Wenn es um Altersvorsorge in Deutschland geht, wird bundesweit immer nur ein Lied gepfiffen: Sie muss sicher sein! Du darfst auf keinen Fall Geld einbüßen, denn Verlust bringt die Altersvorsorge in Gefahr. Die Informationspolitik rund um das Thema Alterssicherung ist leider sehr unzureichend. Viele Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, was sie erwartet und was es zu tun gilt, um später nicht das Nachsehen zu haben.

„Die Rente ist sicher.“ Kein Satz ist so einprägsam wie dieser. Norbert Blüm, ehemaliger Arbeitsminister, war der Urheber dieses Zitats. Und in dem Zusammenhang, wie er diesen Satz sagte, stimmt dieser Ausspruch auch zu 100%. Herr Blüm bezog sich derzeit auf das Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen Beiträge in die Rentenversicherung und diese Gelder werden für die Renten der Rentenempfänger verwendet. Dieses Umlagesystem funktioniert und ist somit sicher. Im Vergleich zu anderen Formen der die Sicherung des Alters, ist das Umlagesystem auf jeden Fall unanfälliger gegenüber Marktschwankungen.

Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine hervorragende Sache. Durch das Umlegen der Gelder der Beitragszahler auf die Pensionäre ist es absolut egal, ob die Finanzmärkte florieren oder nicht. Das System ist auch inflationsgeschützt, denn die aktuelle Beitragshöhe bezieht sich immer auf die aktuellen Einkünfte. Zwar hinkt die Entwicklung der Löhne immer ein wenig der Preisentwicklung hinterher, aber davon ist schließlich Jedermann betroffen.

Leider spielt man bei der gesetzlichen Rente nicht wirklich mit offenen Karten. Die Rentenmitteilungen, die regelmäßig an die Versicherten verschickt werden, gaukeln eine Art heile Welt vor. In dieser Scheinwelt wird den Versicherten erklärt, dass das, was auf diesem Papier zu lesen ist, auch der Vorsorge später entspricht. Nach heutiger Sachlage stimmen diese Angaben natürlich. Was fehlt ist eine Prise Realismus, die Einflüsse wie z. B. die Inflation berücksichtigt. Der Versicherte vergleicht seinen Rentenanspruch mit seinem heutigen Einkommen. Und selbstverständlich sieht das viel positiver aus, als wenn man viele Jahre Auswirkung der Inflation einbeziehen würde. Jemand, der 2.000 Euro netto verdient und eine Rentenmitteilung erhält, in der er einen Anspruch in Höhe von z. B. 1.000 Euro in Aussicht gestellt bekommt, wird seine private Zusatzvorsorge entsprechend gestalten. Aber dazu später mehr.

Die gesetzliche Rente ist ein Dorn im Auge einer gewissen Interessensgruppe. Die Rede ist von den Finanzdienstleistern. Sie liebäugeln schon lange mit den Beitragssummen, die jeden Monat in die gesetzliche Rentenkasse fließen. Und so verwundert es gar nicht, dass die Vertreter dieser Institute einiges versuchen, um immer stärkeren Einfluss auf die Politik ausüben zu können und sich einen Teil dieser Gelder zu sichern.

Und sie sind damit erfolgreich. Der Einfluss der Finanzlobby ist umfassend und er trägt bittere Früchte. Neben der beispiellosen Manipulation der Menschen, die sie unwissend hält und in unrentable Produkte bewegt, kratzt die Lobby seit Jahren am Fundament des gesetzlichen Rentensystems. Die staatliche Rentenversicherung war ursprünglich als eigenes, autonomes und unabhängiges Organ ins Leben gerufen worden. Sie sollte sich selbst verwalten und eigene Entscheidungen treffen. Doch die Politik übernahm diese Organisationsaufgaben und finanzierte aus den Mitteln der Rentenversicherung so nebenbei auch andere Dinge, die nicht im Zusammenhang mit der Rente standen. Das Umlagesystem macht´s möglich. Da die staatliche Rentenversicherung nicht wirklich ein Generationenvertrag ist (obwohl es immer so dargestellt wird) und nicht jeder Berufstätige in dieses Umlagesystem einzahlt, gibt es erheblich mehr Menschen, die Leistungen erhalten, als die die durch Einzahlungen Leitungen rechtfertigen würden. Rentenansprüche ohne Beitragsleistungen werden z. B. ohne Gegenleistung oder Gegenfinanzierung aus anderen Mitteln gewährt. Es werden einfach Gelder aus der Rentenkasse ohne klare Abrechnung entnommen. Rückzahlung: Keine! Die Beiträge anderer Versicherter werden einfach dafür verwendet. Der Bundeszuschuss soll so etwas abdecken. Eine genaue Erfassung und Kontrolle gibt es aber nicht. Der Staat behandelt die Rentenversicherung wie sein Eigentum und verfügt über Milliardenbeträge, die eigentlich zum Vermögen der Rentenkasse gehören. Niemand sorgt für Einhalt und niemand scheint dieses Gebaren zu stören.

Destruktive Reformen

Seit den siebziger Jahren gab es zahllose leistungsmindernde Eingriffe durch Reformen in das Rentenrecht. Gleichzeitig erhoben sich die Forderungen seitens der Politik an die Bürger, selbst privat vorzusorgen. Seit über 40 Jahren wird die gesetzliche Rente zu Gunsten der privaten Finanzinstitute kaputtreformiert und die Gesellschaften werden nicht eher Ruhe geben, bis sie sich auch den letzten Beitragseuro gesichert haben.

Die Regierung verweigerte im Jahre 1955, im Zusammenhang mit der Umstellung der Rentenversicherung vom Kapitaldeckungs- zum Umlageverfahren, die Rückzahlung seiner Verbindlichkeiten, die er bei den Rentenversicherungsträgern hatte, mit der Rechtfertigung ja sowieso Steuermittel zur Verfügung zu stellen, wenn die Beiträge zur Finanzierung der Rentenzahlungen nicht genügen würden. Aus heutiger Sicht erscheinen ca. 14,5 Mrd. D-Mark, um die es dabei ging, recht gering zu sein. Seinerzeit war das fast der halbe Staatshaushalt 1956, welches bei etwa 30 Mrd. D-Mark lag (Quellen: Bundestagsdrucksache 1659, S. 67; Die Angestellten-Versicherung 1956, Heft 1, S. 1).

Der gesetzlichen Rentenversicherung wurden im Laufe der folgenden Jahre von der Regierung eine Reihe von Aufgaben, kurz versicherungsfremde Leistungen, übertragen, ohne die entsprechenden Mittel dafür in voller Höhe zur Verfügung zu stellen. Dadurch werden seit mehr als 40 Jahren und auch heute noch die Überschüsse der staatlichen Rentenversicherung zugunsten der Staatskasse entnommen. Dieses Geld fehlt dann den Versicherten und ist einer der Gründe dafür, warum die gesetzliche Rentenversicherung nicht über genügend Mittel verfügt.

Aktuell leisten rund 31,7 Mio.* sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer Beiträge in die Deutsche Rentenversicherung. In Anbetracht von aktuell über 24,5 Mio.** Rentenempfängern, die ihren Lebensunterhalt aus diesen Geldern bestreiten müssen, wird schnell klar, dass das gesetzliche Rentensystem bereits heute schon nicht mehr so reibungslos funktioniert, wie es sich Herr Blüm damals vielleicht erhoffte.

Aber natürlich gibt es auch das demographische Problem, welches man nicht ignorieren darf. Immer weniger Beitragszahler zahlen ein, immer mehr Rentner erhalten Rente und das auch immer länger. Der Pensionär von heute hat im Schnitt 25 bis 30 Jahre Rentenbezugszeit vor sich, Tendenz steigend. Im Verhältnis zu den 45 Lebensarbeitsjahren, die die Deutsche Rentenversicherung beim so genannten Eckrentner voraussetzt, ist das eine sehr, sehr lange Zeit.

Das war nicht immer so. Als die gesetzliche Rente von der Adenauer-Regierung ins Leben gerufen wurde, waren die Verhältnisse in Deutschland völlig anders als heute. Damals gab es viel mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Und die Pensionäre lebten im Vergleich zu heute nicht sehr lange. Die Rentenbezugszeiten erreichten damals selten zweistellige Jahresangaben. Im Ergebnis stand die gesetzliche Rente da wie der sprichwörtliche Fels in der Brandung. Es gab genug Beitragszahler um die Ruheständler ausreichend zu versorgen. Die Rente war sicher und dieses Wissen etablierte sich in den Köpfen der Menschen.

Die Zeit ist im Wandel

Nun, da das Geld aus der gesetzlichen Rente für einen ausreichend versorgten Lebensabend nicht ausreichen wird, steht der Auftrag fest: Du musst selbst vorsorgen mit privater Zusatzvorsorge. Die Angst vor der Altersarmut betrifft jeden. Die Anbieter stehen am Start, um sich von diesem Kuchen ein Stück abzuschneiden. Die Versicherer und ihre Vertriebsstrukturen sind natürlich mit von der Partie mit ihren Produkten. Hier steht der schnelle Verkauf der Produkte im Vordergrund. Denn diese Angebote haben einen großen Vorteil: Man kann meist erst dann so wirklich sehen, ob diese Produkte halten, was sie versprechen, wenn der große Tag der Pensionierung angebrochen ist und die versprochenen Gelder aus den Verträgen fließen sollen. Bis zu diesem Tag ist man sich nicht darüber im Klaren und kann nur hoffen, ob die Anlageentscheidung richtig war oder nicht.

Das wichtigste Argument, um Kunden für Verträge wie Lebensversicherungen zu gewinnen, ist natürlich die Sicherheit. Die die Sicherung des Alters muss sicher sein! Und wenn man den Verband der Lebensversicherer (GDV) dazu interviewt, steht die Lebensversicherungsbranche so gut da wie nie. Selbst die Bankenkrise 2008 hätte die Gesellschaften nicht tangiert. Schließlich sei eine Bankenkrise keine Versicherungskrise. Hier wird offenbar gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Die Sachlage ist eine ganz andere. Die Lebensversicherer müssen die Gelder hauptsächlich in Anleihen investieren, meist Staatsanleihen. Bei Staatsanleihen kann man zwei Trends beobachten. Erstens ist das Zinsniveau seit Jahren im Keller. Das sorgt dafür, dass die meisten Lebensversicherer es nicht mehr schaffen, genug Ertrag zu erzielen, um ihre Versicherungsversprechen einzuhalten. Dass das so ist, kann man daran erkennen, dass der Garantiezins ab dem 01.01.2017 auf 0,9% gesenkt wird. Da sollte man mal drüber nachdenken. Zweitens sind Staatsanleihen seit der Rettung von Griechenland und Irland vor dem Bankrott und dem milliardenschweren Anleihenankaufprogramm der Europäischen Zentralbank offensichtlich nicht so sicher, wie es immer behauptet wird. Im Grunde ist das auch verständlich. Nahezu jedes EU-Land hat ähnliche Herausforderungen. Die Nationen sind überschuldet. Die Zinsen steigen exponenziell. Jedes Jahr werden mehr neue Schulden gemacht, um die Zinsen begleichen zu können. Was passiert, wenn ein Land gezwungen wird, einen großen Anteil der Staatspapiere auszubezahlen? Mit so einer Situation war kein Land jemals konfrontiert, denn abgelaufene Staatsanleihen wurden immer gleich in neue Staatsanleihen getauscht. Geld floss keines.

Was passiert, wenn die Auffanggesellschaft der Lebensversicherer, Protector einmal an ihre Grenzen stößt? Was würde geschehen, wenn mehrere Gesellschaften insolvent werden und die Branche keine Reserven mehr hat. Wenn eine Insolvenzmasse veräußert wird, dann sind Staatspapiere die größte Position. Könnten diese Papiere liquidiert werden? Sollte dieser Fall eintreten, liegt der Verdacht nahe, dass die Regierung abhilft, so wie sie es mit den Banken getan hat.

Seit der letzten Bankenkrise ist Bewegung bei den Versicherungsgesellschaften. Wertpositionen in den Bilanzen haben arg eingebüßt. So etwas wird dann als stille Last verbucht und sorgt nicht gerade für ein gutes Bild beim Stresstest. Fachleute gehen davon aus, dass ein Viertel der Gesellschaften auf der Kippe stehen.

Viele halten die lange Wartezeit bei ihren Lebensversicherungsverträgen nicht durch. Über 70% der abgeschlossenen Lebensversicherungen werden vor Ablauf gekündigt oder still gelegt. Die meisten werden innerhalb der ersten 7 Jahre gekündigt. Hauptursache dafür sind die wenig motivierenden Wertmitteilungen, die die Gesellschaften jedes Jahr an ihre Kunden schicken. Die hohen Abschluss- und laufenden Kosten gehen zu Lasten der Rendite. Die Mehrzahl der laufenden Verträge bewegt sich innerhalb der ersten 15 Jahre im Minus. Welcher verantwortungsbewusste Anleger macht das lange mit?

Besonders spannend und wenig Kundenfreundlich ist in diesem Zusammenhang die Gesetzgebung im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG). So legt § 89 folgendes fest:

Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen
(1) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen bestimmter Frist eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungs- sowie Wertpapierliefer- und -abrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten finden entsprechend Anwendung.
(2) Unter der Voraussetzung in Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Dabei kann die Aufsichtsbehörde ungleichmäßig verfahren, wenn es besondere Umstände rechtfertigen, namentlich wenn bei mehreren Gruppen von Versicherungen die Notlage des Unternehmens mehr in einer als in einer anderen begründet ist. Bei der Herabsetzung werden, soweit Deckungsrückstellungen der einzelnen Versicherungsverträge bestehen, zunächst die Deckungsrückstellungen herabgesetzt und danach die Versicherungssummen neu festgestellt, sonst diese unmittelbar herabgesetzt. Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.
(3) Die Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 können auf eine selbstständige Abteilung des Sicherungsvermögens (§ 66 Abs. 7) beschränkt werden.

Voraussetzungen sind unzureichend

Oft wird auch unzureichend beraten. Viele Vermittler oder Makler nutzen Software, die die Rentenlücke ermitteln soll. Auf der Grundlage von heutigen und vergangenen Einkünften wird dann eine Versorgungssituation generiert, die darüber Auskunft geben soll, wie viel Geld später nötig wird. Fatal bei einer solchen Vorgehensweise ist meist die Unterschlagung der Inflation, also der Preisentwicklung. Die Verhältnisse werden vereinfacht dargestellt, als würden später die gleichen Verhältnisse bestehen wie heute und dass 1.000 Euro auch in Zukunft 1.000 Euro sein werden. Vielleicht stützen sie sich darauf, dass der Staat geringe Inflationsraten öffentlich bekannt macht. Manchmal werden diese Kriterien nur kurz erwähnt aber die Auswirkungen nicht näher beleuchtet, um den Verbraucher nicht zu verunsichern und dann vielleicht keinen Vertragsabschluss zu bekommen. Nachvollziehbarer klingt der letztere Fall. Jeder, der das Ziel hat, ein Produkt erfolgreich zu platzieren, muss dafür sorgen, seinen potentiellen Kunden positiv zum entsprechenden Angebot zu stimmen und bereit ist, dafür zu unterschreiben. Dabei von Geldentwertung zu sprechen, wäre nicht förderlich, denn Kaufkraftverlust ist etwas sehr individuelles und erklärungsbedürftiges. Wer das in seiner Beratung zum Thema macht, muss richtig was drauf haben. Leichter ist es, einfach darüber zu schweigen. Also wird das Thema in der Praxis einfach unterschlagen.

Beratungspraxis trägt Mitschuld an Altersarmut

Wer nicht oder nicht ausreichend über seine Situation aufgeklärt wird, erkennt die drohenden Gefahren nicht. Die meisten Menschen sparen jeden Monat einen Teil ihres Geldes in Versorgungsverträge ein, die später die Lücke zwischen dem letzten Gehalt und der staatlichen Rente schließen sollen. Und viele dieser Verbraucher tun das in gutem Glauben, dass diese Verträge ihnen dazu auch verhelfen können. Sie vertrauen darauf, dass die seriösen Institute ihnen mit ihren Produkten zu einem Vermögen verhelfen und setzen voraus, dass es schon alles gut sein würde, denn schließlich macht es jeder so. Ist aber etwas automatisch richtig, nur weil es jeder so macht? Niemandem fällt auf, dass man auf einem falschen Weg ist, wenn man der Masse folgt, die in die gleiche Richtig geht. Im Gegenteil! Auf die Frage, warum dieser Weg der richtige sein soll, käme vermutlich die Antwort, dass man einen Fachmann gefragt habe.

Es ist das Normalste von der Welt, sich jemanden zu suchen, der beratend zur Seite steht. Und wie kann man sicher sein, dass derjenige sich auskennt? Wir haben keine Möglichkeit, herauszufinden, auf welcher Basisinformation dieser Fachmann qualifiziert ist. Fakt ist doch wohl eines. In Deutschland schafft es die Masse nicht, mit Hilfe von Finanzprodukten, Vermögen aufzubauen. Die Summen, die in Deutschland „angespart“ werden, werden in erster Linie durch Verzicht und den Sparvorgang erreicht und kaum durch die „hohen“ Renditen traditioneller Produkte. Zugegeben, die Kaufkraft des Geldes verfällt etwas langsamer, als wenn man das Geld in der Matratze oder im Kopfkissen verstecken würde. Aber wachsen tut da nichts außer dem nominellen Zahlenwert.

Geldwerte sind keine Antwort auf die Vorsorgenachfrage. Sachwerte, wie z. B. Edelmetalle, bieten ein hohes Maß an Sicherheit und sind resistent gegenüber Inflation und Währungsturbolenzen. Sie bieten echten Vermögensschutz und werden überall auf der Welt akzeptiert. Viele Berater haben das bereits erkannt und bieten ihren Kunden Edelmetalle als Sicherheitskomponente für ihr Portfolio an. Aber es sind noch zu wenige. Der Bedarf nach nachhaltiger Altersvorsorge ist riesig und der Markt wird nur unzureichend bedient. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Einsicht, dass Edelmetalle ins Portfolio gehören, bundesweit in der Beratungspraxis durchsetzt.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Der Vertrieb wird durch die Premium Gold Deutschland GmbH mit Geschäftsführer Julius Leineweber sichergestellt. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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* Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand Okt. 2016
** Quelle Deutsche Rentenversicherung, Stand Okt. 2016