Mesut Pazarci: Freigewordenes Geld in Gold tauschen

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Jeder Anleger steht bei Ablauf von Geldanlagen vor der Frage, wohin jetzt investieren? Die Zinsen sind ein einziges Trauerspiel und die Börse folgt keinen Gesetzmäßigkeiten mehr. Der Bitcoin dümpelt zwischen 5.000 und 7.000 Euro rauf und runter und Immobilien sind nahezu unerschwinglich geworden. Eines geht jedoch immer: Gold!

In Phasen von Negativzinsen steht jeder Investor vor der Frage, auf welche Weise freigewordene Geldanlagen gewinnbringend neu angelegt werden können. Auch die Erfahrungen mit den bisherigen Geldanlagen spielen dabei eine Rolle. Wer längerfristig Geld in Geldwertanlagen hatte, merkt nun, dass die Zinsen nicht ausgereicht haben, um Steuer und Inflation auszugleichen. Die sichere Geldanlage entpuppte sich als Flop. Andere haben Federn mit spekulativen Anlagen gelassen, haben sich an der Börse verspekuliert oder sind zu spät auf den Bitcoin aufgesessen. Gebranntes Kind scheut das Feuer. Das trifft auf Investoren, die mit spekulativen Anlageformen schlechte Erfahrungen gemacht haben, ganz besonders zu.

Kaufkraft eingebüßt

Wenn langlaufende Sparverträge oder Geldwertanlagen fällig werden, kann es schon mal zur Ernüchterung kommen. Speziell langfristige Sparverträge, die über 20 Jahre oder länger abgeschlossen wurden, widerspiegeln mit unbarmherziger Wucht, was die Inflation mit dem Geld macht. Insbesondere Lebensversicherungen sind von diesem Effekt besonders betroffen, denn hier nagt nicht nur die Inflation am Geldwert, sondern die Rendite leidet zusätzlich unter hohen Kosten. Die Abschlusskosten, die in den ersten Jahren für einen Minussaldo solcher Finanzprodukte sorgen, sind ein großes Problem. Möchte man einen Zinseszinseffekt nutzen, sind die Beträge, die gerade am Anfang in einen Vertrag fließen die wichtigsten, da sie am längsten auf dem Vertragskonto sind und daher die meisten Zinsen erwirtschaften. Werden diese Beträge aber für den Ausgleich eines Minussaldos verwendet, gibt es dafür keine Chance, etwas zur Rendite beizutragen.

Enorme Kosten

Bei den meisten Lebensversicherungsverträgen aus der Vergangenheit dauerte es drei Jahre oder länger, um die Abschlusskosten zu bezahlen und das Konto dann langsam Guthaben aufbaute. Unattraktive Vertragswerte waren also Alltag. Es ist daher auch keine Überraschung, dass die meisten Lebensversicherungsverträge ihr Ablaufziel nicht erreichten, da sie vorzeitig storniert wurden. Über 70 Prozent der Verträge wurde vorher beendet. Die Trauer darüber hält sich bei den Versicherern in Grenzen, denn Altverträge laufen mit Zinsversprechen, die die Versicherer heute kaum noch einlösen können. Darüber hinaus entstehen bei vorzeitiger Beendigung stattliche Stornoabzüge. Der Versicherer macht somit keinen schlechten Schnitt bei Kündigung von Verträgen.

Geduld wird bestraft

Aber Sparern, die durchhalten, ergeht es auch nicht viel anders. Die Inflation spielt hier ein hinterhältiges Spiel. Das Nachsehen hat der Versicherte, der bei Abschluss die prognostizierte Ablaufleistung sieht, mit den vorherrschenden Preisen und Löhnen vergleicht und sich darüber freut, dass so „viel“ zusammenkommt. 30 Jahre später folgt die Ernüchterung, wenn für das erwartete Vermögen gerade mal noch ein Kleinwagen erhältlich ist. Das ist nämlich die Auswirkung der Inflation. Bei Vertragsabschluss sieht man die vorherrschenden Gehälter und Preise und bringt die Ablaufleistung damit ins Verhältnis. Sie erscheint sehr hoch und man fühlt sich gut versorgt. 30 Jahre später, wenn die Kaufkraft dahingeschmolzen ist, bekommt man für diese vermeintlich hohe Summe leider sehr viel weniger zu kaufen.

Wertvolle Lehren

Diese Erfahrung ist aber auch zu etwas Nütze. Sie lehrt den Anleger oder Sparer, dass es entscheidend ist, auf Inflationsschutz zu achten. Das geht mit Geldwertanlagen und -sparformen natürlich nicht. Das ist nur mit Sachwerten möglich. Deshalb richten viele ihre Aufmerksamkeit bei der Wiederanlage von Ablaufleistungen auf Sachwerte, speziell Immobilien und Edelmetalle. Insbesondere Edelmetalle sind hier sehr gut geeignet, da sie im Vergleich zu Immobilien erschwinglicher sind und vor allem jederzeit verfügbar. Edelmetalle in Barren- oder Münzenform kann man mitnehmen und zu Hause im eigenen Safe aufbewahren. Man kann sie überall auf der Welt sofort wieder zu Geld machen. Und das wichtigste ist, sie sind wertbeständig. Ein Kilogramm Gold ist nun mal ein Kilogramm Gold und das vor allem auch dann, wenn die Währungen am Kriseln sind. Deshalb erfreut sich zum Beispiel Gold gerade jetzt, zu Zeiten von Minuszinsen und expansiver Geldpolitik einer hohen Beliebtheit. Gold gibt es in vielen Stückelungen, so dass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist. Barren oder Anlagemünzen bieten somit eine hohe Sicherheit und einen nachhaltigen Inflationsschutz. Edelmetallpreise schwanken natürlich. Das ist völlig normal. Die Schwankungen sind jedoch Ausdruck für die Währungsschwankungen. Nimmt die Kaufkraft des Geldes ab, wird Gold selbstverständlich teurer und umgekehrt. Der richtige Einstieg für ein langfristiges Goldengagement ist daher immer nur zu einem Zeitpunkt: Heute!

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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