In nahezu jedem Haushalt finden sich nicht mehr benötigter Goldschmuck, Zahngold oder andere Gegenstände aus Gold, die sich für den Verkauf an Goldankäufer eignen. Anbieter dafür gibt es viele. Altgold zu Geld zu machen ist nicht schwierig. Doch wie soll man herangehen und bei wem lohnt es sich am meisten? Beim Goldverkauf können jedoch auch Fehler passieren. Wichtig ist, einen fairen Preis für Altgold zu erhalten. Denn auch Altgold ist sehr wertvoll.

Was versteht man unter Altgold?

Zum Altgold zählen Gegenstände aus echtem Gold, die der Wiederverwertung zugeführt werden können. Dazu gehören beispielsweise Zahngold, Schmuck oder Goldmedallien. Diese Gegenstände werden auf ihren Goldanteil getestet und eingeschmolzen. Dabei werden eventuell vorhandene andere Metalle, die durch Legierung in den Gegenständen enthalten sind, vom Gold abgeschieden. Was übrig bleibt ist dann das reine Gold.

Goldbarren und handelsübliche Goldmünzen gehören nicht zum Altgold. Diese können in ihrem Ursprungszustand verkauft werden und erzielen meist höhere Erlöse. Meist zahlt ein echter Edelmetallhändler, mehr als ein reiner Ankäufer von Altgold.

Darauf sollte geachtet werden

Gold-Ankäufer machen häufig Werbung und stellen dabei gern hohe Lockpreise für den Altgoldankauf dar. Jedoch gilt dieser dargestellte Preis häufig nur für Feingold wie z.B. Goldmünzen oder -barren in kleiner Größe. Da in Goldschmuck oft andere Metalle vorhanden sind, können hier kaum Höchstpreise erzielt werden. Daher wäre es ratsam, das Gold im Schmuck vorher von diesen Verunreinigungen trennen zu lassen und dann das verbliebene Feingold anzubieten.

Auf Kosten und Gebühren sollte geachtet werden. Manche Ankäufer für Altgold ermitteln den Erlös und ziehen dann Gebühren ab. Beispielsweise werden 19% Mehrwertsteuer vom Preis abgezogen. Das ist jedoch nicht nötig, da der Verkauf von Altgold durch Privatpersonen an einen Händler von der Mehrwertsteuer befreit ist.

Es kann vorkommen, dass es Abzüge für kaputten oder altmodischen Goldschmuck gibt. Selbstverständlich sind Alter, Zustand und Aussehen völlig nebensächlich, da es beim Goldankauf lediglich um dasMaterial und nicht den Zustand geht. Sämtliche Gegenstände werden ohnehin eingeschmolzen.

Je kostenintensiver die Werbung, desto größer sind die Abschläger beim Altgold-Ankauf. Bei Goldankaufangeboten, die z. B. im Fernsehen beworben werden, sollte gut aufgepasst werden. Werbung kostet immer einiges an Geld und muss entsprechend finanziert werden. Werbespots, prominente Darsteller und natürlich die Werbezeit verschlingen sehr viel Geld. Dementsprechend wird bei diesen Angeboten oft im Black-Box-Verfahren vorgegangen. Die Zielgruppe wird motiviert seinen Goldschmuck einzusenden. Einige Tage später erhält er einen Scheck oder eine Überweisung. Oft bekommt der Kunde jedoch nur einen geringen Anteil des ihm zustehenden Erlöses. Zum Teil werden nur zwischen 22% und 44% des tatsächlichen Goldwertes bezahlt.

Werbebanner mit der Aufschrift „Goldankauf“ findet man mittlerweile sogar an Paketshops, bei Optikern oder Lotto-Annahmestellen. Diese Ankäufer kooperieren meist mit einer großen Ankaufgruppe und sind selten ausreichend qualifiziert. Entsprechend ist der ausbezahlte Ankaufserlös oft sehr niedrig. Logischerweise möchte jeder einzelne Händler in dieser Kette auch etwas an dem Ankaufgeschäft verdienen.

Manchmal kommen auch manipilierte Waagen zum Einsatz, die ein geringeres Gewicht anzeigen oder es kommt zu „verdecktem“ Wiegen in anderen Räumen. Es sollte stets eine Waage mit einem Siegel vom Eichamt im gleichen Raum genutzt werden.

Nicht ganz so seriöse Ankäufer spekulieren auch mit der Unwissenheit der Kunden. Es ist absolut legitim, wenn man sich vom Ankäufer genau erklären lässt, wie sich der Preis ergibt. Wird die Auskunft verweigert oder sind die Auskünfte unpräzise, sollte man sich nach einem anderen Ankäufer umschauen.

Ein gängiger Preis liegt bei ca. 75-80% des tatsächlichen Goldwertes. Dieser ist bei seriösen Ankäufern problemlos erzielbar. Man muss diese Abschläge durch die Kosten für das Einschmelzen, Aufarbeiten und die Arbeit des Händlers in Kauf nehmen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet nicht nur den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Die PIM ist ebenfalls Ankäufer für Altgold. Da die PIM als Scheideanstalt die Verarbeitung selbst übernehmen kann, werden hier auch sehr faire Preise für Altgold gezahlt.

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