Mesut Pazarci: Unbeeindruckt von Kursschwankungen statt in Geldwerte in Edelmetalle investieren

Bei der Goldwertentwicklung gibt es viele Ansichten. Das eine Lager sieht den Goldkurs auf einem Hoch, die anderen sehen noch reichlich Wachstumspotenzial nach oben. Doch wie hilfreich ist es, sich darüber Gedanken zu machen?

Gold ist ein begehrter aber auch begrenzter Rohstoff. Die Förderraten gehen kontinuierlich zurück, die Nachfrage ist jedoch ungebrochen groß. Viele Menschen betrachten Gold als sicheres Anlagegut zur Vermögensabsicherung.

Ein Vergleich der Kursverläufe des Deutschen Aktien Index und des Goldes lassen auf einen Trend schließen. Geht der Kurs des Deutschen Aktien Index zurück, steigt der Goldkurs und umgekehrt. Daraus lässt sich ableiten, dass viele Menschen in unsicheren Zeiten das Edelmetall als ein sicheres Fundament und eine stabile Alternative zu Aktien betrachten.

Geldsystem büßt Vertrauen ein

Wenn es um Vermögenssicherung geht, sind Emotionen schlechte Ratgeber. Hier muss man einen klaren Kopf bewahren, wenn man die besten Preise erzielen möchte. Schmuck ist etwas sehr emotionales. Hier wurde mit handwerklichem Geschick und Liebe ein Erzeugnis hergestellt, der schön sein und Personen zieren soll. Die Handwerkskunst hat selbstverständlich ihren Preis. Dadurch wird der Schmuck selbstverständlich kostenintensiver als der Preis den die gesamten Rohstoffe gekostet haben. Die Schönheit kann allerdings auch dafür sorgen, dass für das Schmuckstück bei der richtigen Zielgruppe einen höheren Preis erzielt, als beim Händler. Emotion variiert die Preise.

Anleger mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis stehen vor einer schwierigen Wahl: Sicherheit behalten und Minizinsen in Kauf nehmen oder höhere Risiken eingehen und möglicherweise eine höhere Rendite erhalten. Aber wie soll ein unerfahrener Anleger Börsengeschäfte meistern? Denn für Laien ist ein Geschäft, bei dem auch einem Profi mal etwas daneben gehen kann, viel schwieriger zu beherrschen.

Immer mehr Deutsche sehen, dass es mit dem Geldsystem jederzeit vorbei sein kann und erwerben zum Schutz ihres Vermögens Edelmetalle. Dabei gibt es selbstverständlich viele Angebote. Manche erwerben Schmuck, andere Barren, weitere sammeln Münzen.

Verlustangst bei Kündigung unrentabler Verträge

Verluste sind für Anleger schwer zu verkraften. Dieses Gefühl ist viel intensiver als die Freude über einen Gewinn. Das führt dazu, dass emotionsbedingt zu schnell reagiert wird, sobald sich Verluste abzeichnen. Oder man lässt eher alles so laufen, in der Hoffnung, alles werde schon wieder gut. Andererseits werden aber auch Gewinne oft zu früh mitgenommen.

Die Ursache liegt nicht in der Kündigung. Die Verluste beginnen bereits mit der Unterschrift. Der Abschluss eines solchen Vertrages zieht zwangsläufig Einbußen nach sich, denn zum Teil ist es mit Kosten verbunden, die man erst wieder durch Zinsen hereinholen muss. Das ist natürlich nicht leicht, besonders jetzt, wo die Zinsen auf Tiefststand sind.

Die Hoffnung, durch eine andere Strategie Einbußen, die gemacht wurden, wieder auszugleichen, ist ebenfalls vergebens. Ein Verlust ist ein Verlust, der lässt sich eben nicht wegdiskutieren. Eine sinnvollere Strategie kann bestenfalls das zuvor erwartete Ergebnis übertreffen, jedoch gleicht sie keinen Verlust aus. Der wäre nur vermeidbar gewesen, wenn man sofort den richtigen Weg gewählt hätte. Da jedoch niemand in die Zukunft sehen kann, merkt man immer erst später, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat.

Zukunftsträchtiger wäre es, sich nicht auf Geldwerte zu konzentrieren. Es gibt sinnvoll Alternativen wie zum Beispiel Edelmetalle. Edelmetalle sind Rohstoffe mit großer Nachfrage, Sachwerte, die nie ihren Wert einbüßen können. Edelmetalle inflations- und krisengeschützt und besitzen überall auf der Welt Akzeptanz.

Lagerung im Zollfreilager zum Schutz vor Langfingern

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt kontinuierlich an. Allein 2015 kam es zu über 157.000 Einbrüchen, Tendenz steigend. Immer ausgeklügeltere Methoden werden von den Einbrechern angewandt, um an die wertvollen Dinge ihrer Opfer zu gelangen. Sicherheit ist daher unabdingbar. Viele Häuser und Wohnungen sind nicht ausreichend gesichert, denn die an Fenstern und Türen verbaute Sicherheitstechnik entspricht dem „Stand der 70er Jahre“: Ein bündiges Zylinderschloss an der Haustür, Rollzapfenverschlüsse an den Fenstern. Weniger als 15 Sekunden benötigt ein professioneller Täter, um ein Fenster aufzuhebeln. Obwohl das so ist wird hier trotz besserer und bezahlbarer Sicherheitstechnik lieber gespart.

Wenn der Einbruch dann vorüber ist, sind die finanziellen Schäden oft das kleinere Übel. Seelische Probleme sind ebenfalls eine häufige Folge, denn wer wohnt schon gern in einer Wohnung oder einem Haus, in dem ein Fremder war? Meist folgen Schlaflosigkeit und Angstzustände und deshalb wollen viele am liebsten umziehen. Doch wer in einem Eigenheim lebt, ist nicht so flexibel, schnell umzuziehen.

Ein Zollfreilager dient der zollfreien Lagerung von Waren für Importeure und Weiterverkäufer. Wer z. B. Edelmetalle wie Silber, Platin oder Palladium via Zollfreilager handelt, kann den Steuernachteil gegenüber dem Gold ausgleichen. Beim Goldkauf fällt nämlich keine Mehrwertsteuer an.

Die Auslieferung der Edelmetalle aus einem Zollfreilager ist jederzeit nach Terminvereinbarung möglich, zudem erhalten die Mieter jährlich einen Depotauszug sowie ein Testat eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers. Bei Anlegern sind Zollfreilager besonders in der Schweiz beliebt, jedoch existieren auch in Deutschland, z.B. Frankfurt am Main, Zollfreilager. In Ländern wie Deutschland und Italien gab es lange Zeit Möglichkeit zum Einkauf für Gold und in den Vereinigten Staaten von Amerika war der Besitz von Gold teilweise über mehrere Jahrzehnte sogar streng verboten. Die Schweiz bot in den vergangenen Jahrhunderten hingegen eine durchgängige Freizügigkeit in Bezug auf den Besitz von Edelmetallen. Aber auch in Deutschland hat sich dazu viel getan.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Ansparen oder konsumieren?

Das mit dem Geld ist ein Kapitel für sich. Im Grunde ist nie genug davon da. Wir bezahlen unsere Lebenshaltungskosten, die permanent ansteigen, haben Wünsche, die wir uns erfüllen wollen und müssen außerdem noch für das Alter vorsorgen. Aber das mit dem sorgenfreien Lebensabend ist ebenfalls ein Kapitel für sich.

Worte haben Macht über uns, soviel steht fest. Sie erzeugen Emotionen und diese wiederum veranlassen uns zu Handlungen. Bilder sind noch wirkungsvoller. Das kann jeder an sich selbst prüfen. Das Gehirn denkt ausschließlich in Bildern. Wenn wir ein Wort hören, verbindet das Gehirn dieses Wort mit einem Bild und je nachdem, wie dieses Bild aussieht, handeln wir.

Für bestimmte Gruppen mit bestimmten Zielstellungen ist es hilfreich, wenn sie in der Lage sind, Bilder zu erzeugen, die die Menschen zu Handlungen bewegen, die diesen Gruppen einen Nutzen bringen. Ob diese Bilder etwas mit der Realität zu tun haben oder nicht, erscheint dabei nebensächlich zu sein. Es zählt nur, das Ziel zu erreichen.

Die Politik predigt z. B. seit Jahrzehnten die Mär von der privaten Zusatzvorsorge. Berufstätige sollen heute Geld beiseitelegen, um für das Alter vorzusorgen. Die Wege dafür kennt jeder. Man bewegt uns zu den Finanzinstituten. Die Botschaft lautet, das Geld in die professionellen Hände der Institute zu legen, denn sie kennen sich besser aus als wir. Das mag ja sogar stimmen, doch diese Fachleute handeln , ob bewusst oder unbewusst,nicht in unserem Interesse. Viele Kunden der Institute haben damit bereits eigene Erfahrungen sammeln müssen und sind sich bewusst, dass man besser beraten ist, wenn man sein Kapital nicht den Instituten anvertraut. Die Frage ist: Was ist die Alternative?

Drei Lebensphasen

Als Kind leben wir ein meist sorgenfreies Leben. Unser Auftrag besteht darin, zu lernen und uns zu behaupten. Was wir zum Leben brauchen, wird uns von den Eltern zur Verfügung gestellt. Wir absolvieren die Schule, machen vielleicht Abitur, dann eine Berufsausbildung oder ein Studium. In dieser Lebensphase sind wir abhängig vom Elternhaus. Und diese Abhängigkeit beschränkt sich nicht nur auf das Finanzielle. Eine große Rolle spielen Glaubenssätze aus dem Elternhaus, die unser Leben prägen. Wir machen uns Erfahrungen unserer Eltern zu Eigen und bauen damit unsere ersten Glaubenssätze und auch geistigen Barrieren auf. In vielerlei Hinsicht ist das überaus hilfreich, denn viele dieser elternlichen Erfahrungen helfen uns, unser Leben besser zu meistern. Jedoch gibt es auch Glaubenssätze, die uns in unserer Phantasie beschränken und uns daran hindern, über uns hinaus zu wachsen. Das berühmte, „Das kannst Du nicht“, ist sozusagen die Saat, die später reift und uns im falschen Moment straucheln lässt. Wenn wir z. B. vor neuen Herausforderungen stehen und uns deren Meisterung nicht zutrauen, bekommen wir die Quittung für diese übernommenen Glaubenssätze. Unsere Fähigkeit, uns Herausforderungen zu stellen und kreativ zu sein, ist direkt dafür verantwortlich, wie viel Geld wir in unserem berufsleben verdienen werden. Die gute Nachricht ist, dass Kinder von Natur aus alles mitbringen, um nach den Sternen zu greifen. Wenn die Eltern in der Lage sind, diesen Glauben in ihren Kindern zu fördern, ist für sie wirklich alles möglich.

Die nächste Phase, das Berufsleben, ist davon geprägt, zu lernen, was das Leben kostet. Man bezieht die erste eigene Wohnung, sorgt selbst für die Einkäufe. Vielleicht hat man auch das erste eigene Auto. Man hat auch Wünsche, will auch mal in den Urlaub, usw. Die Versicherung für das erste Auto ist auch nicht die billigste. Man wird gezwungen, das Leben dem Einkommen anzupassen. Bereits ist man den gebetsmühlenartigen Argumentationen über private Zusatzvorsorge ausgesetzt. Aber ist das in dieser Lebensphase wichtig? Man ist jung, die Rente ist so weit weg. Darum kann man sich auch später kümmern, oder?

Und so soll es geschehen. Je nachdem, wie ernst man die Sache mit der Rente genommen hat, verläuft dann auch die dritte Lebensphase, der Ruhestand.

Was gesät wird, wird geerntet

Der Volksmund hat zum Thema Kapital viele Meinungen. Selbstverständlich ist Kapital nicht alles im Leben und selbstverständlich gibt es Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann. Aber die Dinge, die man kaufen kann, sind mit mehr Vermögen eindeutig einfacher erreichbar. Trotzdem weisen viele der um das Geld erworbenen Glaubenssätze nicht gerade einen positiven Charakter auf. Geld verdirbt den Charakter, über Geld spricht man nicht, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Jedoch ist Geld in unserem Leben nicht wegzudenken. Wer genug hat, lebt meist viel entspannter als derjenige, der im Mangel lebt. Mehr Geld zieht mehr Lebensqualität nach sich. Ist es also zweckmäßig, über Geld negativ zu denken?

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass uns Dinge zustoßen, denen wir eine hohe Aufmerksamkeit zukommen lassen – egal ob dies bewusst oder unbewusst passiert. Die Frage ist also, ob man mit einer negativen oder sogar ablehnenden Einstellung zum Geld jemals zu Geld kommen kann.

Aber diese Glaubenssätze sind nicht die einzigen, die man mal infrage stellen darf. In Deutschland ist es leider nicht so, dass die meisten vorleben, wie man mit seinem Leben gut klar kommt. Die unbequeme Wahrheit ist, dass die meisten Menschen ein Leben im Mangel führen. 2% der Deutschen haben mehr Vermögen als die restlichen 98% zusammen. Jetzt soll selbstverständlich nicht darüber debattiert werden, ob das gerecht ist oder nicht. Natürlich ist klar, dass viele der Superreichen Erben riesiger Vermögen sind. Auch soll nicht erörtert werden, wie viel Geld ein Mensch tatsächlich zum Leben braucht und ob diese Vermögen wirklich sinnvoll sind oder nicht. Natürlich wäre es gerechter, wenn das Vermögen gleichmäßiger verteilt wäre. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Vielmehr sollte analysiert werden, ob die Glaubenssätze der breiten Masse zutreffen. Denn Wahrheit muss nicht zwangsläufig immer das sein, woran die Mehrheit glaubt. Meistens ist es genau umgekehrt! Den Beweis muss man gar nicht antreten, denn den liefert das Leben selbst. Der vom Elternhaus vorgezeichnete Weg, „mach´ deine Schule, lern´ einen Beruf“, führt viel zu oft zu einem Leben im Mangel. Man lebt von der Hand in den Mund. Wie soll man denn auch bei diesem vorgegebenen Weg gut zurechtkommen? Man absolviert seine Ausbildung und erhält zwischen 400 und 800 Euro Lehrlingsgeld. Und wenn man ausgelernt hat und mit etwas Glück einen Job findet, darf man sich auf einen Durchschnittsnettoverdienst von unter 1.400 Euro (Durschnittsverdienst deutscher Haushalte 2016, Quelle statistisches Bundesamt) „freuen“.

Und was ist eigentlich mit dem Ruhestand? Dieses große Fragezeichen bewegt immer mehr Menschen. Die Deutsche Rentenversicherung, der Träger für die gesetzliche Rente, verteilt jährlich Renteninformationen mit wagen Schätzungen für die zukünftige Rentenversorung. Die traurige Wahrheit ist, dass die meisten, die aktuell in Rente gehen, weit unter 1.000 Euro Rente erhalten. Ob es in Zukunft dann besser oder noch schlechter wird, erfahren wir, wenn die Zeit gekommen ist.

Die beste Zeit, vorzusorgen, ist jetzt

Ist es hilfreich, sich Sorgen um die Zukunft zu machen? Möglicherweise wäre es besser, jetzt etwas dafür zu tun, damit es später besser wird. Sich Sorgen zu machen, macht nur traurig aber besser wird davon leider nichts. Sinnvoller ist es, aktiv zu werden und etwas dafür zu tun, um das eigene Leben zu verbessern. Dabei muss es auch darum gehen, dass man etwas Sinnvolles tut, wovon andere einen Nutzen haben und wobei man selbst Freude und Erfüllung findet. Wir wissen alle, dass uns Dinge leichter fallen, die wir gern tun. Nichts ist schlimmer, als ein Leben lang einen Job zu machen, der uns Frust und Stress einbringt.

Haben wir denn überhaupt eine Wahl?

Ist es der richtige Weg, wenn wir einfach mit der Masse mitschwimmen? Die meisten kommen einigermaßen durch das Leben. Die meisten sind in der Lage, die Grundbedürfnisse zu befriedigen und sind damit zufrieden. Doch nicht jeder schafft das. Wer abstürzt, landet hart. Wer Hartz IV beziehen muss, verliert njicht nur seinen lebensstandard. Viel schlimmer ist, dass er zum Bittsteller wird und seine Würde verliert. Das Selbstvertrauen leidet darunter und man gerät in einen Teufelskreis, aus dem es nur sehr schwer ist, herauszukommen.

Doch die unerbittliche Wahrheit ist, dass es genau in diese Richtung geht. Unser System, was darauf ausgerichtet ist, Vermögen von Arm auf Reich zu übertragen und ständig Wachstum produzieren zu müssen, ist nicht in der Lage, jedem ein sorgenfreies Leben zu bieten. Natürlich ist Deutschland ein Sozialstaat, bei dem keiner durch das soziale Netz fallen muss. Doch wie sozial ist dieses System wirklich?

Es ist unmöglich, jedes Jahr Wachstum zu erzeugen. Stetiges Wachstum bedeutet Raubbau, ist nur eine Illusion. Wachstum ist derzeit nur deswegen möglich, weil die Produktion darauf ausgelegt ist, Waren, die ständig erneuert werden müssen, zu produzieren. Alle 3-5 Jahre ein neues Auto, alle 2 Jahre ein neues Handy uva. erzeugen Wachstum. Wir richten uns nicht einmal für´s Leben ein. Nein, unsere Möbel nutzen sich ab und müssen ersetzt werden. Die Mode diktiert uns jedes Jahr vor, was wir an Kleidung zu tragen haben. Von jedem Erzeugnis gibt es mehrere Varianten verschiedener Hersteller. Wie nachhaltig und ressourcenschonend wäre es, wenn es nur ein Produkt statt 10 gäbe, welches aber höchsten Qualitätsansprüchen genügt? Wie billig wäre alles, wenn wir nicht bei jedem Artikel, den wir erwerben, die versteckten Kosten für Werbung, Logistik, teure Verpackung und Schuldzinsen für die Kredite des Herstellers bezahlen müssten? Unser System ist alles andere als menschenfreundlich. Wir sind nur Konsumenten. Unser Job ist es, für Wachstum zu sorgen, ohne zu hinterfragen. Doch das dürfen wir nicht zulassen! Es ist unser Recht und unsere Pflicht, dass wir mitdenken und unser Leben in die eigenen Hände nehmen. Unser Kaufverhalten ist dabei ausschlaggebend.

Weniger verbrauchen, nachhaltig vorsorgen

Es ist also sinnvoll, auf Qualität zu achten, nicht nur im Kaufverhalten, sondern vor allem bei der Vorsorge. Geldwerte mit Zinserträgen sind Bestandteil des schädlichen Systems. Zinsen verursachen Zugzwand nach Wachstum und jeder, der sein Vermögen für Zinsen verleiht, leistet einen Beitrag dafür, dass der Schaden wächst. Vorsorgen ist auch nachhaltig möglich. Rohstoffe wie Edelmetalle sind ein natürliches und wertvolles Gut. Edelmetalle sind Rohstoffe mit hoher Nachfrage, Sachwerte von hoher Wertbeständigkeit. Edelmetalle sind inflations- und krisengeschützt und besitzen weltweit Akzeptanz. Sie behalten ihren Wert und transportieren das Vermögen sicher und inflationsgeschützt in die Zukunft. Wer heutzutage sinnvoll vorsorgen möchte, ist auf Werthaltigkeit angewiesen. Darum sollte immer ein Teil des Vermögens in Edelmetallen angelegt sein.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Zusätzlich kann man seine Freizeit einsetzen und nebenbei etwas tun, was Spaß macht und sich lohnt. Speziell im Edelmetallsektor bietet die Premium Gold Deutschland GmbH aus Heusenstamm mit Geschäftsführer Julius Leineweber interessante Perspektiven für ein Zweiteinkommen. Wer etwas dafür tun möchte, anderen Menschen dabei zu helfen, nachhaltig mit Edelmetallen vorzusorgen, ist hier an der richtigen Adresse.

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Mesut Pazarci: Bei der Vorsorge richtig planen

Wer mit Geldwerten für den Lebensabend spart, handelt leichtfertig, wenn er einfach irgendwelche Verträge abschließt und hofft, dass es ausreicht. Es ist notwendig, einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass all das Sparen für die Katz sein wird. Mithilfe einfacher Mathematik kann sich jeder unter Zuhilfenahme eines Taschenrechners etwas mehr Klarheit darüber verschaffen, welches Vermögen für einen gesicherten Lebensabend tatsächlich erforderlich sein wird.

Mit einem einfachen Beispiel soll die Herangehensweise betrachtet werden. Man ist jung und hat noch 40 Jahre Zeit bis zur Rente. Man wünscht sich für später als private Zusatzversorgung zur gesetzlichen Rente ein Äquivalent von 1.000 Euro heutiger Kaufkraft. Die Frage ist, ob das mit herkömmlichen Sparformen erreichbar ist.

1. Schritt: Durchschnittliche Geldentwertung berücksichtigen
Inflation ist etwas sehr individuelles. Sie hängt vom eigenen Kaufverhalten ab. Die Preise von Produkten und Leistungensteigen nicht in gleichem Maße. Steigt der Preis eines Produktes oder einer Leistung, welche im eigenen Haushalt häufig gekauft wird, beeinflusst es die Inflation stärker als die ähnliche Preissteigerung einer Position, die selten erworben wird. Es kommt also darauf an, genau zu beobachten und zu dokumentieren. Für das Beispiel wird eine durchschnittliche Inflationsrate von 3% pro Jahr angenommen.

Für die Kaufkraft von 1.000 Euro heute benötigt man bei 3% p.a. Inflation in 40 Jahren 3.262 Euro. Grundregel: Alle 20 Jahre halbiert die Inflation die Kaufkraft, so dass 1.000 Euro in 40 Jahren nur noch 250 Euro heutiger Kaufkraft hätten. Inflationäre Einflüsse auf die Versorgungshöhe nach Rentenbeginn werden hier vereinfachend vernachlässigt.

2. Schritt: Benötigtes Vermögen ermitteln
Um die monatliche Versorgung von 1.000 Euro heutiger Kaufkraft (3.262 Euro in 40 Jahren) sicherzustellen, muss das Vermögen so hoch sein, dass erstens, das Kapital trotz Inflation erhalten bleibt und zweitens eine monatliche Entnahme so lange ausreicht, bis der Tod eintritt. Letzteres ist selbstverständlich ungewiss. Deshalb wäre es sinnvoll, die Lebenserwartung großzügiger zu bemessen. Nicht, dass das Vermögen irgendwann ausgeht! Angenommen, das Kapital soll bis Alter 100 reichen.

Der Rentenbeginn sei mit 67. Bis Alter 100 wären das also 33 Jahre. Das Vermögen sollte<muss also so lange reichen, bis 396 mal 3.262 Euro (33 Jahre = 396 Monate) entnommen würden.
3.262 Euro x 396 = 1.291.752 Euro.

3. Schritt: Steuer berücksichtigen
Aus heutiger Sicht fallen Abgeltungssteuer oder Einkommenssteuer und ggf. Kirchensteuer an. Es werden daher pauschal 30% für Steuer berücksichtigt. Da nur der Ertragsanteil versteuert wird und nicht das Investment, sollen in dieser Berechnung nur pauschal 20% Steuer in der Berechnung berücksichtigt werden, da der Ansparbetrag, den man vom Endbetrag abziehen müsste, ja derzeit noch unbekannt ist.
Die Steuer muss also zusätzlich erwirtschaftet werden, also addieren wir sie auf den ermittelten Endbetrag auf.
1.291.752 Euro x 120% = 1.550.102 Euro

Wir liegen jetzt bei über 1.5 Mio Euro benötigten Vermögens, und das nur um eine Versorgung von monatlich 1.000 Euro heutiger Kaufkraft in Zukunft zu ermöglichen. Spätestens jetzt sollte klar werden, dass man einen utopisch hohen Ansparbetrag oder aber eine wahnwitzig hohe Rendite benötigt, damit das realisierbar wird. In deutschen Haushalten werden durchschnittlich 250 Euro monatlich in langfristige Sparverträge fürs Alter zurückgelegt. Und ein Haushalt kann auch aus Familien bestehen, also mindestens 2 Erwachsenen, auf die sie diese 250 Euro dann verteilen würden. Mit 250 Euro monatlich benötigt man eine zweistellige Rendite, um 1.5 Mio Euro zu erwirtschaften! Und das selbstverständlich über die gesamte Laufzeit gesehen. Spätestens hier dürfte klar werden, dass es auf traditionelle Weise nicht möglich ist, ausreichend vorzusorgen.

Strategie überdenken

Wenn man effizient vorsorgen möchte, ist das nur mit Sachwerten realistisch machbar. Man braucht tatsächliche Wertspeicher, denen die Inflation nichts anhaben kann. Diese Wertspeicher speichern und transportieren den Geldwert, der heute in sie investiert wird inflationsgeschützt in die Zukunft. Wer z. B. am 12.01.2017 1 Kilogramm Gold erwarb, tauschte 36.315,85 Euro in Gold ein. Und in 40 Jahren wird das eine Kilogramm Gold wieder in jede dann existente Währung tauschbar sein. Die Inflation ist dabei völlig unwichtig.

Die gesamte Mathematik, die Jagd auf hohe Zinsen oder die Akzeptanz hoher Risiken, um hohe Renditen zu erwirtschaften, ist völlig unnötig. Es genügt völlig, sich auf verlässliche Wertspeicher, wie zum Beispiel Edelmetalle, zu konzentrieren. Edelmetalle sind Rohstoffe mit großer Nachfrage, Sachwerte von hoher Wertbeständigkeit. Edelmetalle sind inflations- und krisengeschützt und genießen weltweit Akzeptanz.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Vorausschauend vorsorgen

Die Vorgehensweise bei der Vorsorge sollte lauten: Raus aus Geldwerten, rein in Sachwerte! Geldwerte sind nur bedrucktes Papier, ein Versprechen, nichts werthaltiges. Sachwerte haben einen eigenen Wert, der auf der Substanz, aus dem sie bestehen und in ihrem Nutzen begründet sind.

Sehr beliebt sind Aktien, Unternehmensbeteiligungen, Edelmetalle oder Immobilien. Die Vergangenheit zeigt eindrucksvoll, dass die Besitzer von Immobilien und Edelmetallen Krisen besser überstanden haben als diejenigen, die ihr Geld in Geldwerten angelegt hatten. Sehr praktisch ist, heutzutage sehr gut zu streuen, um eventuelle Risiken zu minimieren.

Aktien und Unternehmensbeteiligungen sind ein Kapitel für sich. Hier sollte man sich sehr gut auskennen, des hohen Risikos bewusst sein und analytisch herangehen. Immobilien sollten nicht zu geräumig sein, um eine leichte Vermietbarkeit sicherzustellen. Sie sollten an Standorten liegen, an denen eine perspektivisch gute Wirtschaftskraft existiert, die für Menschen attraktiv ist und wo es ausreichend Arbeitsplätze gibt. Bauland kann ebenfalls eine geeignete Vorsorge darstellen. Bebaubar bedeutet hier im Übrigen auch bestellbar für den Anbau landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Einfacher in Sachen Streuung wird es mit Edelmetallen. Gold hat sich dabei bisher besonders bewährt. Man sollte bei Edelmetallen jedoch nicht ausschließlich auf Gold bauen, sondern kann auch andere Metalle ins Portfolio aufnehmen, die durch ihre Eigenschaften eine hohe Nachfrage in der Wirtschaft besitzen. Rohstoffe sind knapp und somit sehr werthaltig. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH bietet als Experte für Edelmetallportfolios die Möglichkeit, sich an 4 der nachgefragtesten Edelmetalle zu beteiligen, nämlich Gold, Silber, Platin und Palladium. Schwerpunkte liegen jedoch auf den gefragtesten Edelmetallen, Gold und Silber.

Eine Kaufentscheidung bei Edelmetallanlagen ist übrigens leicht. Entscheidet man sich z.B. mit einem festen wiederkehrenden Betrag regelmäßig zu investieren, ist die Frage nach dem besten Zeitpunkt zweitrangig. Durch den Einsatz eines festen, wiederkehrenden Betrages kauft man immer wirtschaftlich sinnvoll ein. Wenn die Preise vergleichsweise hoch sind, erhält man automatisch weniger Edelmetall und wenn die Preise fallen, erhält man entsprechend mehr Edelmetall fürs angelegte Geld. Auf Dauer, kann man so einen großen Edelmetallbestand aufbauen.

Die Herstellungskosten für kleine Barren/Münzen sind im Verhältnis zum Materialwert um Einiges höher als für größere Barren/Münzen, da sich bei größeren Barren oder Münzen die Herstellungskosten besser verteilen können. Doch um große Barren wie z. B. 1 kg Gold zu kaufen muss man den entsprechenden Kaufpreis von momentan ca. 36.500 Euro bezahlen können. Wer das nötige Kleingeld nicht flüssig hat, muss kleinere Stückelungen kaufen oder monatlich ansparen.

Mit dieser Strategie kann die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm einen stetig wachsenden Bedarf befriedigen, indem Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium angeboten werden. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

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Mesut Pazarci: Unaufhaltsam in die Altersarmut

Wenn es um Altersvorsorge in Deutschland geht, wird bundesweit immer nur ein Lied gepfiffen: Sie muss sicher sein! Du darfst auf keinen Fall Geld einbüßen, denn Verlust bringt die Altersvorsorge in Gefahr. Die Informationspolitik rund um das Thema Alterssicherung ist leider sehr unzureichend. Viele Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, was sie erwartet und was es zu tun gilt, um später nicht das Nachsehen zu haben.

„Die Rente ist sicher.“ Kein Satz ist so einprägsam wie dieser. Norbert Blüm, ehemaliger Arbeitsminister, war der Urheber dieses Zitats. Und in dem Zusammenhang, wie er diesen Satz sagte, stimmt dieser Ausspruch auch zu 100%. Herr Blüm bezog sich derzeit auf das Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen Beiträge in die Rentenversicherung und diese Gelder werden für die Renten der Rentenempfänger verwendet. Dieses Umlagesystem funktioniert und ist somit sicher. Im Vergleich zu anderen Formen der die Sicherung des Alters, ist das Umlagesystem auf jeden Fall unanfälliger gegenüber Marktschwankungen.

Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine hervorragende Sache. Durch das Umlegen der Gelder der Beitragszahler auf die Pensionäre ist es absolut egal, ob die Finanzmärkte florieren oder nicht. Das System ist auch inflationsgeschützt, denn die aktuelle Beitragshöhe bezieht sich immer auf die aktuellen Einkünfte. Zwar hinkt die Entwicklung der Löhne immer ein wenig der Preisentwicklung hinterher, aber davon ist schließlich Jedermann betroffen.

Leider spielt man bei der gesetzlichen Rente nicht wirklich mit offenen Karten. Die Rentenmitteilungen, die regelmäßig an die Versicherten verschickt werden, gaukeln eine Art heile Welt vor. In dieser Scheinwelt wird den Versicherten erklärt, dass das, was auf diesem Papier zu lesen ist, auch der Vorsorge später entspricht. Nach heutiger Sachlage stimmen diese Angaben natürlich. Was fehlt ist eine Prise Realismus, die Einflüsse wie z. B. die Inflation berücksichtigt. Der Versicherte vergleicht seinen Rentenanspruch mit seinem heutigen Einkommen. Und selbstverständlich sieht das viel positiver aus, als wenn man viele Jahre Auswirkung der Inflation einbeziehen würde. Jemand, der 2.000 Euro netto verdient und eine Rentenmitteilung erhält, in der er einen Anspruch in Höhe von z. B. 1.000 Euro in Aussicht gestellt bekommt, wird seine private Zusatzvorsorge entsprechend gestalten. Aber dazu später mehr.

Die gesetzliche Rente ist ein Dorn im Auge einer gewissen Interessensgruppe. Die Rede ist von den Finanzdienstleistern. Sie liebäugeln schon lange mit den Beitragssummen, die jeden Monat in die gesetzliche Rentenkasse fließen. Und so verwundert es gar nicht, dass die Vertreter dieser Institute einiges versuchen, um immer stärkeren Einfluss auf die Politik ausüben zu können und sich einen Teil dieser Gelder zu sichern.

Und sie sind damit erfolgreich. Der Einfluss der Finanzlobby ist umfassend und er trägt bittere Früchte. Neben der beispiellosen Manipulation der Menschen, die sie unwissend hält und in unrentable Produkte bewegt, kratzt die Lobby seit Jahren am Fundament des gesetzlichen Rentensystems. Die staatliche Rentenversicherung war ursprünglich als eigenes, autonomes und unabhängiges Organ ins Leben gerufen worden. Sie sollte sich selbst verwalten und eigene Entscheidungen treffen. Doch die Politik übernahm diese Organisationsaufgaben und finanzierte aus den Mitteln der Rentenversicherung so nebenbei auch andere Dinge, die nicht im Zusammenhang mit der Rente standen. Das Umlagesystem macht´s möglich. Da die staatliche Rentenversicherung nicht wirklich ein Generationenvertrag ist (obwohl es immer so dargestellt wird) und nicht jeder Berufstätige in dieses Umlagesystem einzahlt, gibt es erheblich mehr Menschen, die Leistungen erhalten, als die die durch Einzahlungen Leitungen rechtfertigen würden. Rentenansprüche ohne Beitragsleistungen werden z. B. ohne Gegenleistung oder Gegenfinanzierung aus anderen Mitteln gewährt. Es werden einfach Gelder aus der Rentenkasse ohne klare Abrechnung entnommen. Rückzahlung: Keine! Die Beiträge anderer Versicherter werden einfach dafür verwendet. Der Bundeszuschuss soll so etwas abdecken. Eine genaue Erfassung und Kontrolle gibt es aber nicht. Der Staat behandelt die Rentenversicherung wie sein Eigentum und verfügt über Milliardenbeträge, die eigentlich zum Vermögen der Rentenkasse gehören. Niemand sorgt für Einhalt und niemand scheint dieses Gebaren zu stören.

Destruktive Reformen

Seit den siebziger Jahren gab es zahllose leistungsmindernde Eingriffe durch Reformen in das Rentenrecht. Gleichzeitig erhoben sich die Forderungen seitens der Politik an die Bürger, selbst privat vorzusorgen. Seit über 40 Jahren wird die gesetzliche Rente zu Gunsten der privaten Finanzinstitute kaputtreformiert und die Gesellschaften werden nicht eher Ruhe geben, bis sie sich auch den letzten Beitragseuro gesichert haben.

Die Regierung verweigerte im Jahre 1955, im Zusammenhang mit der Umstellung der Rentenversicherung vom Kapitaldeckungs- zum Umlageverfahren, die Rückzahlung seiner Verbindlichkeiten, die er bei den Rentenversicherungsträgern hatte, mit der Rechtfertigung ja sowieso Steuermittel zur Verfügung zu stellen, wenn die Beiträge zur Finanzierung der Rentenzahlungen nicht genügen würden. Aus heutiger Sicht erscheinen ca. 14,5 Mrd. D-Mark, um die es dabei ging, recht gering zu sein. Seinerzeit war das fast der halbe Staatshaushalt 1956, welches bei etwa 30 Mrd. D-Mark lag (Quellen: Bundestagsdrucksache 1659, S. 67; Die Angestellten-Versicherung 1956, Heft 1, S. 1).

Der gesetzlichen Rentenversicherung wurden im Laufe der folgenden Jahre von der Regierung eine Reihe von Aufgaben, kurz versicherungsfremde Leistungen, übertragen, ohne die entsprechenden Mittel dafür in voller Höhe zur Verfügung zu stellen. Dadurch werden seit mehr als 40 Jahren und auch heute noch die Überschüsse der staatlichen Rentenversicherung zugunsten der Staatskasse entnommen. Dieses Geld fehlt dann den Versicherten und ist einer der Gründe dafür, warum die gesetzliche Rentenversicherung nicht über genügend Mittel verfügt.

Aktuell leisten rund 31,7 Mio.* sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung. In Anbetracht von aktuell über 24,5 Mio.** Rentenempfängern, die ihren Lebensunterhalt aus diesen Geldern bestreiten müssen, wird schnell klar, dass das gesetzliche Rentensystem bereits heute schon nicht mehr so reibungslos funktioniert, wie es sich Herr Blüm damals vielleicht erhoffte.

Aber natürlich gibt es auch das demographische Problem, welches man nicht ignorieren darf. Immer weniger Beitragszahler zahlen ein, immer mehr Rentner erhalten Rente und das auch immer länger. Der Pensionär von heute hat im Schnitt 25 bis 30 Jahre Rentenbezugszeit vor sich, Tendenz steigend. Im Verhältnis zu den 45 Lebensarbeitsjahren, die die Deutsche Rentenversicherung beim so genannten Eckrentner voraussetzt, ist das eine sehr, sehr lange Zeit.

Das war nicht immer so. Als die gesetzliche Rente von der Adenauer-Regierung ins Leben gerufen wurde, waren die Verhältnisse in Deutschland völlig anders als heute. Damals gab es viel mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Und die Pensionäre lebten im Vergleich zu heute nicht sehr lange. Die Rentenbezugszeiten erreichten damals selten zweistellige Jahresangaben. Im Ergebnis stand die gesetzliche Rente da wie der sprichwörtliche Fels in der Brandung. Es gab genug Beitragszahler um die Ruheständler ausreichend zu versorgen. Die Rente war sicher und dieses Wissen etablierte sich in den Köpfen der Menschen.

Die Zeit ist im Wandel

Nun, da das Geld aus der gesetzlichen Rente für einen ausreichend versorgten Lebensabend nicht ausreichen wird, steht der Auftrag fest: Du musst selbst vorsorgen mit privater Zusatzvorsorge. Die Angst vor der Altersarmut betrifft jeden. Die Anbieter stehen am Start, um sich von diesem Kuchen ein Stück abzuschneiden. Die Versicherer und ihre Vertriebsstrukturen sind natürlich mit von der Partie mit ihren Produkten. Hier steht der schnelle Verkauf der Produkte im Vordergrund. Denn diese Angebote haben einen großen Vorteil: Man kann meist erst dann so wirklich sehen, ob diese Produkte halten, was sie versprechen, wenn der große Tag der Pensionierung angebrochen ist und die versprochenen Gelder aus den Verträgen fließen sollen. Bis zu diesem Tag ist man sich nicht darüber im Klaren und kann nur hoffen, ob die Anlageentscheidung richtig war oder nicht.

Das wichtigste Argument, um Kunden für Verträge wie Lebensversicherungen zu gewinnen, ist natürlich die Sicherheit. Die die Sicherung des Alters muss sicher sein! Und wenn man den Verband der Lebensversicherer (GDV) dazu interviewt, steht die Lebensversicherungsbranche so gut da wie nie. Selbst die Bankenkrise 2008 hätte die Gesellschaften nicht tangiert. Schließlich sei eine Bankenkrise keine Versicherungskrise. Hier wird offenbar gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Die Sachlage ist eine ganz andere. Die Lebensversicherer müssen die Gelder hauptsächlich in Anleihen investieren, meist Staatsanleihen. Bei Staatsanleihen kann man zwei Trends beobachten. Erstens ist das Zinsniveau seit Jahren im Keller. Das sorgt dafür, dass die meisten Lebensversicherer es nicht mehr schaffen, genug Ertrag zu erzielen, um ihre Versicherungsversprechen einzuhalten. Dass das so ist, kann man daran erkennen, dass der Garantiezins ab dem 01.01.2017 auf 0,9% gesenkt wird. Da sollte man mal drüber nachdenken. Zweitens sind Staatsanleihen seit der Rettung von Griechenland und Irland vor dem Bankrott und dem milliardenschweren Anleihenankaufprogramm der Europäischen Zentralbank offensichtlich nicht so sicher, wie es immer behauptet wird. Im Grunde ist das auch verständlich. Nahezu jedes EU-Land hat ähnliche Herausforderungen. Die Nationen sind überschuldet. Die Zinsen steigen exponenziell. Jedes Jahr werden mehr neue Schulden gemacht, um die Zinsen begleichen zu können. Was passiert, wenn ein Land gezwungen wird, einen großen Anteil der Staatspapiere auszubezahlen? Mit so einer Situation war kein Land jemals konfrontiert, denn abgelaufene Staatsanleihen wurden immer gleich in neue Staatsanleihen getauscht. Geld floss keines.

Was passiert, wenn die Auffanggesellschaft der Lebensversicherer, Protector einmal an ihre Grenzen stößt? Was würde geschehen, wenn mehrere Gesellschaften insolvent werden und die Branche keine Reserven mehr hat. Wenn eine Insolvenzmasse veräußert wird, dann sind Staatspapiere die größte Position. Könnten diese Papiere liquidiert werden? Sollte dieser Fall eintreten, liegt der Verdacht nahe, dass die Regierung abhilft, so wie sie es mit den Banken getan hat.

Seit der letzten Bankenkrise ist Bewegung bei den Versicherungsgesellschaften. Wertpositionen in den Bilanzen haben arg eingebüßt. So etwas wird dann als stille Last verbucht und sorgt nicht gerade für ein gutes Bild beim Stresstest. Fachleute gehen davon aus, dass ein Viertel der Gesellschaften auf der Kippe stehen.

Viele halten die lange Wartezeit bei ihren Lebensversicherungsverträgen nicht durch. Über 70% der abgeschlossenen Lebensversicherungen werden vor Ablauf gekündigt oder still gelegt. Die meisten werden innerhalb der ersten 7 Jahre gekündigt. Hauptursache dafür sind die wenig motivierenden Wertmitteilungen, die die Gesellschaften jedes Jahr an ihre Kunden schicken. Die hohen Abschluss- und laufenden Kosten gehen zu Lasten der Rendite. Die Mehrzahl der laufenden Verträge bewegt sich innerhalb der ersten 15 Jahre im Minus. Welcher verantwortungsbewusste Anleger macht das lange mit?

Besonders spannend und wenig Kundenfreundlich ist in diesem Zusammenhang die Gesetzgebung im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG). So legt § 89 folgendes fest:

Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen
(1) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen bestimmter Frist eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungs- sowie Wertpapierliefer- und -abrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten finden entsprechend Anwendung.
(2) Unter der Voraussetzung in Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Dabei kann die Aufsichtsbehörde ungleichmäßig verfahren, wenn es besondere Umstände rechtfertigen, namentlich wenn bei mehreren Gruppen von Versicherungen die Notlage des Unternehmens mehr in einer als in einer anderen begründet ist. Bei der Herabsetzung werden, soweit Deckungsrückstellungen der einzelnen Versicherungsverträge bestehen, zunächst die Deckungsrückstellungen herabgesetzt und danach die Versicherungssummen neu festgestellt, sonst diese unmittelbar herabgesetzt. Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.
(3) Die Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 können auf eine selbstständige Abteilung des Sicherungsvermögens (§ 66 Abs. 7) beschränkt werden.

Voraussetzungen sind unzureichend

Oft wird auch unzureichend beraten. Viele Vermittler oder Makler nutzen Software, die die Rentenlücke ermitteln soll. Auf der Grundlage von heutigen und vergangenen Einkünften wird dann eine Versorgungssituation generiert, die darüber Auskunft geben soll, wie viel Geld später nötig wird. Fatal bei einer solchen Vorgehensweise ist meist die Unterschlagung der Inflation, also der Preisentwicklung. Die Verhältnisse werden vereinfacht dargestellt, als würden später die gleichen Verhältnisse bestehen wie heute und dass 1.000 Euro auch in Zukunft 1.000 Euro sein werden. Vielleicht stützen sie sich darauf, dass der Staat geringe Inflationsraten öffentlich bekannt macht. Manchmal werden diese Kriterien nur kurz erwähnt aber die Auswirkungen nicht näher beleuchtet, um den Verbraucher nicht zu verunsichern und dann vielleicht keinen Vertragsabschluss zu bekommen. Nachvollziehbarer klingt der letztere Fall. Jeder, der das Ziel hat, ein Produkt erfolgreich zu platzieren, muss dafür sorgen, seinen potentiellen Kunden positiv zum entsprechenden Angebot zu stimmen und bereit ist, dafür zu unterschreiben. Dabei von Geldentwertung zu sprechen, wäre nicht förderlich, denn Kaufkraftverlust ist etwas sehr individuelles und erklärungsbedürftiges. Wer das in seiner Beratung zum Thema macht, muss richtig was drauf haben. Leichter ist es, einfach darüber zu schweigen. Also wird das Thema in der Praxis einfach unterschlagen.

Beratungspraxis trägt Mitschuld an Altersarmut

Wer nicht oder nicht ausreichend über seine Situation aufgeklärt wird, erkennt die drohenden Gefahren nicht. Die meisten Menschen sparen jeden Monat einen Teil ihres Geldes in Versorgungsverträge ein, die später die Lücke zwischen dem letzten Gehalt und der staatlichen Rente schließen sollen. Und viele dieser Verbraucher tun das in gutem Glauben, dass diese Verträge ihnen dazu auch verhelfen können. Sie vertrauen darauf, dass die seriösen Institute ihnen mit ihren Produkten zu einem Vermögen verhelfen und setzen voraus, dass es schon alles gut sein würde, denn schließlich macht es jeder so. Ist aber etwas automatisch richtig, nur weil es jeder so macht? Niemandem fällt auf, dass man auf einem falschen Weg ist, wenn man der Masse folgt, die in die gleiche Richtig geht. Im Gegenteil! Auf die Frage, warum dieser Weg der richtige sein soll, käme vermutlich die Antwort, dass man einen Fachmann gefragt habe.

Es ist das Normalste von der Welt, sich jemanden zu suchen, der beratend zur Seite steht. Und wie kann man sicher sein, dass derjenige sich auskennt? Wir haben keine Möglichkeit, herauszufinden, auf welcher Basisinformation dieser Fachmann qualifiziert ist. Fakt ist doch wohl eines. In Deutschland schafft es die Masse nicht, mit Hilfe von Finanzprodukten, Vermögen aufzubauen. Die Summen, die in Deutschland „angespart“ werden, werden in erster Linie durch Verzicht und den Sparvorgang erreicht und kaum durch die „hohen“ Renditen traditioneller Produkte. Zugegeben, die Kaufkraft des Geldes verfällt etwas langsamer, als wenn man das Geld in der Matratze oder im Kopfkissen verstecken würde. Aber wachsen tut da nichts außer dem nominellen Zahlenwert.

Geldwerte sind keine Antwort auf die Vorsorgenachfrage. Sachwerte, wie z. B. Edelmetalle, bieten ein hohes Maß an Sicherheit und sind resistent gegenüber Inflation und Währungsturbolenzen. Sie bieten echten Vermögensschutz und werden überall auf der Welt akzeptiert. Viele Berater haben das bereits erkannt und bieten ihren Kunden Edelmetalle als Sicherheitskomponente für ihr Portfolio an. Aber es sind noch zu wenige. Der Bedarf nach nachhaltiger Altersvorsorge ist riesig und der Markt wird nur unzureichend bedient. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Einsicht, dass Edelmetalle ins Portfolio gehören, bundesweit in der Beratungspraxis durchsetzt.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Der Vertrieb wird durch die Premium Gold Deutschland GmbH mit Geschäftsführer Julius Leineweber sichergestellt. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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* Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand Okt. 2016
** Quelle Deutsche Rentenversicherung, Stand Okt. 2016

Mesut Pazarci: Staatliche Rente und die Aussichten auf ein gutes Leben

Experten sind sich darüber einig, dass die staatliche Rente nicht reicht. Die meisten glauben an eine Grundversorgung, die durch private und betriebliche Altersvorsorge ergänzt werden sollte. Es gibt auch Bürger, die auf den Staat vertrauen und glauben, dass der Staat sich etwas einfallen lässt, damit die Rente zukünftig gesichert ist.

Das gegenwärtige Rentensystem beruht auf dem Umlagenprinzip. Derzeitige Beitragszahler zahlen die rente für die Rentler von heute. Ein Rentner, der heute monatlich 1.000 Euro Rente bezieht, benötigt z. B. drei Berufstätige, die monatlich 2.000 Euro verdienen (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil von insgesamt 18,7 %). Daraus ist leicht zu erkennen, worin die Schwächen des Systems liegen. Vor allem ist das System sowohl von der Anzahl der Rentner als auch der Anzahl der Beitragszahler abhängig. Darüber hinaus natürlich auch von der Höhe der zu zahlenden Renten für die Rentner und der zugrundeliegenden Einkommen der sozialversicherungspflichtigen Berufstätigen. Die Frage auf lange Sicht ist also: Wird es auf Dauer genug Beitragszahler, also sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, geben? Diese Frage ist schnell beantwortet, wenn man sich die demografische Entwicklung, sprich die Zahlen der Geburten und Todesfälle, ansieht.

Es sollte tatsächlich viel mehr Geburten geben, wenn später genug Berufstätige da sein sollen, um die immer langlebigeren Senioren ausreichend versorgen zu können. Falls das nicht geht, müsste das Renteneintrittsalter viel höher liegen, damit das System noch funktionieren kann. Das Renteneintrittsalter von 67 ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung, es wird jedoch nicht ausreichen. Solange an den Grundproblemen nichts verändert werden kann, muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich auf seinen guten Glauben verlässt oder seine finanzielle Zukunft selbst beeinflusst. Jeder hat nämlich nur eine einzige Chance. Wenn man´s nicht schafft, bekommt man keine zweite.

Doch sorgt man richtig vor? Ist der Weg, den viele beschreiten und Finanzprodukte von Finanzinstituten dafür auswählen, der geeignete? Niemand kann hellsehen und wissen, ob die von Anbietern, Medien und der Politik empfohlenen Produkte wirklich zielführend sind. Mit etwas Mathematik und unter Berücksichtigung aller Faktoren kann man das sicher ausrechnen. Aber wer macht das denn schon? Jedoch ein Blick in die Vergangenheit kann darüber Aufschluss geben, wie werthaltig Geldwertprodukte waren.

In der Vergangenheit gab es auf deutschem Boden zwei einschneidende Ereignisse, die zeigen, wie sinnvoll eine Vorsorge auf Geldwertbasis tatsächlich war. Die Hyperinflation der Neunzehnhundertzwanzigerjahre und die Währungsreform 1948 waren zum Beispiel für Menschen mit Lebensversicherungen finanziell gesehen eine Katastrophe. Das galt besonders für diejenigen, die ihre Verträge schon seit Jahrzehnten bedient hatten. Die entstandenen Einbußen waren damals so groß, dass sie nie wieder aufgeholt werden konnten. Die Hyperinflation vernichtete Geldwerte nahezu vollständig. Während der Währungsreform 1948 wurden private Rentenversicherungsverträge im Verhältnis 10 zu 1 von Reichsmark auf D-Mark getauscht. Im Vergleich dazu wurde die staatliche Rente im Verhältnis 1 zu 1 getauscht. Private Verträge verloren somit 90 Prozent an Wert.

Immense Verluste für Menschen mit Lebensversicherungen gab es also bei Geldentwertung und einem Währungsschnitt. Der Grund dafür war, weil Lebensversicherungsgesellschaften fast ausschließlich in festverzinste Wertpapiere investierten und das auch heute noch tun. Sollte es also zu ähnlichen Maßnahmen wie damals kommen, wären die Auswirkungen für die Versicherten sehr ähnlich. Angesichts dieser Erkenntnisse ist also eine Anlagestrategie in Sachwerten viel sinnvoller und nachhaltiger. Immobilien und Edelmetalle bieten sich daher als Anlageklassen an. Edelmetalle insbesondere sind für Jedermann erschwinglich, da diese in verschiedenen Stückelungen erhältlich sind. Und man kann sie mit nach Hause nehmen und dort im eigenen Tresor verstauen, was mit Immobilien selbstverständlich nicht möglich ist.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Wird 2017 das Gold-Jahr?

Der Anstieg des Goldpreises in den Januartagen 2017 um mehr als 3 % ist ein guter Anfang. Noch kein Grund zum Feiern, trotzdem schon drei Viertel der Jahresrendite 2016 damit erreicht sind. Wenn der Anstieg aber fortschreitet, und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, kann es ein denkwürdiges Gold-Jahr werden.

Selbstverständlich wird es keine ungebrochenen Höhenflüge in diesem Jahr geben. Der Goldkurs wird wie immer schanken. Allerdings sprechen die Risiken, denen die Wirtschaft weltweit gegenübersteht, dafür, dass dieses Jahr 2017 eines der besten Jahre überhaupt für das edle Metall werden kann.

Das wertvolle Metall hat sich historisch gesehen als solider Hafen für Investoren bewährt. Vielfachhaben sich Investoren in Krisenzeiten und kurz davor dem edlen Metall zugewandt, um ihr Vermögen in schwierigen Zeiten mit hoher Inflation zu schützen. Trotz eines gesunkenen Goldpreises zu Beginn der letzten Finanzkrise, erholte sich dieser schnell. Das war vor allem den niedrigen Zinssätzen und der quantitativen Lockerung in den Industrienationen zu verdanken. Zu einer Inflation hat diese Politik zwar noch nicht geführt, jedoch schaut es ganz so aus, dass sich dies bald ändern könnte.

Der neue US-Präsident Donald Trump hat anspruchsvolle Pläne. Er möchte ein milliardenschweres Konjunkturprogramm, welches selbstredend über massive Staatsschulden finanzierbar sein wird. Und selbst ohne genauere Informationen, scheint heute schon festzustehen, dass Donald Trump Ausgaben erhöhen und Steuersätze vermindern wird. Er erhofft sich positive Auswirkungen auf die US-Wirtschaft, die Ankurbelung des BIP-Wachstums und eine bessere Beschäftigung von Millionen von Amerikanern.

Jedoch zieht eine höhere Verschuldung oft eine höhere Inflation nach sich. Die FED gab bereits bekannt, dass sie den Leitzins im Jahr 2017 drei Mal anheben werde. Ob das aber reichen wird, um die Inflation zurückzuhalten, ist fraglich, da Zinssatzänderungen sich erst nach etwa 6 – 9 Monaten auswirken. Darüber hinaus werden drei Zinserhöhungen möglicherweise nicht genügen, um das Ansteigen der Inflation im Laufe dieses Jahres zu verhindern. Immerhin schmelzen durch die Inflation bekanntlich auch die Schulden, was dann ein für Schuldner, und die Regierung als den größten Schuldner, positiver Effekt wäre. Daher wird sich zeigen, ob man von Regierungsseite tatsächlich gegen die Inflation vorgehen wird.

Donald Trump wird als unberechenbarer Faktor zu einem Risiko für das globale Wirtschaftswachstum. In Europa ist die Risikosituation aber auch nicht besser. Die Europäischen Union hat reichlich eigene Situationen, denen sie sich widmen muss. Nach dem Austritt der Briten aus der Europäischen Union könnte Frankreich nach der anstehenden Wahl der EU gegenüber eigene Vorbehalte hervorbringen. China, als Asiens größte Volkswirtschaft, kann das Wachstum der letzten Jahre nicht mehr fortsetzen, was verständlich ist. Wachstum ist eben nicht unbegrenzt möglich. Es gibt also genug Probleme, die die Nachfrage für Anlagen wie z. B. Gold beflügeln können.

Ende 2016 war für Gold ein schwaches Jahresfinish. In den letzten zwei Monaten des vergangenen Jahres fiel der Goldkurs um über 10 %. Trotzdem stiegen die Käufe kräftig an, was beweist, dass die Investoren dem wertvollen Metall nach wie vor Vertrauen schenken und sich von fallenden Kursen nicht ins Boxhorn jagen lassen. In 2017 scheint das Edelmetall in bester Ausgangssituation, um diesen Abwärtstrend ins Gegenteil umzukehren und Investoren ein Lächeln aufgrund ordentlicher Gewinne auf das Gesicht zu zaubern. Die anfangs genannten Risiken für die Weltwirtschaft und ein scheinbar unaufhaltsamer Anstieg der Inflation sind nur einige der für Gold guten Vorzeichen, dass das wertvolle Metall 2017 ein außergewöhnlich gutes Jahr haben könnte.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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