Mesut Pazarci: Bleib schön unwissend, vertrau deine Finanzen Fachleuten an

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

„Man muss kein Finanzprofi sein, um sein Geld clever anlegen zu können.“ Derartiges sieht man auf Werbeplakaten in vielen Finanzinstituten. Man versucht den Menschen klarzumachen, dass sie sich nicht selbst um ihr Geld kümmern müssen, dass es Experten gibt, die ihnen diese Aufgabe abnehmen. Jedoch sind diese Fachleute Erfüllungsgehilfen ihrer Arbeitgeber und die haben nur ein Ziel, Profit zu machen.

Verantwortung abgeben, sich nicht selbst mit dem Thema beschäftigen, das kommt vielen Kunden sehr gelegen. Finanzen sind ein schwieriges Thema, welches man gern in die Hände Anderer legt. Die kennen sich aus und sind viel fähiger, nicht wahr?

Die Interessen dieser Fachleute werden für den Kunden zur Nebensache. Sie sind froh darüber, sich nicht mit diesem anspruchsvollen Thema auseinandersetzen zu müssen. Für sie bedeutet es Zeitersparnis und sich mit anderen Sachen beschäftigen zu können, eine Win-Win-Situation?

Manchmal funktioniert es auch recht positiv. Wer sich beispielsweise an einen Makler wendet, der laut seinem gewerblichen Auftrag im Interesse seines Kunden handelt und für seine Beratungs- und Vermittlungsarbeit in der Haftung steht, kann das gut funktionieren.

Situationsanalyse herausfordernd

Die erste Aufgabe besteht für den Experten darin, die Situation seines Kunden realistisch nachzuvollziehen. Hier gibt es schon erhebliche Unterschiede in der Verfahrensweise. Steht tatsächlich die Situation des Kunden im Vordergrund oder dienen die Fragen zur Erfassung der Wünsche und Ziel der Kunden eher dazu, Vorabschlüsse für spätere Verkäufe zu tätigen? Verkauf oder Beratung, wer kann das als Laie schon nachvollziehen? Während der eine Experte den Kunden mit gezielten Fragen zu einem bestimmten Bedarf führt, erfasst der andere tatsächlich die Situation und das, was den Kunden antreibt. Aber auch hier ergeben sich Herausforderungen. Manche Menschen sind einfach zu stolz und geben nur die positiven Dinge an, während die unerfreulichen lieber nicht mit Fremden geteilt werden. Oder es werden erst gar nicht alle relevanten Dinge zutage gebracht, weil die richtigen Fragen erst gar nicht gestellt werden. Wie kann dann ein Resultat stimmen, wenn die Analyse mangelhaft ist?

Wenn dann ein Produkt nicht funktioniert, ist das Problem da. Schadensbegrenzung ist dann angesagt. Man steht vor der Wahl, sich von nicht zielführenden Verträgen zu trennen und das ist oft mit Einbußen verbunden. Aber ist die Kündigung solcher Verträge mit Verlusten verbunden oder ist bereits der Abschluss die Ursache?

Gründe für Verluste

Die Ursache liegt nicht in der Aufhebung. Die Einbußen beginnen bereits mit der Unterschrift. Der Abschluss eines solchen Finanzvertrages zieht zwangsläufig Einbußen nach sich, denn zum Teil ist der Abschluss mit Kosten verbunden, die man erst wieder durch Zinsen oder Prämien hereinholen muss. Das ist schwieriger als es klingt, besonders derzeit, wenn die Zinsen im Keller sind.

Systemtreue Experten wollen die Verbraucher, die unrentable Finanzverträge haben, vor Verlusten bewahren und empfehlen daher, die Verträge auf gar keinen Fall aufzuheben, sondern ruhen zu lassen.

Fragen Sie sich doch selbst einmal was sinnvoller ist. Sie merken, Sie haben einen Vertrag abgeschlossen, der langfristig gesehen nicht zielführend ist. Sie wissen, dass Sie das Geld, was Sie einzahlen, in ein Produkt investieren, das auf Dauer nicht zum erwarteten Ziel führt. Gibt es denn noch etwas Unvernünftigeres, als diesen Vorsorgevertrag nicht aufzuheben und zu retten, was noch zu retten ist? Gibt es nichts Sinnvolleres als ein Ende mit Schrecken in Kauf zu nehmen und mit dem Geld etwas Sinnvollere zu machen?

Zeit ist kostbar. Einbußen hinterher zu trauern, verringert die Einbußen leider nicht. Auch Ärger, Zorn oder Enttäuschung vermindern die Verluste nicht, geschweige dessen, die Anlagestrategie nicht zu verändern. Je eher man erkennt, dass man einen Fehler gemacht hat und je eher man diesen korrigiert, desto geringer fallen die Gesamtverluste aus. Denn die Gesamtverluste steigen mit der Zeit, in der man an unrentablen Produkten festhält. Daher ist es auch kein Verlustausgleich, wenn unrentable Verträge stillgelegt werden in der Hoffnung, die Verluste dadurch wieder reinzuholen.

Falsche Entscheidungen kosten Geld

Die Hoffnung, durch eine andere Strategie Einbußen, die gemacht wurden, wieder auszugleichen, ist ebenfalls vergebens. Ein Verlust ist ein Verlust, der lässt sich eben nicht wegdiskutieren. Eine zielführendere Strategie kann bestenfalls das zuvor erwartete Ergebnis übertreffen, jedoch gleicht sie keinen Verlust aus. Der wäre nur vermeidbar gewesen, wenn man sofort den richtigen Weg gewählt hätte. Da jedoch niemand in die Zukunft sehen kann, merkt man immer erst später, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat.

Fakt ist eins, wer wirklich gewinnen will, muss in der Lage sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen und braucht auch ein wenig Mut zum Risiko. Dabei sollte die Entscheidung nicht von der Angst vor Einbußen beeinträchtigt werden. Ohne Risiko gibt es eben keinen Hauptgewinn. Einbußen dienen als Lektion, denn sie helfen uns zu lernen, sie zukünftig zu vermeiden.

Eine gute Möglichkeit ist, sich nicht auf künstliche Geldanlageformen zu konzentrieren. Es gibt sinnvolle Alternativen wie zum Beispiel Edelmetalle. Edelmetalle sind Rohstoffe mit großer Nachfrage. Sie sind Sachwerte von hoher Wertbeständigkeit. Edelmetalle sind inflations- und krisengeschützt und genießen weltweit Akzeptanz.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen verschiedener Edelmetalle miteinander kombiniert werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: Robert Kneschke, ID: #90191015


Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

%d Bloggern gefällt das: