Mesut Pazarci: Was mit Vergangenheitsbetrachtungen nicht stimmt

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Finanzexperten prognostizieren gern auf der Basis von Vergangenheitswertentwicklungen. Es werden die Wertentwicklungen unterschiedlicher Assetklassen in bestimmten Zeiträumen dargestellt und dann daraus gefolgert, warum die eine Assetklasse besser und die andere weniger geeignet wäre. Allerdings ist so eine Betrachtungsweise manipulativ und hat für die Zukunft keinerlei Aussagekraft.

Bei jeder Anlageklasse, bei der es Kursrisiken gibt, steht im Vertragswerk und den Werbematerialien, dass vergangene Wertentwicklungen keine Prognosen für die Zukunft ermöglichen. Dieser Hinweis soll die Haftung für den Anbieter oder Vermittler beschränken und enthält sehr viel Wahrheit. Eine Anlageklasse, die sachwertbezogen ist, kann nicht präzise prognostiziert werden. Zu viele Variablen beeinflussen die Resultate. Trotzdem ist es Gang und Gäbe. In Produktdarstellungen von Fonds werden oft Charts abgebildet mit Wertentwicklungen über unterschiedliche Zeitspannen. Und solche Charts hinterlassen einen Eindruck. Obwohl feststeht, dass Vergangenheit nicht gleich Zukunft sein kann, spielen Vergangenheitsdarstellungen eine entscheidende Rolle beim Verkauf solcher Anlagen.

10 Jahre sind nicht gleich 10 Jahre

In der Anlageberatung ist es üblich, dass Anlageklassen mit schwankenden Kursen nur für langfristige Anlagehorizonte empfohlen werden dürfen. Daher werden auch oft 10-Jahreszeiträume und deren Wertentwicklung abgebildet. Doch Vorsicht, nicht jeder 10-Jahreszeitraum weist die gleiche Wertentwicklung auf. Es gibt teilweise enorme Unterschiede. Selbstverständlich werden für werbewirksame Darstellungen gern geeignete Zeiträume ausgewählt, bei denen die Wertentwicklung besonders attraktiv aussah. Würde man vielleicht ein Vierteljahr oder manchmal auch nur einen Monat früher oder später mit der Betrachtung beginnen, kann das Resultat schon total anders aussehen.

Vergleich verschiedener Anlageklassen

Besonders fragwürdig wird es, wenn verschiedene Anlagen über ein und denselben Zeitraum in Relation gesetzt werden. Dabei wird oft völlig außer Acht gelassen, dass verschiedene Anlageformen sich auch völlig verschieden, zum Teil sogar gegensätzlich entwickeln. Zum Beispiel ist es unsinnig, Aktien mit Gold zu vergleichen. Aktien und Gold entwickeln sich meist genau gegensätzlich. Geben die Aktien nach, steigt Gold an und umgekehrt. Demzufolge ist es eine leichte Übung, Zeitspannen herauszusuchen, in denen Aktien sich besser entwickelten als Gold und umgekehrt, je nachdem, welche Anlageklasse empfohlen werden soll.

Auf den Anlegertyp kommt es an

Am Ende muss der Anleger selbst entscheiden, welcher Anlageklasse er langfristig vertrauen möchte, seien es Aktien, Immobilien, Edelmetalle oder andere. Vergleiche sind nicht relevant und abgesehen davon, streut der clevere Investor sowieso und hat von allem etwas im Portfolio. Und ganz egal, welche Anlageklassen sich im Portfolio befinden, Gold gehört auf jeden Fall dazu.

Wer bereits Gold besitzt, wird also seinen Bestand ausweiten und zusätzliches Gold erwerben. Wer noch keines besitzt, wird voraussichtlich ernsthaft darüber nachdenken, das zu ändern und sich die aktuelle Berg- und Talfahrt des Goldpreises zu Nutze machen. Kaufen, wenn der Goldpreis niedrig ist, lautet die Strategie. Und dazu wird es in der nächsten Zeit einige gute Gelegenheiten geben.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: SFIO CRACHO, ID: #119945202


Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

%d Bloggern gefällt das: