Mesut Pazarci: Sinnvoller Kapital investieren bei überschaubarem Risiko

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

In jedem Bereich kann man das gleiche Anlegerverhalten finden. Investoren kommen, wenn die Anlageklasse boomt, ziehen sich allerdings zurück, wenn diese ein geringes Preisniveau hat. Diese Vorgehensweise ist eigentlich völlig unlogisch, denn selbstverständlich sollte man kaufen, wenn die Preise niedrig und verkaufen, wenn sie hoch sind.

Im alltäglichen Einkauf sieht man genau den gegensätzlichen Fall. Auf der Jagd nach Schnäppchen sind die Menschen bereit, zum Teil aufwändigere Anfahrtswege in Kauf zu nehmen, nur um ein paar Cent zu sparen. Bei den Tankstellen werden die Kraftstoffpreise verglichen und nicht bei der erstbesten Tankstelle vollgetankt. Und wenn es überall teuer ist, tankt man eben nur so viel, wie unbedingt nötig. Auch höherwertige Konsumgüter werden verglichen, bevor gekauft wird. Überall ist es Gang und Gäbe, nur nicht bei der Finanzplanung.

Aktien werden erworben, wenn sie steigen. Immobilien werden mit billigem Baugeld finanziert, egal, wie hoch die Immobilienpreise sind. Der Aufstieg und Fall des Bitcoin, ein Paradebeispiel dafür, was Euphorie und Gier auslösen können. Sogar noch kurz vor dem Absturz des Bitcoin wollten viele Investoren dabei sein, von Hoffnung angetrieben, am Goldesel Bitcoin ordentlich partizipieren zu können. An den Börsen kann man immer wieder beobachten, wie die Zuspätkommer Trends folgen und regelmäßig ihr schwer verdientes Geld durch falsches Timing aufs Spiel setzen und verlieren.

Informationen in den Medien, kein Gold wert

Das Problem mit der Börse ist, dass es kaum verlässliche Daten gibt. Wenn die Medien über börsenrelevante Ereignisse berichten, können Aktieninvestoren diese Informationen kaum verwerten, weil diese bereits viel zu alt sind. Es besteht die Gefahr, Trends hinterher zu laufen und damit immer zu spät zu kommen.

Investoren, die eher auf Sicherheit Wert legen, müssen eine schwierige Entscheidung treffen: Sicherheit behalten und Minizinsen in Kauf nehmen oder den „sicheren Hafen“ verlassen und hoffentlich eine höhere Rendite einfahren. Ist es ratsam für unerfahrene Investoren, bei der Börse mitzuspielen? Denn für Laien ist ein Geschäft, bei dem auch Profis Fehler unterlaufen, viel schwieriger zu meistern.

Verluste sind für Investoren schwer zu verkraften. Das Verlustgefühl ist viel stärker als die Freude über einen Gewinn. Das führt oft dazu, dass emotionsbedingt zu schnell reagiert wird, sobald man in die Verlustzone gerät. Oder man tut einfach gar nichts, in der Hoffnung, alles werde schon wieder gut. Vorschnelles Handeln sorgt aber auch dafür, dass Gewinne zu früh realisiert werden.

Entscheidungen werden selten auf der Basis von Fakten, sondern eher emotional getroffen. Die Wahrnehmung wird von diesen Emotionen beeinflusst, so dass Fakten und Informationen selektiv wahrgenommen werden. Investoren vertrauen gern auf Informationen, die den eigenen Vorstellungen, Wünschen und Erwartungen entsprechen, während Informationen, die nicht oder nur teilweise ins eigene Bild passen, ignoriert, ausgeblendet oder verdrängt werden. Das ist völlig normal, sorgt jedoch in der Konsequenz dafür, dass irrationale Entscheidungen getroffen werden, die Verluste nach sich ziehen können. Das Resultat ist, dass man zukünftig Anlageformen meidet, die Risiken mit sich bringen und sich eher wieder den sogenannten sichereren Alternativen zuwendet, wenn auch zu Minizinsen.

Nicht Goldesel, Goldbarren und -münzen

Gold ist ein beliebter aber auch limitierter Rohstoff. Die Förderraten gehen kontinuierlich zurück, die Nachfrage ist jedoch nach wie vor groß. Viele Menschen betrachten Gold als sicheres Medium zur Vermögensabsicherung. Der Goldpreis schwankt. Das ist allerdings nicht auf den Wert des Goldes zurückzuführen, sondern auf die Entwertung des Geldes. Steigt die Geldmenge, sinkt die Kaufkraft, steigt der Preis. Es ist also Besonnenheit gefragt. Bewegungen nach entscheidenden Veränderungen der politischen Lage der stärksten Nation der Welt sind völlig normal und sorgen auf den Märkten für Bewegung. Der langfristige Anleger sollte sich davon nicht verunsichern lassen und sollte an seiner langfristig ausgelegten Strategie festhalten. Wichtig sind langfristige Tendenzen und die waren schon immer und sind in Sachen Gold sehr gut.

Die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt ist also leicht zu klären. Die Antwort lautet: sofort. Wenn man den Goldkurs beobachtet und dieser gerade niedrig steht, ist es natürlich sinnvoller, zu kaufen als wenn der Kurs gerade in die Höhe schießt. Aber wer kann schon verlässlich vorhersehen, ob der Preis weiter nachgibt oder ansteigt? So lange Papiergeld in Gold getauscht wird, ist die Entscheidung nach dem Einstieg wirklich nebensächlich. Warten könnte nämlich dazu führen, dass man einen guten Einstiegszeitpunkt verpasst.

Edelmetalle sind eine gute Lösung für sicherheitsliebende Anleger. Sie bieten die Sicherheit des Substanzwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Jahrtausenden als werthaltiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erleiden müssen. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind vor allem Portfolios aus verschiedenen Edelmetallen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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