Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone wuchsen im Januar um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Ungeachtet dessen, dass das Zinsniveau weiterhin historisch tief liegt, wachsen die Preise. Damit sind für sicherheitsliebende Anleger denkbar erschwerte Rahmenbedingungen vorhanden.

Was tun mit seinem Geld, wenn die Zinsen im Keller sind und auf der anderen Seite sich die Verbraucherpreise erhöhen? Die Inflationsrate stieg im Vergleich zum Dezember 2016 mit 1,1 % um 0,7% deutlich an. Dieser Anstieg geschah vorwiegend bei Waren und Leistungen des täglichen Bedarfs wie z. B. bei Energie, sprich Kraftstoff, Gas und Öl, welche um 8,1 % gegenüber dem vergangenen Jahr angestiegen sind. Preise für Nahrungs- und Genussmittel stiegen ebenfalls. Die Inflationsrate für Deutschland war auf 1,9 Prozent angestiegen, Tendenz steigend.

Institutionelle Anleger konzentrieren sich auf deutsche Staatspapiere, obwohl diese mit Zinsen von minus 0,82 % für einjährige Bundesanleihen so schlecht rentieren, wie nie zuvor. Die Bedenken, dass Staaten, wie Frankreich nach der Präsidentschaftswahl am 23. April oder Italien bei möglichen vorgezogenen Neuwahlen einen Austritt aus dem Euro anstreben könnten, tragen zusätzlich dazu bei, dass der Blick auf deutsche Staatsanleihen gerichtet ist.

Steigende Inflation bei sinkenden Zinsen sorgt für eine kontinuierliche Enteignung der Sparer durch Kaufkraftentzug. Für sicherheitsorientiere Anleger könnte 2017 daher ein richtig mieses Jahr werden. Angesichts der enormen Vermögen, die sich in Geldwerten befinden, könnte es zu einer der größten Enteignungswellen der Gegenwart führen. Das Vermögen der Deutschen wuchs im vergangenen Jahr auf 5,7 Billionen Euro an. Es verteilt sich nach Angaben der Deutschen Bundesbank mit 39,1% auf Bargeld und Einlagen und 30,9% auf Versicherungen. Damit sind 70% des Vermögens Geldwerte. Aus einer aktuellen Umfrage (Quelle: statista.de 2017) des statistischen Bundesamtes ist feststellbar, dass 50% der Befragten Tagesgeldkonten, der Befragten 44% Sparbücher, der Befragten 34% Lebens- oder Rentenversicherungen, der Befragten 31% Bausparverträge und der Befragten 10% Bank-Sparverträge oder Sparbriefe besitzen. All diese Vermögen sind von der Inflation und der geringen Verzinsung direkt betroffen.

Repräsentanten der Bundesbank oder andere Fachleute fordern, EZB-Chef Mario Draghi möge langsam in Betracht ziehen, die Leitzinsen aufgrund des starken Anstiegs der Inflation zu erhöhen. Doch dass dieses geschieht, ist eher unwahrscheinlich, werden doch auch die Verbindlichkeiten der Euro-Staaten durch die Inflation weniger. Und dann gibt es noch das Anleihenaufkaufprogramm der EZB, dass zwar ab April von 80 auf 60 Mrd. Euro pro Monat gesenkt wird, da aber das Geld aus alten, auslaufenden Anleihen in neue Anleihen reinvestiert wird, dürfte das monatliche Gelddrucken dann mit über 70 Mrd. Euro monatlich weitergehen. Draghi hat immer gesagt, dass er im Notfall das Programm erhöhen bzw. verlängern würde. Eine Änderung des Kurses ist also erstmal nicht in Sicht und Anleger sollten sich auf noch deutlich schwierigere Zeiten einrichten.

Sparer und Anleger müssen umdenken

Geldwerte waren noch nie zuverlässige Anlageklassen, wenn das Ziel war Vermögen zu bilden oder zu sichern. Crashs und Währungsreformen führten in der Geschichte regelmäßig zu riesigen Vermögensverlusten und dazwischen vollzog die Inflation stets eine schleichende Entwertung der Geldwertvermögen. Der bessere Weg sind inflationsgeschützte Anlageklassen, also Sachwerte.

Aktien und Unternehmensbeteiligungen sind ein Kapitel für sich. Hier sollte man sich sehr gut auskennen, des hohen Risikos bewusst sein und besonnen herangehen. Immobilien sollten eine sehr gute Lage haben und nicht zu geräumig sein, um eine leichte Vermietbarkeit sicherzustellen. Sie sollten an Standorten sein, an denen eine hohe Wirtschaftskraft existiert, die für Menschen attraktiv ist und wo es Arbeitsplätze gibt. Bauland kann ebenfalls eine sinnvolle Vorsorge darstellen. Bebaubar bedeutet hier im Übrigen auch bestellbar für den Anbau landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Leichter in Sachen Streuung wird es mit Edelmetallen. Gold hat sich dabei bisher sehr bewährt. Man sollte bei Edelmetallen jedoch nicht ausschließlich auf Gold bauen, sondern kann auch andere Metalle ins Portfolio aufnehmen, die durch ihre Eigenschaften eine hohe Nachfrage in Industrie, Medizin usw. besitzen. Rohstoffe sind endlich und somit sehr werthaltig.

Eine Kaufentscheidung bei Edelmetallinvestitionen ist übrigens einfach. Entscheidet man sich z.B. mit einem festen wiederkehrenden Betrag regelmäßig zu investieren, ist die Frage nach dem besten Zeitpunkt nebensächlich. Durch den Einsatz eines festen, wiederkehrenden Betrages kauft man immer wirtschaftlich sinnvoll ein. Wenn die Preise steigen, erhält man automatisch weniger Edelmetall und wenn die Preise fallen, erhält man entsprechend mehr Edelmetall fürs angelegte Geld. Auf Dauer, kann man so einen beachtlichen Edelmetallbestand aufbauen.

Die Herstellungskosten für kleine Barren/Münzen sind im Verhältnis zum Materialwert um Einiges höher als für größere Barren/Münzen, da sich bei größeren Barren oder Münzen die Herstellungskosten besser verteilen können. Doch um große Barren wie z. B. 1 kg Gold zu kaufen muss man den entsprechenden Kaufpreis von momentan rund 36.500 Euro bezahlen können. Wer das nötige Kleingeld nicht flüssig hat, muss kleinere Stückelungen erwerben oder monatlich mit kleineren, regelmäßigen Beträgen investieren.

Mit dieser Strategie kann die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm einen stetig wachsenden Bedarf befriedigen, indem Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium angeboten werden. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

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