Gold zum Niedrigpreis, gibt es das denn tatsächlch? Bei Angeboten zu niedrigen Spottpreisen sollte man wachsam sein, denn es besitzt meist wenig Substanz. Statt Edelmetall werden vertrauensseligen Kunden Barren oder Münzen aus vergoldetem Kupfer, Messing oder Wolfram untergejubelt.

Wer Edelmetalle zu besonders günstigen Preisen angeboten bekommt, sollte stets misstrauisch sein. Besonders Gold wird aufgrund seiner allgemeinen Beliebtheit und seines guten Images gern gefälscht. Trifft man auf besonders preiswerte Angebote, lohnt zunächst ein Blick auf den aktuellen Goldpreis. Dieser ist im Internet auf vielen Seiten zu finden oder wird auf Kurslisten von Banken oder Edelmetallhändlern tagesaktuell ausgewiesen. Ist die Preisdifferenz zum vorliegenden Angebot zu groß, ist Vorsicht geboten.

Feingold kann überall gehandelt werden. Wenn man also ein Angebot findet, Barren oder Münzen zu viel geringen Preisen zu erwerben, sollte die Frage gestattet sein, warum jemand Gold so günstig anbietet und nicht übliche Kanäle nutzt, um den realen Preis zu erhalten. Handelswebseiten wie zum Beispiel eBay sind für den Goldhandel nicht geeignet, da die Auktionen in der Regel über längere Zeit laufen und während dieser Zeit Schwankungen beim Goldkurs auftreten können. Der Gedanke, Gold über Auktionen zu verkaufen, ist deshalb ziemlich absurd. Außerdem fallen Gebühren bei solchen Transaktionen an. Diese Kosten trägt der Verkäufer.

Wie erkennt man Goldimitate?

Um Fälschungen von echtem zu unterscheiden, reicht es oft aus, genau hinzuschauen. Identische Seriennummern sind beispielsweise ein erstes Anzeichen für einen Betrugsversuch. Gibt es Zweifel empfiehlt sich der Gang zu einem Goldhändler oder zu einer Scheideanstalt. Profis sehen anhand der äußeren Erscheinung des Barrens mittels Bildern und Maßen, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt oder nicht.

Gold verfügt über keinerlei Magnetismus, wird also von stärksten Magneten nicht angezogen. Gefälschte Barren könnten aus Legierungen mit magnetischem Material bestehen. Es bietet sich ein starker Elektromagnet für diesen Test an. Wir der Barren angezogen, ist es kein Gold. Münzen können sehr gut am Klang identifiziert werden. Fallen Goldmünzen auf eine harte Oberfläche, ertönt ein heller, anhaltender Klang, ähnlich dem Klang einer Triangel.

Die Fälscher werden immer professioneller. Man findet auf dem Markt mittlerweile auch außerordentlich gute Kopien, die für das ungeübte Auge so gut wie gar nicht von echtem Gold zu unterscheiden sind. Die Ermittlung der Maße gibt Aufschluss. Gold hat eine feste Dichte, also auch ein präzises, vom Gewicht abhängiges Volumen. Passen Größe und Gewicht des Barrens, kann man davon ausgehen, dass es sich um echtes Gold handelt. Absolute Sicherheit erhält man mit diesem Test jedoch nicht, da zum Beispiel Wolfram fast die gleiche Dichte wie Gold aufweist und deshalb gerne für Fälschungen verwendet wird. In diesem Fall muss nach anderen Methoden zur Bestimmung gesucht werden.

Wissenschaftliche Tests geben Sicherheit

Um die Echtheit von Barren und Münzen zweifelsfrei zu prüfen, gibt es natürlich präzise, wissenschaftliche Methoden. Mit Hilfe der sogenannten Röntgen-Fluoreszenz-Analyse kann der Edelmetallfeingehalt der Oberfläche ermittelt werden, ohne diese zu beschädigen. Jedes Element reflektiert Röntgenstrahlung mit einer anderen Wellenlänge. Damit ist erstmal das Metall an der Oberfläche eindeutig identifizierbar. Bei kleinen Barren bis 50 Gramm kann über die elektrische Leitfähigkeit des Materials auch eine Aussage über das Metall der tieferen Schichten getroffen werden. Größere Mengen des Rohstoffs können per Ultraschallmessung und Berechnung der Schallleitgeschwindigkeit des Materials untersucht und identifiziert werden.

Echtes Gold bietet die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm an und kann mit sinnvollen Lösungen einen stetig steigenden Bedarf befriedigen, indem neben Gold auch Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium angeboten werden. Diese Vorsorge sichert das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen. Die PIM verfügt auch über alle erforderlichen wissenschaftlichen Mittel, um die Echtheit von Barren und Münzen zu überprüfen und zweifelsfrei festzustellen.

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