Mesut Pazarci: Was ist genügend?

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Das Leben ist teuer und je älter man wird, desto höher wird der finanzielle Bedarf. Die Gesundheit wird schneller beeinträchtigt, dritte Zähne müssen her, eine Brille gehört zum Leben dazu, usw. Einen entspannten Ruhestand kann nur genießen, wer genug Geld hat. Doch was ist ausreichend? Diese Frage ist nicht so ohne Weiteres zu beantworten.

Viel einfacher ist es, herauszufinden, wie viel zu wenig ist. Dazu kommt der Umstand, dass niemand in die Zukunft sehen kann. Somit stellt sich die Frage, welche der gegenwärtigen Ansprüche in Zukunft relevant sein werden und wieviel diese dann tatsächlich wert sein werden.

Wir behelfen uns mit Annahmen und Modellen. Dabei betrachten wir die Vergangenheit und bemühen uns, von diesen Erfahrungen geeignete Verfahrensweisen für die Zukunft abzuleiten. Und darin besteht die Krux. Viele Menschen beschäftigen sich nur ungern mit diesem Thema. Sie haben mit ihrem Alltag zu tun und versuchen ihr Leben so gut wie möglich zu regeln. Wir setzen dabei die Prämissen vordergründig auf die Dinge, die uns direkt betreffen oder jene, die in nächster Zeit auf uns zukommen.

Und da sich diese Vorgehensweise meist nicht ändert, beschäftigen wir uns mit der Altersvorsorge erst dann, wenn dieser schon relativ nahe ist. Meist fängt das an, wenn es auf die 40 zugeht und sie darüber klar werden, dass sie nur noch knappe 25 – 27 Jahre Zeit haben, um vorzusorgen.

Irreführende Prognosen

Die Bescheide bzw. Prognosen der Deutschen Rentenversicherung werden plötzlich auch viel aufmerksamer studiert. Die Erkenntnis daraus ist ernüchternd, denn die Ansprüche aus der Rentenversicherung fallen im Vergleich zum aktuellen Einkommen eher mager aus. Die meisten Berufstätigen sind von den Ansprüchen des sogenannten „Eckrentners“ sehr weit entfernt, denn kaum jemand hat eine Rentenbiografie vorzuweisen, die ihm Ansprüche in der Höhe gewähren, die denen eines Eckrentners entsprechen. Vor allem die Rentenbiografien von Frauen weisen oft große Lücken aus, denn dort sind Ausfallzeiten durch z. B. Kindererziehung vorprogrammiert. Diese Zeiten ohne Beitragszahlungen sind nur sehr schwer zu kompensieren, da kaum jemand in der Lage ist, die Beiträge in der erforderlichen Höhe nachzuzahlen.

Dazu kommt, dass Ausfallzeiten kaum „nachgeholt“ werden können, je mehr Kinder man erzogen hat. Der Gesetzgeber sollte hier stärker gefordert werden, denn Kinder aufzuziehen, sollte nicht bestraft werden oder nachteilig für die Eltern sein. Aber egal ob Mann oder Frau, man erkennt, dass die vorhandenen Ansprüche nicht ausreichen werden, den aktuellen Lebensstandard beizubehalten.

Manche Menschen sind da weitsichtiger. Sie reflektieren vorher über ihre Situation und sind sich daher darüber bewusst, dass ein Vermögen von drei Kriterien abhängt: Dem Ansparbeitrag, der Zeit bis zum Ruhestand und der Rendite auf das Guthaben. Was die Zeit betrifft, dürfte jedem einleuchten, dass es sinnvoller ist, je eher man beginnt. Man hat die Möglichkeit, ein Vermögen mit weitaus geringeren Sparbeiträgen zu erwirtschaften, als wenn man viel später damit beginnt.

Ein Beispiel wird das verdeutlichen: Angenommen, man möchte eine Million Euro erwirtschaften und bekäme einen Zins von 10 Prozent p.a.. Sparer A hätte nur 25 Jahre dafür Zeit, um sein Ziel zu erreichen. Sparer B hätte dafür 40 Jahre Zeit. Sparer A müsste dafür monatlich 810,82 Euro aufwenden, während Sparer B nur 180,17 Euro ansparen müsste.

Woher kommt dieser gewaltige Unterschied?

Das Geheimnis liegt im Zinseszins. Zinsen, die jedes Jahr auf das Guthaben zugerechnet werden, verzinsen sich in den folgenden Jahren mit und sorgen so für ein höheres Ergebnis. Dabei ist die Zeit ein Verbündeter, sprich, je eher man startet, desto effektiver funktioniert das Sparen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Rendite stimmt. Vom Zins muss bekanntlich die Inflation und die Steuer abgezogen werden. Auch hier gilt, dass die Zeit sich am meisten auswirkt. Denn wenn man eine zu geringe Verzinsung wählt, wird der substanzielle Verlust größer, je eher man mit dem Ansparen beginnt.

Auch dazu soll es ein Beispiel geben. Bei einer Verzinsung von 4 Prozent, die heutzutage schon bei der Wahl herkömmlicher Spar- und Anlageformen einem Wunder gleichkommt, verhält es sich folgendermaßen: Auf einen Zins von 4 Prozent fallen ca. 1,2 Prozent Steuern an, die man zunächst abziehen muss. Es verbleiben also 2,8 Prozent Nettozins.

Doch bei ca. 3 Prozent Inflation pro Jahr, die sich ja nicht nur auf den Zins, sondern auf das gesamte Guthaben auswirkt, verbleibt eine negative Rendite von 0,2 Prozent. Wer also z. B. monatlich 200 Euro in einen Vertrag anspart, der 4 Prozent Zinsen bietet, hat zwar jedes Jahr nominal gesehen ein wachsendes Guthaben auf den Kontoauszügen stehen. Kaufkraftmäßig sieht es jedoch ganz anders aus (Tabelle).

Jahre Insgesamt eingezahlt Wert auf dem Kontoauszug Tatsächliche Kaufkraft
10 24.000 Euro 29.339 Euro 23.759 Euro
20 48.000 Euro 72.768 Euro 47.048 Euro
30 72.000 Euro 137.054 Euro 69.875 Euro

Das Problem besteht darin, dass das Bewusstsein vordergründig auf den Nominalwerten liegt. Die steigen fröhlich und verursachen ein gutes Gefühl. Selbst die wahrgenommene Kaufkraftentwertung des Geldes, bzw. die gestiegenen Preise, die für gleiche Warenmengen höhere Geldausgaben nach sich ziehen, werden nicht mit den Kontoauszügen in Verbindung gebracht. Diese Realität scheint in dem Moment zu verschwinden, in dem der Kontostand erblickt wird. Zunächst wird lediglich festgestellt, dass es mehr geworden ist. Dass es kaufkraftmäßig in Wahrheit weniger geworden ist, wird völlig ausgeblendet.

Keine Vorsorge mit Geldwerten

Das Hauptproblem liegt in der Natur der Anlageform. Viele Menschen verlassen sich auch heute immer noch auf Geldwerte. Sie haben nicht auf dem Schirm, dass Geldwerte nur Papier sind und hoffen darauf, dass sie später gut versorgt sein werden. Jedoch benötigt man etwas anders, etwas, was unabhängig vom Geld funktioniert, Sachwerte. Allerdings gelten Sachwerte im Bewusstsein vieler Sparer als nicht sicher, denn die Preise von Sachwerten schwanken. Es gilt also, die Sicherheitsdefinition zu hinterfragen.

Definition von Sicherheit

Viele Sparer sehen Sicherheit dann, wenn Sie sich darauf einstellen können, dass prognostizierte Zahlen oder Werte tatsächlich eintreten. Sicherheit wird hier in dem Umstand gesehen, dass man auf einen investierten Betrag einen vorher bekannten und gesicherten Zinsertrag erhält. Zusätzlich wird garantiert, dass das eingesetzte Anfangskapital nicht weniger werden kann. Soweit, so gut, wie viel mehr Sicherheit braucht man? Genau das ist der Punkt. Alle diese sicheren Anlagen haben eines gemeinsam, es sind keine Anlagen. Verleiht der Anleger sein Geld an jemand anderen und erhält dafür Zinsen, wird das im Volksmund zwar Anlage genannt, in Wirklichkeit ist es aber ein Darlehen, welches der Anleger jemand anderem gewährt – hier meist einem Finanzinstitut wie z. B. einer Bank. Vielen Anlegern ist das überhaupt nicht klar. Die Bank leiht sich schließlich vom Anleger kein Geld, um es dann im Tresor zu deponieren. Sie verleiht es z. B. für höhere Zinsen weiter oder sie investiert es in lukrative Anlagen. Der Konflikt besteht darin, dass zwei verschiedene Parteien (Kunde und Bank) nicht beide gleichzeitig mit dem gleichen Geld hohe Gewinne erwirtschaften können.

Es ist nicht sehr schwierig, sich vorzustellen, dass nicht der Kunde derjenige mit den großen Renditen ist. Die Zinsen festverzinslicher Anlagen sind bescheiden. Wenn man heutzutage 2 Prozent bekommt, ist das schon ein Glücksfall. Zinserträge festverzinslicher Anlagen unterliegen außerdem der Steuer, die Kaufkraft des Geldes wird von der Inflation gemindert. Zieht man von den Zinserträgen die Steuer ab und berücksichtigt man die Inflation, wird erkennbar, dass das eingesetzte Vermögens bestenfalls erhalten bleibt, wahrscheinlich nimmt er eher ab. Wie sicher sind also Geldanlagen, bei denen das Geld abnimmt?

Wenn es um sichere Anlagemöglichkeiten geht, werden gern die Staatspapiere ins Spiel gebracht. Bundesschatzbriefe liegen hoch in der Gunst der Menschen. Bundeswertpapiere sind Staatsschulden. Der Staat garantiert selbstverständlich die Rückzahlung und einen Zins (falls es Zinsen gibt), in der Realität ist der Staat jedoch nicht in der Lage, die Zinsen für seine bis heute aufgelaufenen Staatschulden ohne Neuverschuldung zu bezahlen. Neuverschuldung bedeutet, Kredite werden aufgenommen, um u. a. Zahlungen für laufende Kredite leisten zu können. Wenn eine Privatperson so etwas versuchen würde, würde keine Bank der Welt dies mitmachen. Ein Staat kann das nach Belieben tun. Seine Bonität ist unbegrenzt, auch wenn diese theoretisch gar nicht mehr vorhanden ist. Immer schneller wachsende Verbindlichkeiten sind ein klarer Indikator dafür, dass die nächste Krise vor der Tür steht. Wenn diese dann eintritt, sind die Auswirkungen verheerend. Wenn Währungssysteme kollabieren, ist jede Geldwertanlage, sprich jedes Stück Papier, auf dem nur ein Kapitalwert draufsteht, nicht aber ein Anteil an einem echten Sachwert verbrieft wird (wie z.B. Grundbücher oder Aktien), nur noch zur Wärmegewinnung zu gebrauchen. Die Finanz- und Wirtschaftskrisen der jüngeren Vergangenheit in Russland, Asien, Brasilien und Argentinien beweisen dies. Welche Sicherheit haben die sicheren Anlagen dann noch, wenn das Fundament nicht mehr besteht?

Was ist also Sicherheit? Bedrucktes Papier oder doch eher wahre Werte, Sachwerte? Edelmetalle besitzen ein sehr gutes Image als Anlageform. Immer mehr erkennen die Vorteile von echten Sachwerten, die einfach zu handhaben sind. Speziell Gold hat sich in vergangenen Krisen immer als sicherer Hafen in Krisenzeiten bewährt und muss in jedes Portfolio.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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