Welche Ursachen hat der Preisverfall des Goldpreises nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und weshalb wird er wieder steigen?

Nach dem Wahlsieg Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten rechnete jeder mit einem steigenden Goldpreis. Das Gegenteil war der Fall, der Preis verfiel. So etwas geschieht jedoch nicht grundlos.

Trumps Pläne, ein umfangreiches Konjunkturpaket durchzusetzen, welches Steuersenkungen und Investitionen in Infrastruktur und Rüstung zum Inhalt hat, schüren die Erwartungen auf steigende Zinsen und höhere Inflationsraten. Diese Investitionen können selbstverständlich nur über massive Neuverschuldung finanziert werden, welche die Inflation ansteigenlassen müssen. Diese Erwartungen werteten den Dollar in letzter Zeit auf, was den Preis des Goldes, der in Dollar bewertet wird, entsprechend in Mitleidenschaft zog.

Steigende Inflationserwartungen sind normalerweise positiv für die Goldpreisentwicklung. Daher kann man davon ausgehen, dass der Goldpreis seinen Abwärtstrend in absehbarer Zeit umkehrt und wieder steigen wird. Unterstützt wird das durch die US-Entscheidung für Leitzinserhöhungen vom 7. Dezember 2016. Zinsanstiege in den USA haben auch schon früher regelmäßig für einen steigenden Goldpreis gesorgt. Aber abgesehen von der Geldpolitik gibt es derzeit noch reichlich andere Unsicherheiten, die das Ignorieren von Gold als Vermögensschutz zu einem leichtfertigen Spiel machen. Die Türkei droht zum Beispiel, drei Millionen Flüchtlinge nach Europa zu senden. Anti-Establishment-Kräfte werden in Europa immer stärker. Trump fordert von Europa, sich stärker in die westliche Militärallianz einzubringen. Diese Verteidigungsausgaben belasten die Haushalte der EU-Staaten immens. Militärverbände werden nach Polen an die russische Grenze verlegt. Und das sind nur einige Beispiele. Von sicheren Zeiten kann man derzeit wohl kaum sprechen.

Die Goldkäufe der Zentralbanken ebenfalls ein Anlass für Goldkäufe sein für den Privatinvestor. China, Indien, Russland und Brasilien könnten den Goldanteil an ihren Währungsreserven auf 20 Prozent bringen. Das hätte eine zusätzliche Goldnachfrage von gut 17.500 Tonnen zur Folge und entspräche mehr als fünf Jahresproduktionen der derzeitigen Minen. Das ist langfristig ein großes Problem. Die weltweiten Goldreserven reichen nach Expertenschätzungen noch etwa 12 bis 15 Jahre. Neue Goldvorkommen zu finden, ist nicht so einfach. In den letzten Jahren wurden kaum neue Goldvorkommen entdeckt und in den bestehenden Minen geht der Goldgehalt im abgebauten Erz zur Neige. Geringere Ausbeuten erhöhen die Förderkosten und Verknappung treibt natürlich den Goldpreis nach oben.

Der Goldpreis leidet derzeit auch unter den Abflüssen massiver Verkäufe von Papiergold. Panikartige Verkäufe von Papiergold und der dadurch nachgebende Goldpreis ebnen jedoch den Weg zum antizyklischen Einstieg in physisches Gold. Jedoch sollte man sich nicht zu viel Zeit für den Einstieg lassen. Aktuell ist die Lage für Käufer optimal.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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