmedium, es ist ein Wertspeicher.

Natürlich schwankt auch der Goldkurs. Einerseits aufgrund der Währungsschwankungen und andererseits aufgrund von Nachfrage und auch Manipulation. Gold ist auch deshalb keine klassische Geldanlage, weil es keine Erträge abwirft. Gold hat nur seine Substanz. Aber das reicht auch aus. Diese Substanz ist es, die ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Es gibt genug Geldanlagen, die Dividenden oder Zinsen realisieren, aber am Ende wenig Substanz aufweisen. Der Anleger muss sich fragen, was ihm wichtiger ist.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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