Mesut Pazarci: Papiergold nur bedingt physisch abgesichert

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Neben physischem Gold werden auch einige Anlagemöglichkeiten in sogenanntes Papiergold angeboten. Manche Anleger halten sich zurück, wenn es darum geht, den Aufwand der Lagerung einzugehen und legen daher einen Teil ihres Geldes indirekt über Wertpapiere in Gold an. Doch nicht jedes dieser Wertpapiere ist auch mit physischem Gold abgesichert.

Wenn es bei einer Anlageentscheidung um Papiergold mit Goldhinterlegung geht, stehen Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs) zur Verfügung. Allerdings handelt es sich dabei um, obwohl der Name sehr ähnlich ist, völlig verschiedene Anlagemöglichkeiten. Die Bezeichnung ETC verleitet viele Anleger, Vergleiche zu ETFs zu ziehen. Letztere sind börsengehandelte Indexfonds, sind also Sondervermögen und für den Fall einer Pleite des Anbieters geschützt. Exchange-Traded Commodities sind kein Sondervermögen. Hier besteht somit ein Ausfallrisiko, was man immer im Hinterkopf behalten sollte. Die Herausgeber beteuern zwar, dass dieses Ausfallrisiko nur sehr gering sei, jedoch ist es existent.

Da es in unserem Land keine zugelassenen Fonds auf nur einen Rohstoff gibt, wird seitens der Anbieter der Umweg über Zertifikate gewählt. Dabei verfolgen die Anbieter das Ziel, durch eine physische Hinterlegung und die Abkopplung vom übrigen Geschäft eine höchstmögliche Sicherheit für die Investoren zu erreichen. In Deutschland werden physisch hinterlegte ETCs wie zum Beispiel Xetra-Gold und Euwax-Gold angeboten. Damit ist es dem Anleger möglich, auf einfache Art und Weise börsentäglich zu erwerben und zu verkaufen. Die Aufbewahrung entfällt, da das hinterlegte Gold vom Emittenten verwahrt wird. Allerdings fällt dafür meist eine geringe Gebühr an. Da die Papiere mit Gold gedeckt sind, ist normalerweise auch die Auslieferung möglich. Dafür ist es allerdings hilfreich, wenn der Anleger vor dem Kauf mit seiner Depotbank redet, ob diese eine Auslieferung ermöglicht und wie das passiert.

Achtung: Zertifikate ohne Goldhinterlegung

Anleger, die Gold als reines Spekulationsmedium betrachten, finden eine ordentliche Anzahl von Zertifikaten vor, die keine Goldhinterlegung haben. Hier ist tatsächlich nur das papierne Versprechen im Spiel, dementsprechend riskant sind diese Papiere dann auch. Bonuszertifikate sind ein Beispiel dafür, vergleichsweise hohe Renditen mit verhältnismäßig überschaubarem Risiko zu erzielen. Die Renditen p.a. liegen je nach Barrierehöhe zwischen 3,6 und 6,9 Prozent, vorausgesetzt eine Partizipation erfolgt an einem steigenden Goldkurs. Die sogenannte Barriere kann höher oder tiefer liegen. Liegt diese niedriger, wird das Papier sicherer. Erreicht der Goldpreis die Barriere oder untersteigt sie, bewegt sich das Zertifikat entsprechend dem Goldkurs. Dafür entfällt dann die Bonuszahlung. In diesem Fall können allerdings auch problemlos höhere Verluste auftreten. Existiert keine Barriere, profitiert der Anleger auch dann, wenn der Goldkurs über die für die Bonuszahlung festgelegte Notierung steigt. Jedoch ist er dann nicht vor Einbrüchen des Goldpreises geschützt.

Goldminenaktien

Unabhängige Berater und Finanzinstitute empfehlen oft den Kauf von Aktien von Goldminenunternehmen oder entsprechenden Fonds. Die Kurse dieser Wertpapiere entwickeln sich meist tendenziell wie der Goldkurs, allerdings meist viel stärker. Man bezeichnet so etwas als ein “gehebeltes” Investment. Die Erträge von Goldminenbetreibern steigen mit ansteigendem Goldpreis, während die Kosten meist konstant bleiben. Der Gewinn der Unternehmen steigt dann überproportional im Vergleich zum Goldkurs, was die Begründung für den hohen Anstieg ist. Jedoch erfolgt das auf die gleiche Weise in die Gegenrichtung, wenn der Goldpreis sinkt. Denn dann sinkt der Gewinn des Unternehmens ebenfalls überproportional und das Unternehmen könnte sogar in die Verlustzone rutschen. Da Gold ein begrenzter Rohstoff ist, wachsen die Förderkosten tendenziell immer weiter an, da es immer schwieriger wird, neue Goldvorkommen zu finden. Goldminenunternehmen können somit auch Pleite gehen. Der Preis von physischem Gold kann zwar sinken, Gold wird aber stets seinen Substanzwert behalten. Physisches Gold kann nicht Pleite gehen.

Ein Investment in Papiere von Goldminenbetreibern ist daher nur für den Anleger geeignet, der sich über die Risiken im Klaren ist und diese in Kauf nimmt. Solche Wertpapiere haben keinerlei Gemeinsamkeiten mit einer Anlage in physisches Gold und sind auch keine Alternative.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander kombiniert werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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