Mesut Pazarci: Edelmetalle Gold und Silber: Vermögensrettung hat Vorrang

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Einige Anlageklassen bringen Gefahren für das globale Finanzsystem. Hier sind mittlerweile gewaltige Blasen entstanden, die täglich kollabieren können. Wenn das geschieht, werden Unsummen an Papiergeld oder sogenannten Wertpapieren wertlos werden. Zurück zu echten Werten ist der einzige Weg, dauerhaft und nachhaltig Vermögen zu sichern.

Das Hauptproblem für Anleger ist die Desinformation. Internet und Medien sind voller zielgerichteter Informationen, die eine heile Welt suggerieren und in Bezug auf hochspekulative Anlageformen riesige Gewinnchancen in Aussicht stellen. Der Leser hat es schwer, Werbung und Good-News-Texte mit der tatsächlichen Situation ins Verhältnis zu bringen, denn die schonungslose Wahrheit findet man in den Mainstreammedien kaum oder sie wird als Verschwörungstheorie abgetan. Dazu kommt, dass die aktuelle Situation für den aufmerksamen Leser so überfordernd sein kann, dass es für den Einzelnen richtiger erscheint, lieber den Blick abzuwenden und zu hoffen, dass am Ende alles gut wird. Doch solch ein Zweckoptimismus kann sich als Bumerang entpuppen.

Einige bedeutende Fachleute und Wirtschaftswissenschaftler warnen seit vielen Jahren vor den vor uns liegenden Risiken und werden immer wieder in Talkshows dafür abgestraft und als Schwarzseher und Verschwörungstheoretiker verunglimpft. Die Wenigsten sind sich der tatsächlichen Risiken bewusst. Die Meisten machen bei diesem Spiel einfach mit und hoffen, ihren Vorteil daraus zu ziehen. Doch Blasen wachsen nicht unendlich. Irgendwann platzen sie, das ist gewiss. Und wer dann nicht darauf vorbereitet ist, wird keine Zeit mehr haben, wenn der Moment gekommen ist.

Schulden, Aktien und Derivate wachsen exponentiell

Da Geld ausschließlich die Vergabe von Schulden geschaffen wird und der Zinsdienst mittlerweile so hoch ist, das durch seine Begleichung ständig eine riesige Menge Geld aus dem Wirtschaftskreislauf abfließt, erhöht sich die Geldmenge derzeit mit rasanter Geschwindigkeit. Analog beobachtet man diese Entwicklung bei den Derivaten. Dieser Markt ist davon gekennzeichnet, dass ständig neue Finanzprodukte geschaffen werden, die einen Großteil der existierenden Schulden als Anlageformen strukturieren. Die derzeitige Höhe der Schulden und Derivate auf der Welt sind nicht ermittelbar. Man geht davon aus, dass es insgesamt zwischen 2,5 bis 3,5 Billiarden USD sein müssten. Allein dieser Schätzung ist anzusehen, wie schwer es ist, genaue Daten zu erhalten. Die Ungenauigkeit von 1 Billiarde USD bedarf keines Kommentars. Die Schätzung entspricht dem 35- bis 50-fachen des globalen Bruttoinlandsproduktes. Diese gewaltige Menge setzt sich hauptsächlich aus außerbilanziellen Derivaten zusammen, die ungedeckt sind, reine Fantasieprodukte, die nur deswegen funktionieren, weil es Teilnehmer gibt, die damit handeln. Sollte eine Gegenpartei dieser Derivate ausfallen, werden diese Unsummen komplett wertlos. Die Frage stellt sich nicht, ob das geschehen wird, sondern wann. Der größte Teil der globalen Schulden wird nach vorsichtigen Schätzungen in Höhe von rund 250 Billionen USD ausfallen, sollte die derivateblase platzen.

Der Aktienhandel wird vom automaischen Hochfrequenzhandel dominiert. Die sich daraus ergebenden Kursentwicklungen haben nichts mehr mit fundamentalen Daten der Unternehmen zu tun. Sie sind eher Ausdruck der künstlich gesteuerten Kursmanipulation. Aktuell sind etwa 80 Billionen USD weltweit über Aktien kapitalisiert. Dies entspricht einer Verdreifachung seit nicht einmal 10 Jahren. Das Platzen der Derivateblase und die damit verbundene Uneinbringlichkeit gewaltiger Schuldbeträge wird auch die Aktien in Mitleidenschaft ziehen. Es kommt einer Kettenreaktion gleich, die sowohl Derivate, Schulden als auch Aktien kollabieren lassen wird. Im Verhältnis zu Gold ist mit einem Kursverlust bei den Aktien von mindestens 95 Prozent auszugehen. Das mag dramatisch anmuten, allerdings sind das vorerst zurückhaltende Prognosen. Beim Börsencrash 1929-32 fielen die Aktien im Verhältnis zu Gold um 90 Prozent. Allerdings lagen die Handelsumsätze damals nur bei einem Bruchteil von heute und die Ausmaße der Marktverwerfungen sind heute um Einiges größer.

Papier und Giralgeld

Sämtliche bedeutende Papierwährungen haben über die vergangenen 100 Jahre etwa 97 – 99 Prozent ihrer Kaufkraft, gemessen in Gold, eingebüßt. Jede dieser Währungen befindet sich mathematisch gesehen auf dem „point of no return“, da die Zinsen aufgrund des exponentiellen Wachstums (Zinseszinseffekt) auf einem unbezahlbaren Niveau sind. Die Gelddruckmaschinen laufen mit Volldampf und versuchen die finale Phase so lange es geht zu verzögern, bevor die Währungsreform erfolgt. Der Zusammenbruch der Papierwährungen steht bevor und dann kehrt das Papier zu seinem inneren Wert zurück: Null. Die Inflation wird anziehen um dann letztendlich Fahrt aufzunehmen.

Die Zentralbanken werden panisch unbegrenzte Geldmengen schöpfen und mit Zinssenkungen versuchen, die Situation in den Griff zu bekommen. Derzeit ist dieser Prozess bereits im Gange, jedoch ohne die Panik. Die Maßnahmen werden nicht greifen können. Wenn dann die Anleihemärkte einbrechen, werden sich die Zinssätze der Steuerung der Zentralbanken entziehen und ansteigen. Die damit im Zusammenhang stehenden Mehraufwendungen an Zinsen werden viele Privathaushalte und Unternehmen ruinieren. Hausfinanzierungen werden platzen und ein Preisverfall im Immobilienbereich wird einsetzen.

Die Institute werden vermutlich weiterbestehen. Ihre „Systemrelevanz“ wird sie vor dem Ruin schützen. Die Vermögen der Anleger und Sparer werden allerdings aufgrund der völlig unzureichenden Mittel der Einlagensicherung dem Crash zum Opfer fallen. Und was durch den Crash nicht vernichtet wird, wird durch die zwingend erforderliche Währungsreform abgewertet. Inhalte in Bankschließfächern oder Papiere in Depots werden möglicherweise nicht unantastbar bleiben. Die schwächeren Institute werden dann sicherlich im Laufe dieser Marktbereinigung von den Großen einverleibt.

Die Preise von Edelmetallen werden aufgrund der massiven Entwertung der Papierwährungen gewaltig ansteigen. Gold und Silber werden ihre Kaufkraft – wie immer in der Geschichte – nicht nur konstant halten, zusätzlich ist sogar eine reale Aufwertung sehr wahrscheinlich. Physisches Gold und Silber werden in Bezug auf Vermögenssicherung einmal mehr zu einem sicheren Hafen werden.

Der 1999 gestartete Bullenmarkt der beiden Edelmetalle, der bis 2011 anhielt, und die danach folgende Seitwärtskorrektur von einigen Jahren, haben Gold und Silber für einen großen Kursanstieg bereit gemacht. Durch die wachsende Unsicherheit und die steigende Kriegsgefahr ist damit jederzeit zu rechnen. Gold und Silber werden dann Preise erreichen, die heute undenkbar erscheinen. Selbst wenn danach wieder mit Preisrückgängen zu rechnen ist, werden sich die Preise auf einem im Vergleich zu heute sehr hohen Niveau einpegeln. Der drohende Ausfall des Finanzsystems wird die Position von Gold und Silber enorm stärken. Gold und Silber werden ihrer Währungsfunktion zuverlässig nachkommen können.

Jetzt physisches Gold und Silber kaufen

Die Bewertung von Gold und Silber über den Gold- bzw. Silberpreis stellt nicht die Bewertung des Edelmetallwertes dar, sondern vielmehr die Entwertung des Geldes, dessen Menge sich mit unglaublicher Geschwindigkeit erhöht. Je mehr Geld es gibt, desto höher wird der Edelmetallpreis. Die Zeit ist gegeben, sich einen Vorrat an physischen Edelmetallen, speziell Gold und Silber anzulegen. Das Warten auf einen besseren Einstiegspreis kann sich als Fehler erweisen. Was man hat, hat man.

Immer wieder stößt man auf Spekulationen, wie diese Krise schadlos überstanden werden kann. Bedauerlicherweise ist es zutreffend, dass es kein Patentrezept gibt, denn keiner weiß konkret, was den Einzelnen erwartet. Allerdings gibt es einen Tipp, bei dem sich alle Experten einig sind: Sich nicht auf Geldwerte zu stützen und sich den Sachwerten zuzuwenden. Welche das sind, muss jeder für sich entscheiden. Hier ist es in erster Linie ratsam, darauf zu achten, dass die Vorsorge so praktisch wie möglich ist und für so viele Eventualitäten wie möglich funktioniert. Und da ist vor allem eines sinnvoll: Flexibel zu sein. Immobilien fürs Wohnen und Edelmetalle als Tauschmittel sind ein guter Anfang. Hier gilt es, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten so viel und so schnell wie möglich einzukaufen und was die Edelmetalle angeht, sicher zu verwahren.

Edelmetalle sind eine solide Grundlage für sicherheitsorientierte Investoren. Sie bieten die Sicherheit des Sachwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich seit Jahrtausenden als werthaltiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, hat noch nie einen Totalverlust erleiden müssen. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit sind vor allem gemischte Edelmetallportfolios.

Die Herstellungskosten für kleine Barren/Münzen sind im Verhältnis zum Materialwert um Einiges höher als für größere Barren/Münzen, da sich bei größeren Barren oder Münzen die Herstellungskosten besser verteilen können. Doch um große Barren wie z. B. 1 kg Gold zu kaufen muss man den entsprechenden Kaufpreis von momentan rund 36.500 Euro bezahlen können. Wer das nicht kann, muss kleinere Stückelungen erwerben oder monatlich mit kleineren, regelmäßigen Beträgen investieren.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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