Mesut Pazarci: Gold, die ewige Diskussion über die Sicherheit?

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Der ständige Disput darüber, ob Gold sicher oder spekulativ sei, fordert die Investoren. Häufigste Argumente sind der volatile Goldkurs und dass es keine Zinsen gäbe. Doch Gold ist kein normales Anlagegut, es ist eine Währung, ein Vermögensspeicher, der seit Jahrtausenden funktioniert. Und das ist eine unumstößliche Wahrheit.

Gold ist und bleibt ein Sachwert und das heißt, es ist dadurch krisengeschützt. Bedeutet das jedoch, dass man sein gesamtes Vermögen in Gold investieren sollte? Ganz bestimmt nicht. Aufteilung ist immer wichtig. Ein ausgewogenes Portfolio sorgt für mehr Sicherheit und stattliche Renditen. Natürlich sollte ein Teil des Vermögens in das wertvolle Metall angelegt werden, denn es verfügt gegenüber vielen anderen Anlagemedien einzigartige Vorteile.

Gold hat seit Jahrtausenden seinen Charakter als Wertspeicher bewiesen. Es ist auf dem gesamten Globus begehrt und gilt als Universalwährung, auch wenn es keine wirkliche Währung darstellt. Jedoch wird Gold auf der ganzen Welt als Tauschmittel betrachtet. Es habe Kriege, Depressionen und mehrere Währungsreformen unbeschadet überstanden. Anders als das Papier- oder Buchgeld ist es etwas Solides von echtem Wert. Vor allem kann es, anders als Papiergeld, nicht beliebig vermehrt werden.

Gold ist keine selbstverständlich keine klassische Geldanlage, in die Anleger ihr gesamtes Vermögen investieren sollten. Gold besitzt viele Vorteile aber auch ein paar Nachteile, wenn man es als Kapitalanlage bewertet.

Gold ist nicht billig

Dass Gold kostspielig ist, sollte nicht wirklich als Nachteil empfunden werden. Im Gegenteil, denn der enorme Kursanstieg seit dem Jahr 2000 ist kein Beweis dafür, dass das Gold teuer ist. Es ist vielmehr ein Beweis dafür, dass der Wertverfall der Währungen massiv vorangeschritten ist. Expansive Geldpolitik stellt eine Ursache für den enormen Kursanstieg dar. Die Nachfrage nach Gold ist sehr groß, was sich auch auf den Goldkurs auswirkt. Dadurch wird das edle Metall für viele Menschen unerschwinglich. Aber ist das etwas Unvorteilhaftes?

Viele Nationen stocken derzeit ihre Goldreserven auf. Dafür gibt es auch gute Gründe. Der Privatanleger sollte aus diesem Verhalten seine eigenen Schlüsse ziehen und entscheiden, ob er sich im Gold engagieren möchte oder nicht. Auch andere Sachwerte steigen im Preis. Immobilien in Deutschland verzeichnen eine ähnliche Entwicklung. Und Immobilien sind auch nicht für jedermann erschwinglich. Im Kern ist es folgendermaßen: Werthaltige Sachwerte steigen im Preis, weil das Geld immer weniger wert wird. Demzufolge sind Geldwertanlagen wie Sparbuch, Festgeld, Bausparvertrag oder Lebensversicherung trotz garantierter Zinsen, keine wirklichen Wertspeicher. Denn wem nützen garantierte Zinsen, wenn man in Zukunft nur sehr viel weniger für sein Geld kaufen kann?

Goldbarren und -münzen haben Aufschläge, die sogenannten Herstellungskosten. Wer beispielsweise einen Goldbarren erwirbt und diesen sofort wiederverkauft, erhält nicht den gleichen Preis, zu dem der Barren vorher gekauft wurde. Und je kleiner die Stückelungen sind, desto stärker wirken sich die Herstellungskosten aus, denn diese werden im Verhältnis zum Materialwert bei kleineren Stückelungen größer. Fünfzig 20-Gramm-Barren kosten zum Beispiel enorm mehr als ein Kilogramm-Barren. Das macht Gold zu einem langfristigen Anlagemedium.

Die Aufbewahrung kostet Geld

Gold ist selbstverständlich eine gefragte Beute für Einbrecher. Daher sollte für die Lagerung unbedingt ein vernünftiger Tresor zur Verfügung stehen. Ist dieser nicht vorhanden, kann Gold auch bei einer Bank im Schließfach oder in einem Zollfreilager aufbewahrt werden. Wobei das Bankschließfach unbedingt jederzeit zugänglich sein sollte, auch wenn die Bank Pleite geht und deswegen ihre Tore schließt. Bei Aufbewahrung im Tresor oder im Schließfach muss außerdem eine ausreichende Versicherung abgeschlossen werden. Die Deckung muss auch regelmäßig angepasst werden, sollte der Goldbestand wachsen oder der Goldkurs ansteigen. Das alles kostet Gebühren und Versicherungsprämien.

Aber was ist mit dem Währungsrisiko beim Goldkauf?

Der Kurs des Euro zum US-Dollar spielt beim Goldhandel eine Rolle. Gold wird nicht in Euro, sondern in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet, dass der Euro zunächst in US-Dollar getauscht wird, bevor man Gold erwerben kann. Ist der Dollar stark, erhält man somit weniger, ist er schwächer, erhält man mehr von dem wertvollen Metall. Beim Verkauf ist es dann genau anders herum. Währungsschwankungen wirken sich auf den Gegenwert in Euro aus. Jedoch ist das alles nicht wirklich ein Nachteil. Geld in Gold zu tauschen bedeutet immer, Wertloses in Werthaltiges zu tauschen. Selbstverständlich ist es zunächst relevant, wieviel man für sein Geld bekommt. Aber das relativiert sich mit der Zeit, wenn die expansive Geldpolitik den weiteren Wertverfall der Währungen zur Folge hat. Wichtig ist, dass man ein Goldinvestment langfristig betrachtet. Gold ist kein Spekulationsmedium, es ist ein Wertspeicher.

Natürlich schwankt auch der Goldkurs. Einerseits aufgrund der Währungsschwankungen und andererseits aufgrund von Nachfrage und auch Manipulation. Gold ist auch deshalb keine klassische Geldanlage, weil es keine Erträge gibt. Gold hat nur seine Substanz. Aber das reicht auch aus. Diese Substanz ist es, die ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Es gibt genug Geldanlagen, die Dividenden oder Zinsen realisieren, aber am Ende wenig Substanz aufweisen. Der Investor muss sich fragen, was ihm wichtiger ist.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: id4mihai, ID: #114639570


Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

%d Bloggern gefällt das: