Unser Geldsystem ist ein Schuldsystem. Alles Geld wird durch Schulden geschaffen. Für Schulden muss ein Zins bezahlt werden. Hebt man die Zinsen nicht ab, wird der erhaltene Zinsbetrag im folgenden Jahr mit verzinst, es entsteht der Zinseszins.

Wer Geld auf ein Sparkonto legt, gewährt seiner Bank ein Darlehen. Umgangssprachlich wird zwar davon gesprochen, Geld anzulegen, aber tatsächlich verleiht der Anleger sein Geld für ein Zinsversprechen an seine Bank. Die Bank hält dieses Geld als sogenannte Mindestreserve (wurde im Januar 2013 von 2 auf 1 Prozent gesenkt) und darf nun das Hundertfache dieses Geldes als Darlehen an andere Kunden verleihen. Dieses neue zu verleihende Geld wird per Mausklick durch einen Buchungssatz in einer Bilanzverlängerung durch die Bank neu erschaffen. Das so entstehende Buchgeld oder auch Giralgeld existiert rein virtuell und ist nicht durch gesetzliche Zahlungsmittel abgedeckt.

Für das durch die Bank verliehene Geld muss selbstverständlich vom Darlehensnehmer ebenfalls ein Zins gezahlt werden. Diese Zinsen fließen jährlich, meist als Teil der monatlichen Rate, an die Bank zurück und erhöhen den Rückzahlungsbetrag erheblich. Manche Kreditnehmer haben jedoch mittlerweile so hohe Schulden, dass sie die Kredite nicht mehr zurückzahlen können und sogar Probleme haben, die Zinsen zu bezahlen. Ein Beispiel dafür sind die Staaten. Um Liquidität für die Zinszahlungen zu erhalten werden neue Schulden aufgenommen, meist durch die Ausgabe von Staatsanleihen. Diese neuen Schulden erhöhen dann im folgenden Jahr die zu zahlende Zinslast. Dieses Zinswachstum ist nicht gleichmäßig sondern geschieht exponentiell.

Die Exponentialfunktion

Die Mathematik beschreibt eine Exponentialfunktion als eine anfangs flache und mit fortschreitender Zeit immer stärker ansteigende und gegen Unendlich verlaufende Kurve. Diesen Effekt kann man bei der Zinseszinsrechnung sehr gut beobachten, wenn die Kurve dieser Funktion zuerst sehr langsam und ab einem bestimmten Zeitpunkt dann extrem schnell ansteigt.

Ein bekanntes Beispiel ist der Josephs-Pfennig. Dieses Modell beschreibt, wie Joseph bei der Geburt Jesu einen Pfennig (oder auch Cent) angelegt hätte und jedes jahr Zinsen gutgeschrieben bekäme, die sich dann mit verzinsen und dadurch bis heute ein gewaltiges Guthaben entstünde. Die Geschwindigkeit dieses Anstiegs ist abhängig vom Zinssatz. Zwei Beispiele mit verschiedenen Zinssätzen sollen das verdeutlichen.

Eine solche Berechnung kann jeder mit Hilfe einer Tabellenkalkulation am Computer selbst einmal machen. Im ersten Beispiel soll der Zinssatz 3 Prozent pro Jahr betragen.

Ein einziger angelegter Cent, dem jedes Jahr die Zinsen gutgeschrieben würden, entwickelt sich innerhalb von 100 Jahren zu einem Guthaben von 19,80 Euro. Das ist ein ordentlicher Betrag. Hier sollte man sich darüber klar sein, dass das einzige eigene Geld der anfängliche eine Cent war. 100 Jahre später, also nach einer Laufzeit von insgesamt 200 Jahren, wäre das Guthaben schon bei 380,44 Euro. Bereits hier ist feststellbar, dass die Steigerung gewaltig zunahm. Nach 500 Jahren Laufzeit wären 2.700.533,55 Euro auf diesem Konto und nach 2000 Jahren wäre der Betrag schon so hoch, dass man sich diese Zahl gar nicht mehr nachvollziehen kann. Sie läge bei 48.672.834.118.503.400.000.000.000,00 also 48.672.834.118.503,400 Billionen Euro. Bereits jetzt ist es für unser Gehirn nicht mehr möglich, diese Summen zu verarbeiten und dabei sind wir noch nicht einmal im Jahr 2017 angelangt.

Angenommen, Joseph wäre damals sehr genügsam gewesen und wäre mit nur 1 Prozent Zinsen zufrieden gewesen. Nach 100 Jahren läge das Guthaben bei 2,73 Euro, nach 500 Jahren bei 146,22 Euro, was im Vergleich zum vorangegangenen Fall sehr überschaubar wirkt. Nach 2000 Jahren läge das Guthaben bei 443.679.067,10 Euro. Diese Zahl ist für unser Gehirn schon nachvollziehbarer. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass hier nur 1 Prozent Verzinsung verantwortlich sind, dass aus einem Cent 443,7 Mio. Euro entstanden wären. Im Jahr 2017 läge das Guthaben dann bei 525.451.085,27 Euro. Das Guthaben wächst also selbst bei nur 1 Prozent Zins jedes Jahr um mehrere Millionen Euro an. Auch hier sieht man eindrucksvoll, wie die exponentielle Entwicklung über sehr lange Zeit relativ gering ausfällt und mit fortschreitender Zeit immer stärker ansteigt.

Schlussfolgerung

Egal wie hoch ein Zinssatz ist, die Funktion wird mit fortschreitender Zeit immer gegen Unendlich gehen. Wenn man berücksichtigt, wie hoch Kreditzinsen heutzutage sein können, wird klar, dass man keine 2000 Jahre Zeit braucht, bis ein System, welches auf Schuld und Zins aufgebaut ist, zusammenbrechen muss.

Die verheerenden Auswirkungen des Zinseszinses werden deutlich, wenn man das Beispiel des Josephs-Pfennigs weiterverfolgt und die Zinsen, anstatt sie auf dem Konto zu belassen, jedes Jahr entnimmt. Im ersten Beispiel mit einer Verzinsung von 3 Prozent pro Jahr wären nach 2000 Jahren insgesamt nur 60,03 Euro und bei 1 Prozent Verzinsung jährlich nur 20,01 Euro entnommener Zinsen zusammengekommen. Was für ein Unterschied?

Was kann der Einzelne tun?

Diese mathematischen Regeln lassen nur einen Schluss zu. Jedes Geldsystem, welches auf Schuld und Zins aufgebaut ist, muss nach einer gewissen Zeit zusammenbrechen. Jeder Einzelne kann jedoch einen Beitrag leisten, indem er das System nicht unterstützt. Der Anfang ist damit getan, dass der Großteil des eigenen Vermögens nicht in Geldwertanlagen für Zinsen angelegt wird. Zu Geldwertanlagen zählen alle Anlagen, bei denen man ein Stück Papier ausgehändigt bekommt, auf dem ein Betrag steht und ein Zinssatz. Dazu gehören Spareinlagen, Bausparverträge, Lebensversicherungen, Staatsanleihen, etc.. Diese Papiere sind nichts weiter als Versprechen, welche an die Existenz des vorherrschenden Geldsystems gebunden sind. Endet dieses, sind diese Versprechen zwar nach wie vor gültig, aber welchen Nutzen hat dann ein Versprechen, wenn das zugrundeliegende Geld entwertet oder sogar ausgetauscht wurde?

Weniger Darlehen wären ein zweiter Schritt. Nahezu jedes Produkt ist heute mittels Kredit finanzierbar. Das Problem hier sind nicht nur die Schulden. Viel schlimmer ist es, dass die Darlehen meist dinglich besichert werden. Wird der Kredit nicht zurückgezahlt, bekommt die Bank die Sicherheit. Das fatale dabei ist, dass der ausgereichte Kredit rein virtuell erschaffen wird, also quasi Luftgeld ist, die Sicherheit aber meist ein Sachwert, also ein echter Wert ist. Damit erhält die Bank bei Kreditausfall im Austausch gegen Giralgeld Sachwerte wie z.B. Immobilien.

Sehr gefährlich sind die sogenannten Konsumentenkredite. Hier geht es meist um überschaubare Summen und Laufzeiten und macht diese Kredite so verführerisch. Allerdings sind dann logischerweise die monatlichen Kreditraten entsprechend hoch. Nimmt man mehrere Ratenkredite auf, kann es recht schnell passieren, dass man überfordert wird und seine Ratenverpflichtungen nicht mehr tragen kann. Immer mehr Menschen machen diese Erfahrung, die in Umschuldung und sogar der privaten Insolvenz gipfeln kann. Auf Schulden zu verzichten, ist daher sehr zweckmäßig.

Vorsorgen mit Sachwerten

Sehr beliebt sind Aktien, Unternehmensbeteiligungen, Edelmetalle oder Immobilien. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass die Besitzer von Immobilien und Edelmetallen Krisen besser gemeistert haben als diejenigen, die ihr Vermögen in Geldwerten angelegt hatten. Sehr zweckmäßig ist, heutzutage sehr breit zu streuen, um eventuelle Risiken zu minimieren.

Aktien und Unternehmensbeteiligungen sind ein spezielles Thema. Hier sollte man sich sehr gut auskennen, des hohen Risikos bewusst sein und analytisch herangehen. Immobilien sollten eine sehr gute Lage haben und nicht zu geräumig sein, um eine leichte Vermietbarkeit sicherzustellen. Sie sollten an Standorten sein, an denen eine perspektivisch gute Wirtschaftskraft existiert, die für Menschen attraktiv ist und wo es ausreichend Arbeitsplätze gibt. Bauland kann ebenfalls eine geeignete Vorsorge darstellen. Bebaubar bedeutet hier im Übrigen auch bestellbar für den Anbau landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Leichter in Sachen Risikostreuung wird es mit Edelmetallen. Gold hat sich dabei bisher besonders bewährt. Man sollte bei Edelmetallen jedoch nicht ausschließlich auf Gold bauen, sondern kann auch andere Metalle kaufen, die durch ihre Eigenschaften eine hohe Nachfrage in der Wirtschaft besitzen. Rohstoffe sind endlich und somit sehr werthaltig. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH bietet als Spezialist für Edelmetallportfolios die Möglichkeit, sich an 4 der interessantesten Edelmetalle zu beteiligen, nämlich Gold, Silber, Platin und Palladium. Schwerpunkte liegen jedoch auf den beliebtesten Edelmetallen, Gold und Silber.

Eine Kaufentscheidung bei Edelmetallinvestitionen ist übrigens einfach. Entscheidet man sich z.B. mit einem festen wiederkehrenden Betrag regelmäßig zu kaufen, ist die Frage nach dem besten Zeitpunkt nebensächlich. Durch den Einsatz eines festen, wiederkehrenden Betrages kauft man immer wirtschaftlich sinnvoll ein. Wenn die Preise vergleichsweise hoch sind, erhält man automatisch weniger Edelmetall und wenn die Preise fallen, erhält man entsprechend mehr Edelmetall fürs angelegte Geld. Auf Dauer, kann man so einen großen Edelmetallbestand aufbauen.

Die Herstellungskosten für kleine Barren/Münzen sind im Verhältnis zum Materialwert um Einiges höher als für größere Barren/Münzen, da sich da die Herstellungskosten besser verteilen können. Doch um große Barren wie z. B. 1 kg Gold zu kaufen muss man den entsprechenden Kaufpreis von momentan rund 36.500 Euro bezahlen können. Wer das nicht kann, muss kleinere Stückelungen kaufen oder monatlich mit kleineren, regelmäßigen Beträgen investieren.

Mit dieser Strategie kann die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm einen stetig wachsenden Bedarf befriedigen, indem Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium angeboten werden. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

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