Platin und Palladium haben eine große Bedeutung in der Wirtschaft und eine ebenso große Nachfrage. Seit mehr als 16 Jahren ist die Nachfrage von Palladium aus der der Industrie größer als die von Platin und es ist knapper als die Nachfrage, was sich im Kurs der beiden Edelmetalle niederschlägt.

Neben Silber oder Gold bilden auch die weißen Edelmetalle Palladium und Platin ein begehrtes und sehr rentables Anlagegut für Edelmetallliebhaber. Insbesondere Palladium legte seit Januar 2017 um ordentliche 37 Prozent zu. Damit erreichte Palladium erstmals seit 16 Jahren den Preis von Platin. Die Ursachen dafür sind in der großen Nachfrage und dem begrenzten Angebot für Palladium zu finden. Diese Rohstoffe haben eine enorme Bedeutung in der Industrie und Medizin und sind daher sehr gefragt.

In der Woche vom 25. zum 29. September 2017 überflügelte der Palladium-Preis den von Platin bei 920 US-Dollar pro Unze. Am Mittwoch (27.09.) stand Palladium schon um 10 USD je Unze über Platin. Platin konnte seit Jahresbeginn nur um bescheidene 2,5 Prozent zulegen.

Immer mehr Anleger entdecken die Edelmetalle als sicheres Investmentfundament zur Vermögenssicherung mit Wertentwicklungsmöglichkeit. Palladium und Platin sind dabei besonders attraktiv für Privatanleger. Wer sein Papiergeld in Palladium oder Platin eintauschen möchte, muss sich entscheiden, in welcher Form dies erfolgen soll. Zur Auswahl stehen Barren und Münzen.

Allerdings ist der Kauf von Platin oder Palladium für Privatinvestoren weniger attraktiv als der von Gold oder Silber. Beim Erwerb der beiden Weißmetalle fällt in Deutschland die volle Mehrwertsteuer von 19 Prozent an und eine Differenzbesteuerung wie bei z. B. Münzen aus Silber gibt es hier nicht. Bei beiden Metallen ist die Marge zwischen Verkaufs- und Rücknahmepreis oft sehr hoch. Bei vielen Händlern in Deutschland beträgt diese teilweise 30 Prozent oder sogar mehr. Der Anleger muss somit erst einmal diesen Differenzbetrag wieder hereinbekommen, bevor sein Edelmetallinvestment beginnt, rentabel zu werden. Aktuell bricht die Fördermenge in Südafrika ein. Streiks und Probleme beim Minenbetrieb sind die Ursachen dafür, dass bei Palladium seit geraumer Zeit Verknappung vorherrscht. Die Palladium-Produktion verminderte sich im vergangenen Jahr um ca. 12 Prozent. Das ist unschön, denn in Südafrika befinden sich die derzeit größten Palladium-Reserven der Welt.

Palladium und Platin werden in Barrenform verkauft. Verschiedene Prägeanstalten produzieren Barrengrößen analog zu denen von Goldbarren. Die Kosten für die Herstellung von Barren sind relativ gering und verteilen sich stärker, je höher der Materialanteil der Barren ist. Daher ist der Kauf größerer Barren wirtschaftlich sinnvoller als der Kauf kleinerer Barrengrößen.

Palladium- und Platinmünzen sind viel seltener als Silber- oder Goldmünzen. Hier gibt es sehr wenige Anbieter. Sowohl Münzen als auch Barren aus Platinmetallen unterliegen dem vollen Mehrwertsteuersatz. Da die Herstellung von Barren günstiger ist als die von Münzen, haben sich die Barren als die sinnvollste Einkaufsmöglichkeit herauskristallisiert.

Beim Kauf von Platinmetallen wie Palladium spielt neben den Nachfrageschwankungen auch die Angebotsseite eine Rolle. Ein Großteil der auf der Welt geförderten Platinmetalle kommt aus Südafrika und Russland. Produktionsstopps aufgrund von Energieproblemen in den Minen Südafrikas sorgen öfter dafür, dass die Förderquoten nicht erreicht werden können. Die Ausfuhrpolitik Russlands beeinflusst die Platinmetallpreise ebenfalls immer wieder. Palladium und Platin bieten trotzdem gutes Kurspotential, da der industrielle Bedarf auf der Welt stärker steigt als die Minenproduktion.

Bei einer reinen Edelmetallanlage in Platin oder Palladium ergibt es also Sinn, möglichst große Barren zu kaufen, um die anfallenden Herstellungskosten so gering wie möglich zu halten. Falls nicht ausreichend Gelder für die größte Barrengröße vorhanden sind oder regelmäßig eingekauft werden soll, muss auf kleinere Barrengrößen zurückgegriffen werden. Das erhöht jedoch wieder den Kostenanteil.

Edelmetalle sind eine gute Lösung für sicherheitsorientierte Anleger. Sie bieten die Sicherheit des Substanzwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Jahrtausenden als werthaltiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erleiden müssen. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind vor allem Portfolios aus verschiedenen Edelmetallen. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Palladium und Platin an. Hier erhält der Käufer die Sicherheit echter Substanzwerte und Wertsteigerungschancen aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage von Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin und Palladium. Dabei kann der Edelmetallkäufer wählen, ob er seine Edelmetalle bei sich zu Hause oder im Zollfreilager lagern lässt.

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