Mesut Pazarzi: Goldlagerung zuhause?

Vater Staat sorgt sich um seine Bürger. Unter Anderem achtet er auch darauf, dass seine Einwohner sich nicht zu ausgiebig um so unwichtigen Sachverhalte wie Vermögensbildung sorgen müssen und arbeitet Informationen zu geben. Während die Bevölkerung mit Themen wie „Heirat für alle“, Terrorberichten etc. abgelenkt wird, werden still und heimlich Gesetze verabschiedet, die unmittelbaren Einfluss auf den Schutz der Guthaben der Deutschen haben – oder vielmehr darauf, diesen Schutz schrittweise zu verlieren.

Die Erschwerung von anonymen Edelmetallkäufen gegen Barzahlung zählt zu diesen Maßnahmen. Edelmetalle wie zum Beispiel Gold können gegen Bares quasi nur noch im Tafelgeschäft vor Ort, bei einem Goldhändler anonym erworben werden. Nur noch bis zu einer Summe von 9.999,99 Euro ist es gestattet, ohne Abgabe von persönlichen Daten Gold für Bargeld zu kaufen. Dabei wird jedoch nicht nur der Edelmetallkäufer beobachtet. Auch der Edelmetallverkäufer sieht sich einer Reihe von Erfordernissen gegenüber, die es zu erfüllen gilt, sobald die Grenze von 9.999,99 Euro überschritten wird.

Und wenn man Gold erworben hat, wohin damit? Wo ist denn der Goldschatz wirklich noch sicher? Das Bankschließfach, welches in der Ansicht vieler Menschen als unantastbarer Verwahrungsort gesehen wird, ist schon lange nicht mehr sicher. Im Falle von Ermittlungen können die Behörden Schließfächer öffnen lassen. Triftige Gründe sind dabei nicht primär erforderlich. Verdachtsmomente und Vorwände genügen, um sich den Inhalt von Schließfächern offenlegen zu lassen. Dass dies in der Praxis auch geschieht, ist unstrittig, denn es gibt bereits Fälle, nach denen man so verfuhr.

Nichtbankenanbieter von Schließfächern

Bankenunabhängige Schließfächer befinden sich in der Regel außerhalb der Wahrnehmung von Ermittlungsbehörden, die ihre Aufmerksamkeit eher auf Banken haben, die sie durch die Bankverbindungen ermitteln können. Diese Schließfächer werden einfach angemietet und brauchen keinerlei andere Geschäftsverbindung. Im Gegensatz zu Banken, wo in der Regel ein Konto oder Depot Voraussetzung ist, um ein Schließfach anmieten zu dürfen, ist es hier absolut einfach. Als Mieter bleibt man für den Vermieter des Schließfachs weitestgehend anonym. Somit kann dieser auch keine näheren Daten über den Mieter preisgeben. Der Zugang zum Schließfach ist meist nur zu festen Öffnungszeiten möglich, was aber ein geringer Preis für die größere Anonymität ist.

Der eigene Tresor

Je nach Umfang der Edelmetalle bietet sich die Lagerung von Barren, Schmuck oder Goldmünzen in einem Tresor im eigenen Haushalt an, so lange die Menge nicht zu groß wird. Möchte der Anleger jedoch gute Einkaufspreise erzielen, bietet sich ein Barrenkauf in der höchsten Stückelung an. Bei Silber beträgt diese beispielsweise bei 15 kg. Da stößt man bei kleineren Safeen geschwind an die Grenze des Fassungsvermögens. Außerdem ist es sinnvoll, das Vorhandensein eines Tresors vertraulich zu behandeln. Die bloße Existenz eines Tresors lässt den Schluss zu, dass es in dem Haushalt Wertsachen zu holen gibt, daher ist ein Haus mit einem Safe ein einladendes Ziel für Diebe. Ein Tresor sollte diebstahlsicher im Haus sein. Wenn man ihn leicht mitnehmen kann, ergibt es keinen Sinn, einen Tresor zu haben. Er sollte am besten in eine Wand oder den Fußboden eingelassen oder anderweitig fest verankert werden.

Die kompletten Wertsachen, Barren etc. müssen aufgelistet und der Versicherung mitgeteilt werden. Kauft man regelmäßig nach, darf die Dokumentation nicht versäumt werden. Was der Versicherung nicht mitgeteilt wird, ist in der Regel nicht versichert.

Der sogenannte Möbeltresor ist eine der interessantesten Verwahrungsorte in im eigenen Heim. Möbeltresore werden in einen Schrank oder eine Schublade eingebaut. Sie sind deshalb außerordentlich getarnt, denn sie sind Teil des Möbelstücks und daher total unauffällig. Möbeltresore lassen sich recht leicht einbauen. Es gibt sie in verschiedenen Größen, so dass man sie den Abmaßen des Möbelstückes entsprechend erwerben kann. Allerdings reicht der Einbau im Möbelstück nicht aus. Auch ein Möbeltresor sollte im Boden oder in der Wand fest verankert werden.

Gold verstecken oder vergraben?

Bauliche Gegebenheiten im Eigenheim wie zum Beispiel Hohlräume oder doppelte Wände eignen sich hervorragend als Verstecke. Trockenbauwände oder abgehangene Decken sind heutzutage nichts Unübliches mehr und bieten genug Chancen, den Goldbestand zu verteilen. Verteilen ist übrigens ein wichtiges Kriterium. Wenn alles Gold an nur einem einzigen Ort verwahrt wird, kann im Falle eines Einbruchs und der darauf folgenden Suche nach Wertsachen natürlich auch ein Versteck gefunden werden. Wenn sich dort dann der gesamte Bestand befindet, ist das sehr ärgerlich. Gibt es mehrere Verstecke, könnte der Einbrecher zufrieden von Dannen ziehen, wenn er eins dieser Verstecke gefunden und geplündert hat und dann den Rest des Schatzes ignorieren.

Ein Garten eignet sich sehr gut, um einen Schatz zu vergraben. Goldbarren kann man sehr leicht in Folie einschweißen, wodurch sie vor Umwelteinflüssen ausreichend geschützt sind. Einbrecher werden selten genug Zeit mitbringen, um den Garten wegen Wertsachen umzugraben. Ein Einbruch wird in der Regel schnell gehen. Wenn kein Garten existiert, können auch größere Blumentöpfe oder Pflanzkübel auf dem Balkon gute Verstecke abgeben.

Lagerung von Edelmetallen im Zollfreilager

Ein Zollfreilager dient der zollfreien Lagerung von Waren für Importeure und Weiterverkäufer. Wer z. B. Edelmetalle wie Silber, Platin oder Palladium via Zollfreilager handelt, kann den Steuernachteil gegenüber dem Gold ausgleichen. Beim Goldkauf fällt nämlich keine Mehrwertsteuer an.

Die Auslieferung der Schätze aus einem Zollfreilager ist jederzeit nach Terminvereinbarung möglich, zudem erhalten die Mieter jährlich einen Depotauszug sowie ein Testat eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers. Bei Anlegern sind Zollfreilager besonders in der Schweiz beliebt, jedoch existieren auch in Deutschland, z.B. Frankfurt am Main, Zollfreilager. In Ländern wie Deutschland und Italien gab es lange Zeit Möglichkeit zum Einkauf für Gold und in den Vereinigten Staaten von Amerika war der Besitz von Gold teilweise über einige Jahrzehnte sogar streng verboten. Die Schweiz bot in den vergangenen Jahrhunderten hingegen eine durchgängige Freizügigkeit in Bezug auf den Besitz von Edelmetallen. Aber auch in Deutschland hat sich dazu viel getan.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium und die Lagerung in Zollfreilagern an. Damit kann jeder Käufer seine Edelmetalle nach Terminvereinbarung abholen und mitnehmen. Die Aufbewahrung im eigenen Haushalt ist natürlich nach wie vor auch möglich.

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Mesut Pazarci: Gefahr von Inflation wird unterschätzt

Gemäß staatlicher Angaben ist die Inflation derzeit sehr niedrig. Trotzdem nehmen manche Haushalte die Preissteigerungen stärker wahr als andere. Der Kaufkraftverlust des Geldes ist keine zu verallgemeinernde Erscheinung, denn sie hängt direkt vom individuellen Kaufverhalten ab. Und sie beeinflusst stark, wie erfolgreich diese Haushalte beim Aufbau von Vermögen sein können.

Schleichende Inflation ist ein Phänomen, von dem so gut wie jeder weiß, aber die Auswirkungen unterschiedlich spürt. Bei der Ermittlung der offiziellen Inflationsrate wird ein modellhafter Warenkorb aufgestellt, also ein Kaufverhalten simuliert. Man sollte sich immer bewusst sein, dass dieser offizielle Warenkorb nur ein Modell ist. Mit Hilfe dieses Modells werden Teuerungsraten festgestellt und vergleichbar gemacht. Allerdings ist dieser theoretische Warenkorb mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit keinem einzigen tatsächlich existierenden Warenkorb realer Haushalte gleichzusetzen. Deshalb sollte jeder, der ernsthaft Vorsorge betreiben möchte, seine individuelle Teuerungsrate in Erfahrung bringen, auch wenn es nur ein Näherungswert ist.

Wurde die persönliche Teuerungsrate festgestellt, hat man einen Richtwert für den Kaufkraftverlust, den es beim Vermögensaufbau auszugleichen gilt. Strebt man Vermögenswachstum an, muss so viel Rendite erzielbar sein, dass einerseits die Inflation ausgeglichen und darüber hinaus Vermögenswachstum möglich ist. Vielen wird es kaum möglich sein, so hohe Renditen zu erzielen, ohne entsprechende Risiken in Kauf zu nehmen. Daher ergibt es Sinn, anstatt sich auf die Pirsch nach hohen Zinsen zu begeben, das Geld in werthaltige Sachwerte einzutauschen, in Wert- oder Vermögensspeicher.

Da wir nicht wissen, wie sich Preise und Löhne in Zukunft entwickeln werden, ist es unmöglich für uns, eine Größenordnung an notwendigem Vermögen für eine ausreichende Altersversorgung festzulegen. Bei Kapitalanlagemöglichkeiten sind wir es gewohnt zu fragen, „wie viel zahlt man ein, was kommt am Ende raus?“ Die Zahl, die wir dann als Ablaufsumme sehen, bewerten wir mit unserem heutigen Geldwert- Verständnis und der Erfahrung, wieviel Geld man für den Lebensunterhalt heute braucht. Wir malen uns aus, was man heute so alles machen könnte, wenn man diese Summe heute zur Verfügung hätte und schließen zufrieden den Vertrag ab. Ohne eine Absicht, erliegen wir der Illusion, unsere Altersversorgung wäre damit ausreichend gesichert.

Es dürfte jedem klar sein, dass die Auswirkungen der schleichenden Inflation durch die Auswirkungen der galoppierenden Inflation noch übertroffen werden. Diese zieht nämlich die Vernichtung aller Geldvermögen und damit aller Geldwertanlagen nach sich.

Werthaltige Güter behalten ihren Wert. Die Vorstellung, dass diese wertvoller werden, ist nicht richtig. In Wahrheit verliert das Geld stetig an Kaufkraft. Wenn die Kaufkraft des Geldes nachlässt, ist das gleichbedeutend damit, dass die Preise steigen. Daraus entspringt die Vorstellung, dass Sachwerte immer teurer werden, dass z. B. Immobilien eine Wertsteigerung erfahren. Doch in Wirklichkeit muss man durch den Kaufkraftverlust immer mehr Geld aufwenden, um werthaltige Sachwerte wie Immobilien, Gold, Rohstoffe etc. zu kaufen.

Eine Vorsorge auf Anlagen aufzubauen, die an die Entwicklung des Geldes gekoppelt sind, ist somit eine leichtfertige Sache. Sinnvoller ist es, sich auf Anlagen zu konzentrieren, die gegenüber der Geldwertentwicklung resistent sind. Hier sind besonders Edelmetalle eine gute Wahl. Speziell Gold hat sich seit Jahrtausenden als solider Wertspeicher bewährt und wird das auch in Zukunft tun. Gold ist ein begrenzter Rohstoff und eignet sich ausgezeichnet zur Vorsorge. Jedes Portfolio sollte Edelmetalle enthalten. Hier waren die Experten bisher der Ansicht, dass 10-20% des Vermögens in Edelmetallen investiert sein sollten. Zwischenzeitlich sind viele dieser Experten der Meinung, dass der Edelmetallanteil auch deutlich höher liegen darf. Wer ein Drittel seines Vermögens in Edelmetalle investiert, kann damit nichts falsch machen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Es ist Zeit, das Vermögen mit Edelmetallen zu schützen

Die immer stärker steigende Verschuldung der öffentlichen und privaten Haushalte ist alarmierend. Die Notenbanken unternehmen alles, um die Situation so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten und das Vertrauen der Menschen in das Geld nicht zu verlieren. Doch die Situation ist schon lange außer Kontrolle geraten und je länger der Crash auf sich warten lässt, umso stärker wird er ausfallen. Die Zeit ist gekommen, vorzusorgen, bevor es zu spät ist.

Jedes zinsbasierte Geldsystem ist in der Vergangenheit nach etwa 70 bis 80 Jahren zusammengebrochen. Die Gründe dafür lagen dabei nicht etwa in Misswirtschaft oder Leichtfertigkeit. Das Problem ist systembedingt. Zins und Zinseszins beschreiben mathematisch betrachtet eine Exonenzialfunktion. Diese geht mit fortschreitender Zeit gegen Unendlich. Daher ist das Ende eines zinsbasierten Geldsystems eine mathematische Gesetzmäßigkeit.

Die Weltverschuldung lag im 4. Quartal 2000 bei 87 Billionen USD. Dabei standen die Schulden der öffentlichen Haushalte bei 22 Billionen, die der privaten Haushalte bei 19 Billionen, die der Unternehmen bei 26 Billionen und der Finanzsektor war mit 20 Billionen dabei. Im zweiten Quartal 2014 waren die Schulden der Welt bereits auf 199 Billionen USD angestiegen. Die Schulden der öffentlichen Haushalte zählten nun 58 Billionen, die der privaten Haushalte lagen bei 40 Billionen, die der Unternehmen standen bei 56 Billionen und die des Finanzsektors bei 45 Billionen USD. Die Tendenz ist eindeutig erkennbar.

Wenn die Geschichte eines gezeigt hat, dann dass die Grundregel Sachwert schlägt Geldwert nach wie vor Bestand hat. Der Besitz von Immobilien, Edelmetallen und Aktien zeigte sich als gewinnbringender, als das Geld auf dem Sparbuch oder Festgeld zu parken oder in eine Lebensversicherung einzuzahlen.

Grundsätzlich ist Geld auf Geldwertanlagen sicher bzw. der eingezahlte Betrag garantiert, die Frage ist nur, wieviel man für sein Geld später kaufen kann. Inflation und Steuern verringern den Gewinn und die Substanz. Und insbesondere die Inflation ist für jeden Haushalt unterschiedlich hoch, denn diese hängt vom individuellen Einkaufverhalten ab. Familien mit kleineren Einkommen oder mit Kindern spüren durch ihr Kaufverhalten stärker den Kaufkraftverlust als Besserverdiener oder kinderlose Haushalte. Die Inflationsrate liegt aktuell bei rund 0,5%. Jedoch kann das von der Wahrheit der Menschen nicht weiter entfernt sein. Das Statische Bundesamt gewichtet ihren Warenkorb zur Berechnung der Inflation für kaum einen Privathaushalt passend. Die Familien bekommen viel stärker zu spüren, dass Kosten wie Miete, Nahrungsmittel, Energie und Dienstleistungen stärker anwachsen, im Schnitt um mehr als zwei Prozent pro Jahr. Damit ist eine persönliche Inflationsrate von vier Prozent wohl eher zutreffend. Im Durchschnitt verliert das Geld pro Jahr drei Prozent an Kaufkraft. Nach nur zehn Jahren sind dadurch etwa 25 Prozent der Kaufkraft des angelegten Vermögens aufgezehrt. Infolge dessen sind auch die traditionellen, sicheren Geldanlagen nicht risikofrei, auch wenn der eingezahlte Geldbetrag garantiert und abgesichert ist.

Edelmetalle sind eine gute Grundlage für ein Portfolio. Gold z. B. war nach Expertenmeinungen auch bei einem Kurs von 1.800 US-Dollar je Feinunze nicht zu teuer. Aktuell liegt dieser bei etwa 1.297 US-Dollar (28.08.2017) je Feinunze. Wer noch kein Gold im Portfolio hat, findet nun einen guten Zeitpunkt für den Einstieg und für jeden anderen bietet sich der Nachkauf an.

Aber nicht nur Gold ist attraktiv. Derzeit erlebt Silber einen großen Zuspruch. Aber auch Platin oder Palladium haben als wertvolle und für die Wirtschaft bedeutende Rohstoffe ihre Vorzüge. Es ergibt also Sinn, ein Edelmetallportfolio aus verschiedenen Edelmetallen aufzubauen. Allerdings sollte dieses physisch geschehen, also in Münzen- oder Barrenform. Mit einem ausgewogenen Edelmetallportfolio hat man eine sinnvolle Basis und sichert einen Teil des Vermögens ab.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Fälscher und Betrüger unterwegs

Gold zum Niedrigpreis, gibt es das denn tatsächlch? Bei Angeboten zu niedrigen Spottpreisen sollte man wachsam sein, denn es besitzt meist wenig Substanz. Statt Edelmetall werden vertrauensseligen Kunden Barren oder Münzen aus vergoldetem Kupfer, Messing oder Wolfram untergejubelt.

Wer Edelmetalle zu besonders günstigen Preisen angeboten bekommt, sollte stets misstrauisch sein. Besonders Gold wird aufgrund seiner allgemeinen Beliebtheit und seines guten Images gern gefälscht. Trifft man auf besonders preiswerte Angebote, lohnt zunächst ein Blick auf den aktuellen Goldpreis. Dieser ist im Internet auf vielen Seiten zu finden oder wird auf Kurslisten von Banken oder Edelmetallhändlern tagesaktuell ausgewiesen. Ist die Preisdifferenz zum vorliegenden Angebot zu groß, ist Vorsicht geboten.

Feingold kann überall gehandelt werden. Wenn man also ein Angebot findet, Barren oder Münzen zu viel geringen Preisen zu erwerben, sollte die Frage gestattet sein, warum jemand Gold so günstig anbietet und nicht übliche Kanäle nutzt, um den realen Preis zu erhalten. Handelswebseiten wie zum Beispiel eBay sind für den Goldhandel nicht geeignet, da die Auktionen in der Regel über längere Zeit laufen und während dieser Zeit Schwankungen beim Goldkurs auftreten können. Der Gedanke, Gold über Auktionen zu verkaufen, ist deshalb ziemlich absurd. Außerdem fallen Gebühren bei solchen Transaktionen an. Diese Kosten trägt der Verkäufer.

Wie erkennt man Goldimitate?

Um Fälschungen von echtem zu unterscheiden, reicht es oft aus, genau hinzuschauen. Identische Seriennummern sind beispielsweise ein erstes Anzeichen für einen Betrugsversuch. Gibt es Zweifel empfiehlt sich der Gang zu einem Goldhändler oder zu einer Scheideanstalt. Profis sehen anhand der äußeren Erscheinung des Barrens mittels Bildern und Maßen, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt oder nicht.

Gold verfügt über keinerlei Magnetismus, wird also von stärksten Magneten nicht angezogen. Gefälschte Barren könnten aus Legierungen mit magnetischem Material bestehen. Es bietet sich ein starker Elektromagnet für diesen Test an. Wir der Barren angezogen, ist es kein Gold. Münzen können sehr gut am Klang identifiziert werden. Fallen Goldmünzen auf eine harte Oberfläche, ertönt ein heller, anhaltender Klang, ähnlich dem Klang einer Triangel.

Die Fälscher werden immer professioneller. Man findet auf dem Markt mittlerweile auch außerordentlich gute Kopien, die für das ungeübte Auge so gut wie gar nicht von echtem Gold zu unterscheiden sind. Die Ermittlung der Maße gibt Aufschluss. Gold hat eine feste Dichte, also auch ein präzises, vom Gewicht abhängiges Volumen. Passen Größe und Gewicht des Barrens, kann man davon ausgehen, dass es sich um echtes Gold handelt. Absolute Sicherheit erhält man mit diesem Test jedoch nicht, da zum Beispiel Wolfram fast die gleiche Dichte wie Gold aufweist und deshalb gerne für Fälschungen verwendet wird. In diesem Fall muss nach anderen Methoden zur Bestimmung gesucht werden.

Wissenschaftliche Tests geben Sicherheit

Um die Echtheit von Barren und Münzen zweifelsfrei zu prüfen, gibt es natürlich präzise, wissenschaftliche Methoden. Mit Hilfe der sogenannten Röntgen-Fluoreszenz-Analyse kann der Edelmetallfeingehalt der Oberfläche ermittelt werden, ohne diese zu beschädigen. Jedes Element reflektiert Röntgenstrahlung mit einer anderen Wellenlänge. Damit ist erstmal das Metall an der Oberfläche eindeutig identifizierbar. Bei kleinen Barren bis 50 Gramm kann über die elektrische Leitfähigkeit des Materials auch eine Aussage über das Metall der tieferen Schichten getroffen werden. Größere Mengen des Rohstoffs können per Ultraschallmessung und Berechnung der Schallleitgeschwindigkeit des Materials untersucht und identifiziert werden.

Echtes Gold bietet die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm an und kann mit sinnvollen Lösungen einen stetig steigenden Bedarf befriedigen, indem neben Gold auch Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium angeboten werden. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen. Die PIM verfügt auch über alle erforderlichen wissenschaftlichen Mittel, um die Echtheit von Barren und Münzen zu überprüfen und zweifelsfrei festzustellen.

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Mesut Pazarci: Sammlerstücke als Wertanlagen kaufen?

In grauer Vorzeit waren die Menschen Jäger und Sammler. Über die Jahre hat sich der Jagdbedarf nach und nach stark eingeschränkt. In der sogenannten zivilisierten Welt wird nicht mehr gejagt, sondern gezüchtet und geschlachtet. Was jedoch bei vielen Menschen immernoch stark ausgeprägt ist, ist die Sammlerleidenschaft. Und diese nimmt manchmal ungewöhnliche Ausmaße an. Viele Sammlerstücke gelten heute als Wertanlage. Doch der Wert einer Sache ist immer nur so gerade hoch wie der Preis, den ein potenzieller Käufer dafür zahlen möchte.

Kennen Sie das? Sie gehen in den Supermarkt, um ihre wöchentlichen Einkäufe zu tätigen. Sie haben eine Einkaufsliste bei sich und arbeiten diese kontinuierlich ab. Als Sie am Süßwarenregal vorbeikommen, sehen Sie sie stehen und halten kurz inne. Da befinden sich mehrere Erwachsene an einer Palette an der Front des Süßwarenregals und halten etwas schüttelnd an ihr Ohr. Man muss gar nicht näher hinsehen. Diese typische Handbewegung ist allgemein bekannt. Hier sind Ü-Eier-Sammler auf der Jagd nach den kleinen Figuren, die mit schöner Regelmäßigkeit auf den Markt geworfen werden. Rund um diese Figürchen ist zwischenzeitlich ein etablierter Markt entstanden mit echten Experten und sogar Fachgeschäften, die sich nur diesem Thema widmen. Für einige dieser kleinen Figuren sind fanatische Sammler bereit, sich von beachtlichen Beträgen zu trennen, um in ihren Besitz zu gelangen. Als Außenstehender ist es schwer vorstellbar, welche Sammlerleidenschaft hier vorhanden ist: Der reinste Sammler-Wahnsinn.

Das Auktionshaus eBay ist eine geeignete Plattform, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was so alles gesammelt wird und welche Beträge Sammler bereit sind, für die begehrten Stücke zu bezahlen. Dort finden sich unzählige Dinge, die gesammelt und daher dort angeboten werden. Die Palette ist riesig und schwer zu überschauen. Angeboten werden z. B. (in alphabetischer Reihenfolge) historische Aktien und Wertpapiere, Ansichtskarten, Anstecknadeln, Antiquitäten, Autogrammkarten, Automobile (insbesondere Oldtimer), Auto- oder Eisenbahnmodelle, Banknoten, Bierdeckel (Bierfilze), Bierdosen oder Flaschen, Bierkrüge, Blechspielzeug (z. B. Schuco-Autos), Briefmarken, Briefpapier, Bücher, Comics, Fotografien, Feuerzeuge (z. B. Zippos), Gemälde, Gläser, Grafiken, Handtaschen, Kameras (insbesondere Leicas), Keramik, Flaschen-Kronkorken, Lesezeichen, Militaria, Mineralien und Fossilien, Modellautos, Münzen (aus Edelmetall und auch reguläre oder historische Zahlungsmittel) und Medaillen, Musikinstrumente, Porzellan, Sammelbilder, Schallplatten, Schmetterlinge, Schmuck, Schuhe, Servietten, Spardosen, Spielzeug, Stofftiere, Streichholzschachteln, Telefonkarten, die bereits erwähnten Figuren aus Überraschungseiern, Waffen, Zeitungen und Zigarettenbilder.

Was ist mit Sammlermünzen und Medaillen?

Die Sammlerleidenschaft wird auch genutzt, um besondere Sammlerstücke aus dem Bereich der Münzen oder Medaillen an den Mann zu bringen. Spezialisierte Händler, die oft den Begriff „Münze“ im Namen führen, stellen es so dar, dass sie besonders wertvolle Sammlerstücke mit hohen Wertsteigerungschancen anbieten.

In der Regel wird ein Anreiz gegeben, der das Gefühl erzeugen soll, z. B. eine Münze zu einem besonders günstigen Preis erhalten zu können. Anzeigen, in denen eine Münze mit Bild dargestellt wird, die zu einem Billigpreis angeboten wird, stehen an der Tagesordnung. Dabei wird ein günstiger Kaufpreis unter dem vermeintlich regulären, oft durchgestrichenen Preis dargestellt, der nur halb so hoch ist oder noch geringer. Allerdings wird nicht dargestellt, wie der durchgestrichene, reguläre Preis entstanden ist und ob dieser überhaupt gerechtfertigt ist. Die Methode erinnert an die Ausverkäufe in Modehäusern zum Sommer- oder Winterschlussverkauf.

Vorsicht, Abonnents

Wird das vermeintlich günstige Stück bestellt, geht man meist ein Abonnement ein und bekommt dann regelmäßig Stücke aus dieser Serie geliefert. Diese sind dann selbstverständlich nicht mehr so günstig, wie der Erstkauf. Selbst wenn diese Münzen aus Edelmetallen bestehen, sind diese vergleichsweise teuer, da sie in sehr geringen Auflagen produziert werden und deshalb schon erheblich kostenintensiver in der Herstellung sind als klassische Anlagemünzen wie Krügerrand, Maple Leaf usw.

Skepsis bei Wertsteigerungsaussichten

Diesen Sammlermünzen werden stets hohe Wertsteigerungschancen seitens des Anbieters in Aussicht gestellt. Oft findet man in den beigelegten Flyern Charts mit Wertentwicklungen. Teilweise ist jedoch kaum nachvollziehbar, wie diese Wertentwicklungen zustande kommen und um wessen Wertentwicklung es hier genau geht. Meist geht es dabei ausschließlich um die Wertentwicklung des Materials, sprich Gold, Silber, Platin etc.. Sammlermünzen können selbstverständlich Wertsteigerungen erfahren. Bei Sammlerstücken hat man stets das Problem des Verkaufs. Es gibt quasi keinen Markt für Sammlerstücke. Wenn man sich Gold-Sammlermünzen kauft, kann man diese in der Regel nur an andere Sammler verkaufen. Gelingt das nicht werden diese Münzen nach dem reinen Materialwert bewertet. Bestehen die Münzen aus Feingold, ist das leicht. Sind diese jedoch kein Feingold, werden diese bestenfalls als Altgold veräußerbar.

Übliche Praxis: Kauf auf Probe

Interessant wird es, wenn nach solchen Käufen plötzlich unaufgefordert „Exemplare zur Ansicht“ zugestellt werden. Diese „Exemplare zur Ansicht“ müssen bei Nichtgefallen innerhalb fester Fristen zurückgeschickt werden, da man sonst ein neues Abonnement abschließt. Logischerweise sind diese „Exemplare zur Ansicht“ wieder Erststücke mit geringeren Preisen als die, die darauf folgen werden. Jedoch wird nicht oder nur schwer ersichtlich, wie viele Münzen zu der angekündigten Serie gehören werden und was diese insgesamt kosten. Der Start wird hier durch den niedrigen Einstiegspreis bewusst attraktiv gestaltet. Die Methode ist immer gleich.

Kontrollverlust

Der Wahnsinn greift um sich, wenn aus der harmlosen Sammelleidenschaft ein unkontrollierbarer Zwang entsteht, alle Stücke dieser Sammlung unbedingt besitzen zu wollen. Wenn man sich in diesem Zustand befindet, ist man oft nicht mehr Herr der Lage, wenn sich plötzlich die Möglichkeit ergibt, das seltene und lange gesuchte Stück endlich erwerben zu können. Dann wird einem schnell jedes Mittel recht und man gibt dann auch mal viel mehr Geld aus, als angebracht wäre. Doch was passiert dann? Was passiert, wenn die Sammlung komplett ist? Richtig: Sie wird uninteressant, denn spannend war das Suchen, nicht das Besitzen. Es war die Hoffnung, das letzte Teil irgendwann zu finden und das ist es, was wirklich Spaß macht. Es ist nämlich nicht die Sammlung, die Spaß macht, es ist das Sammeln.

Minusgeschäft vorprogrammiert

Umso härter trifft es den Sammler, wenn er einmal in eine Zwangslage gerät und sich dann von seiner heiß geliebten Sammlung trennen muss. Oft hat die Sammlung neben den erheblichen finanziellen Aufwendungen vor allem eines gebracht: schöne Erinnerungen. Man kann sich oft bei den besonderen Teilen genau daran erinnern, wann und wo man es erworben hat. Es gibt zu jedem Stück eine Geschichte zu erzählen, und wir erzählen sie mit einer Leidenschaft, die den Zuhörer fast das Gefühl vermittelt, selbst bei der Jagd dabei gewesen zu sein.

Nun soll oder – viel schlimmer – muss die Sammlung wieder veräußert werden und das trifft den Sammler oft mehrfach. Denn nun muss er sich von seinen geliebten Stücken trennen und diese meist sogar unter Wert verkaufen, denn wie so häufig ist es unter Zeitdruck selten möglich, einen anderen Sammler zu finden, der bereit ist einen adäquaten Preis zu zahlen. Im Gegenteil: Wenn man unter Druck etwas verkaufen muss, erhält man selten einen zufriedenstellenden Preis. Und so kommt es immer öfter vor, dass Menschen, die ihre Sammlung vor allem auch als Wertanlage ansahen, ein böses Erwachen erwartet.

Kühlen Kopf bewahren

Sammeln macht Spaß. Und als nichts anderes sollten das Sammeln betrachtet werden. Wer sich dazu hinreißen lässt, aus finanziellen Interessen zu sammeln, sollte sich dessen bewusst sein, dass er beim Verkauf einen langen Atem braucht, bis der richtige Käufer gefunden wird, der den gewünschten Erlös bezahlen würde. Sammlerstücke grundsätzlich als Wertanlage zu sehen, ist leichtfertig. Wer tatsächlich Werte schaffen möchte, ist mit Anlagegütern besser bedient. Edelmetalle können in Form von Anlagemünzen oder zertifizierten Barren erworben werden. Diese sind dann tatsächlich auch werthaltig und sofort wiederverkäuflich.

Edelmetalle bieten die Sicherheit des Substanzwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Jahrtausenden als werthaltiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erleiden müssen. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind vor allem Portfolios aus verschiedenen Edelmetallen. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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Mesut Pazarci: Trader gesteht Manipulation von Gold und Silber

Dass Manipulationen, bei Preisen von Gold und Silber stattfinden, ist unstrittig, wenn man sich die Kursentwicklungen genau anschaut. Nun hat der frühere Deutsche-Bank-Trader David Liew dieses bestätigt. Seine Aussage vor einem Gericht der USA zeigt auf, dass Liew bei der Deutschen Bank die Manipulation der Edelmetallpreise an den Terminmärkten lernte. Es ist offensichtlich, dass Liew nicht die Ausnahme ist und Trader anderer großer Finanzinstitute ebenfalls an Manipulationen beteiligt waren.

Am 29.06.2017 bekannte sich David Liew vor einem Bundesgericht in Chicago Schuldig für den Tatbestand das Betrugs. Gemeinsam mit anderen Tradern hatte Liew für die Deutsche Bank AG Maßnahmen ergriffen, um den Terminhandel für Gold, Silber, Platin und Palladium zu manipulieren. Damit bestätigte er die Praxis, die hinter der unlogischen Entwicklung der Edelmetallpreise steckt.

Nach Berichterstattung von Bloomberg war David Liew geständig und arbeitet derzeit mit der Staatsanwaltschaft zusammen. Das amerikanische Justizministerium und die US-Börsenaufsicht CTFC untersagten ihm daraufhin den Börsenhandel auf unbestimmte Zeit. Gegen die Deutsche Bank wurde gegenwärtig noch keine Anklage erhoben.

Die konkreten Vorwürfe gegen David Liew lauten „Spoofing“ und „Front-Running“. Über „Spoofung“ redet man, bei der Platzierung von Aufträgen zum Kauf oder Verkauf von Terminkontrakten mit dem Ziel der Kursmanipulation, ohne die Absicht, diese Aufträge später auch auszuführen. Von „Front-Running“ spricht man, wenn Trader den Aufträgen der eigenen Kunden zuvorkommen und so auf deren Kosten Gewinne erzielen.

Für die ohnehin schon durch zahlreiche Prozesse gebeutelte Deutsche Bank bedeutet diese Zusammenarbeit zwischen ihrem früheren Mitarbeiter mit der Staatsanwaltschaft einige zusätzliche Probleme. Denn obwohl David Liew in vielen Fällen ein Eizeltäter war, liegt auf der Hand, dass er in mehreren hundert Fällen das „Spoofing“ mit mindestens drei anderen Tradern der Deutschen Bank abstimmte.

Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass David Liew diese Methoden von seinen Kollegen bei der Deutschen Bank gelernt hat. Nach seinem Bachelor-Studium kam er im Juli 2009 zur Deutschen Bank und wurde dort noch im gleichen Jahr beim Metallhandel in der Asien-Pazifik-Region untergebracht, wo ihm erfahrene Trader, so heißt es in den Gerichtsdokumenten, das „Spoofing“ lehrten.

Diese Zusammenarbeit, um mit anderen Tradern der Deutschen Bank Edelmetallkurse zu manipulieren, dauerte bis Februar 2012 an. Um einen falschen Eindruck von Nachfrage und Angebot zu erwecken, wurden Aufträge beim Chicago Mercantile Exchange (CME) eingestellt, die aber tatsächlich nicht ausgeführt werden sollten. Ziel war es, die Kurse von Terminkontrakten zu manipulieren oder mehr Marktteilnehmer zum Trading zu animieren.

Manipulation ist für die Deutsche Bank kein Einzelfall. Die Deutsche Bank hatte früher schon mit den US-Regulierungsbehörden mehrere Vergleiche in Milliardenhöhe schließen dürfen, in denen es unter anderem um Zinsmanipulation ging. Ein Fall, bei dem ein Institut erwischt wurde. Aber was ist mit den vielen Fällen, die niemand entdeckt und die trotzdem großen Einfluss auf die Kursentwicklung haben? Die Kurse für Gold und Silber entwickeln sich derzeit untypisch. Edelmetallkurse stiegen immer an, wenn es irgendwo auf unserem Erdball eine Krise gab, die eskalierte oder zu eskalieren drohte. Aus der daraus folgenden Unsicherheit, gab es immer einen enormen Kursanstieg bei diesen Edelmetallen. Das ist auch nicht verwunderlich, sind doch Gold und Silber traditionelle Krisenwährungen.

Aktuell geht es aufwärts. Der Goldpreis kletterte bereits am Mittwochabend (26.07.) über die wichtige charttechnische Schwelle von 1.257 US-Dollar. Auf diesem Niveau wurden im Jahresverlauf schon mehrfach Zwischenhochs markiert. Am heutigen Nachmittag um 15:00 Uhr wurden bereits Kurse von 1.269 US-Dollar erreicht. Seit dem Juli-Tief bei 1.212 US-Dollar (07.07.) hat Gold somit wieder über 4 Prozent zugelegt. Der stark gestiegene Euro-Kurs dämpfte dagegen den in der Gemeinschaftswährung notierten Goldpreis. Mit 1.075 Euro notierte dieser nur etwa 1,3 Prozent über dem 4-Wochen-Tief. Die Silber-Unze kostete 16,72 US-Dollar. Das entsprach 14,24 Euro. Das Edelmetall löste sich damit wieder gut 7 Prozent von seinem Jahrestief.

Diese Entwicklung hat jedoch nichts mit Manipulationen sondern mit der Entscheidung der US-Währungshüter zutun, die den Leitzins auf dem aktuellen Niveau von 1,00 bis 1,25 Prozent beließen. Es ist jedoch anzunehmen, dass dieser Wert ohne Manipulationen längst durchbrochen worden wäre.

Ein Grund, den Goldpreis zu manipulieren, läge vor, wenn in London erheblich weniger physisches Gold im Umlauf wäre, als angenommen. Ein stark steigender Goldkurs ist eine Reaktion auf rege Käufe, was eine Verknappung nach sich zieht. Investoren könnten vermuten, die Herausgabe eingelagerten Goldes zu verlangen. Es wäre das gleiche Szenario wie beim Bargeld, wenn ein Run auf die Banken geschieht und alle ihr Bargeld abheben wollen. Wenn zu viele Kunden ihr Gold physisch haben möchten, könnten die Banken möglicherweise nicht ausreichend liefern. Es wurden behördliche Untersuchungen eingeleitet. Würden sich diese Verdachtsmomente als richtig erweisen, könnte das zur Folge haben, dass noch mehr Kapital aus Goldfonds abgezogen und in physisches Gold investiert würde. Zum Teil ist dieser Vorgang bereits im Gange.

Unabhängig von Preismanipulationen sind physisches Gold und Silber die Krisenwährungen schlechthin und damit als wichtiger Teil eines ausgewogenen Portfolios nicht wegzudenken. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci: Geld ist endlich, Gold ist werthaltig

Über Jahrhunderte legten Monarchen und Reiche ihr Vermögen in Gold an. Denn Ihnen war bekannt, dass Gold einen ewigen Wert besitzt. Heute sind es Staaten, die riesige Goldreserven halten und es den Herrschern und Adligen vergangener Zeiten gleichtun. Denn sie wissen, dass Geld nur ein vertrauensbasiertes System mit einem Verfallsdatum ist, Gold jedoch alles überdauert.

Als das Geld entstand

Zu Beginn des Handels, als man noch Ware gegen Ware tauschte, entwickelte sich schnell der Bedarf nach einem universellen Tauschmittel, mit dem man jederzeit Waren, die man benötigt, erwerben könnte. Es war einfach umständlich geworden, Waren ausschließlich gegen Waren zu tauschen, denn nicht immer konnte man diese Waren gerade gebrauchen. Es musste ein Ersatz für diese Waren her und dieser Ersatz waren Münzen aus halbedlen und edlen Metallen wie Kupfer, Silber und vor allem Gold.

Doch es ist das Gold, das die höchste Wertschätzung als Währung besaß und noch heute besitzt. Man geht davon aus, dass es König der Lyder, Krösus, war, der um 560 vor Christus Gold die Funktion von Geld gab. Gold war aufgrund seiner physischen Eigenschaften ideal für diesen Zweck geeignet. Das Material war beständig und konnte nicht einfach so hergestellt werden. Die Akzeptanz von Gold als Zahlungsmittel verbreitete sich schnell über die ganze Welt. Überall konnte man Gold als Geld benutzen und Waren kaufen bzw. verkaufen.

Immer wenn etwas von Wert auftaucht, gibt es Interessensgruppen, die versuchten, sich diesen Wert langfristig zu sichern und damit begannen, diese Werte zu horten. Im Europa des Mittelalters wurden daher Goldmünzen immer rarer. Zu wenig Gold war in Europa förderbar um die Verluste, die über Jahrhunderte entstanden, auszugleichen. Neue Goldquellen sollten gefunden werden. Diese wurden dann auch im neu entdeckten Amerika aufgetan. Speziell in Mittel- und Südamerika wurde man fündig und entdeckte umfangreiche Goldvorkommen und Reichtümer. Allen voran waren es die Spanier, die im Laufe von nur zehn Jahren, zwischen 1550 und 1560 um ca. 45 Tonnen Gold aus Südamerika reicher wurden. Dieser Reichtum festigte Spaniens Status als führende Macht des 16. Jahrhunderts, denn keine andere Kolonialmacht erbeutete damals so viel Gold in der neu entdeckten Welt.

Papiergeld mit Gold hinterlegt

Als erste Notenbank führte die Bank von England im Jahre 1844 mit Gold hinterlegtes Papiergeld ein. Das bedeutete, dass der Inhaber dieser Banknoten jederzeit die dafür hinterlegte Menge Gold erhalten könne. Dadurch wurde die Akzeptanz von Papiergeld etabliert, ohne tatsächlich Gold im Umlauf haben zu müssen. Das Gold selbst wurde in den Safes der Notenbank deponiert. Dieses werthaltige Papiergeld konnte dadurch auch international verwendet werden, da sich dieses Geld um 1870 endgültig international etablierte.

Dieses System wurde ab 1900 durch nahezu jede Notenbank der Industriestaaten übernommen. Das Weltwährungssystem mit dem sogenannten Goldstandard etablierte sich endgültig bis 1914. Der Goldstandard gewährleistete ein stabiles internationales System, stabile Preise und Vollbeschäftigung. Es zwang die Staaten zu ausgeglichenen Zahlungsbilanzen, da immer nur so viel Geld gedruckt werden durfte, wie Gold im Tresor der Notenbank gelagert wurde.

Wertloses Geld

Der erste Weltkrieg zwang viele am Krieg beteiligte Nationen dazu, die Goldreserven zum Bestreiten der Kriegskosten zu verbrauchen. Ohne Gold verlor der Goldstandard seine Gültigkeit. Versuche nach 1918, ein System zu entwickeln, das Gold und Devisen kombinierte, scheiterte. Der so genannte Gold-Devisen-Standard hatte aufgrund von Inflation und Abwertung aller bedeutenden Weltwährungen zwischen den Weltkriegen keinen Bestand.

In Bretton Woods, einem Ort im US-Bundesstaat New Hamshire, fand 1944 eine Konferenz der Vereinten Nationen zu internationalen Fragen der Finanzen und der Währung statt. 44 Staaten nahmen an dieser Konferenz teil und man beschloss die Errichtung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Konferenzteilnehmer verabschiedeten mehrere Abkommen, die 1946 in Kraft traten. So wurde ein System fester Wechselkurse mit dem US-Dollar als Leitwährung eingeführt. Die Rolle von Gold wurde eingeschränkt und der US-Dollar wurde zum Hauptelement des neuen Systems. Der US-Dollar war damals mit Gold hinterlegt. Dadurch sollte es möglich sein, jederzeit Dollar gegen Gold tauschen zu können. Auch der Erwerb und die Veräußerung von Gold von den Zentralbanken Gold sollte ermöglicht werden.

Nach immer größer werdenden Zahlungsbilanzdefiziten im USA-Haushalt in den 60er Jahren kam es zu einer weltweiten Währungskrise. In deren Folge wurde der Goldstandard am 15. August 1971 aufgehoben. Er wurde durch eine Währungsordnung auf der Basis flexibler Wechselkurse zwischen den Währungen ersetzt, die bis heute noch existiert.

Alternative Währung Edelmetall

Eine Regel lautet: Raus aus dem Geldwert, rein in den Sachwert! Geldwerte sind nur Versprechen, nichts echtes. Sachwerte haben einen eigenen Wert, der auf dem Material, aus dem sie geschaffen sind und in ihrem Nutzen begründet sind.

In Krisenzeiten wurden Waren getauscht. Zigaretten und Alkohol standen zum Beispiel hoch im Kurs. Jedoch kann es nicht der Weg sein, sich mit gesundheitsschädigenden Genussmitteln als Krisenvorsorge einzudecken. Es existieren sinnvolle Alternativen.

Die Klassiker sind Edelmetalle und Immobilien. Die Vergangenheit lehrt eindrucksvoll, dass Menschen mit Immobilien und Edelmetallen Krisen finanziell besser meisterten als diejenigen, die sich an ihr Geld klammerten.

Immobilien sollten nicht zu groß sein, um eine leichtere Vermietbarkeit zu erreichen. Sie sollten eine Lage haben, wo es eine gute Wirtschaftskraft gibt, die Menschen anzieht und wo es Arbeitsplätze gibt.

Grundstücke mit bebaubarer Fläche können ebenfalls eine attraktive Investition darstellen. Land kann aber auch landwirtschaftlich genutzt werden für die Nahrungsmittelgewinnung.

Praktischer in Sachen Streuung wird es mit Edelmetallen. Dabei muss man bei der Auswahl nicht nur auf Gold setzen, sondern kann auch andere Metalle erwerben, die z. B. durch ihre Eigenschaften eine hohe Nachfrage bei der Industrie haben. Rohstoffe sind nicht unbegrenzt verfügbar und somit wertbeständig. Gold und Silber ermöglichen zusammen eine gute Vorsorge. Obwohl Gold als das wertvollere Metall angesehen wird, darf Silber nicht unterschätzt werden. Der Vorteil von Silber ist, dass man es zu günstigen Preisen erwerben kann und dass man es gut stückeln kann. Es könnte damit als Kleingeld fungieren, wenn man es gegen andere dringend benötigte Waren tauschen möchte. Das Gold wäre dann die größere Währung. Stückelung ist wichtig. Zwar sind größere Barren günstiger, da sich die Herstellungskosten auf den Materialwert verteilen, doch was nützt es, wenn man im Ernstfall nur große Barren hat und kleinere brächte, um zu tauschen?

Die Bewertung von Einkaufspreisen bei Edelmetallen ist übrigens einfach. Entscheidet man sich z.B. mit einem festen Monatsbeitrag regelmäßig zu kaufen, ist der beste Zeitpunkt jederzeit gegeben. Es kommt zum sogenannten Cost-Average-Effekt. Mit wiederkehrenden, gleichbleibenden Geldbeträgen kauft man immer optimal ein. Wenn die Einkaufspreise vergleichsweise hoch sind, erhält man automatisch geringere Mengen und wenn die Preise günstiger sind, kauft man entsprechend höhere Mengen. Mit der Zeit, kann man so einen stattlichen Bestand aufbauen.

Am Ende kommt es nur darauf an, wie viele Sachwerte man im Portfolio hat und wie man mit diesen neu anfangen kann. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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