Mesut Pazarci: Bewegen wir uns auf ein Rentenproblem zu?

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Diese Frage ist natürlich rein rhetorisch und die Antwort lautet NEIN! Nein, wir bekommen kein Rentenproblem, wir befinden uns schon direkt in einem Rentenproblem! Die regelmäßigen Renteninformationen der Deutschen Rentenversicherung offenbaren es bereits heute schon. Man muss nur lesen, mitdenken und darf sich nicht täuschen lassen. Man muss sich immer bewusst machen, dass Rentenprogosen für die Zukunft reine Spekulation sind, denn sie setzen Rahmenbedingungen voraus, die in den meisten Fällen nicht eintreten.

Ein klassisches Beispiel dafür ist das Modell des Eckrentners. Dieser Eckrentner bezieht immer die Durchschnittsrente. Das kann er auch, denn er hat über volle 45 Beitragsjahre den Durchschnittsverdienst verdient. Aber auf wen trifft dieses Modell im wahren Leben zu? Wer hat denn tatsächlich 45 Jahre lang das Durchschnittseinkommen erhalten? Gibt es da überhaupt jemanden, auf den das zutrifft?

Die ausgezahlte Durchschnittsrente aller neuen Rentner im vergangenen Jahr betrug bereits weit unter 1.000 Euro monatlich und es ist wohl eher sehr unwahrscheinlich, dass sich diese Situation in Zukunft verbessern wird. Daraus folgt: Vorsorge muss in Eigenverantwortung erfolgen und zwar in aller Konsequenz und vor allem mit Courage!

Wer grundsätzlich keine Risiken eingehen möchte oder kann, kann gern auf Vorsorge verzichten und seine finanziellen Mittel verkonsumieren. Konsum macht schließlich Freude und kurbelt die Wirtschaft an. Wer beim Aufbau eines Vermögens immer nur auf Nummer sicher geht, wird seine Vorsorge nicht zielführend aufbauen. Die Renditen herkömmlicher, also sicherer Anlageprodukte lassen einen Vermögensaufbau nicht zu.

Für knapp 10 Euro bekommt man im Handel einen Zinsrechner. Diese Investition lohnt sich tatsächlich, denn damit kann man nachvollziehbar ausrechnen, wie viel Geld man bei einer unterstellten Rendite investieren muss, um ein genau vorgegebenes Versorgungsziel zu erreichen. Das kann man völlig eigenständig tun, ohne sich von Vertretern oder Bankangestellten manipulieren zu lassen. Die Erfahrung ermöglicht es dem Anleger, alle Eventualitäten vorher einzukalkulieren. Ein Beispiel zeigt, wie man dabei herangeht. Man ist jung und hat noch 40 Jahre Zeit bis zum geplanten Ruhestand. Man wünscht sich als Zusatzversorgung zur staatlichen Rente ein Äquivalent von 1.000 Euro heutiger Kaufkraft. Ist dieses Ziel mit traditionellen Sparprodukten realistisch erreichbar?

1. Schritt: Durchschnittliche Geldentwertung berücksichtigen

Inflation ist etwas sehr Persönliches. Sie hängt vom eigenen Kaufverhalten ab. Die Preise von Produkten steigen nicht in gleichem Maße. Steigt der Preis eines Produktes oder einer Leistung, welche im eigenen Haushalt häufig gekauft wird, beeinflusst es die Inflation stärker als die ähnliche Preissteigerung einer Position, die selten erworben wird. Es kommt also darauf an, genau zu beobachten und zu dokumentieren. Angenommen, die durchschnittliche Inflation beträgt in diesem Beispiel 3% p.a..

Für die Kaufkraft von 1.000 Euro heute benötigt man bei 3% p.a. Inflation in 40 Jahren 3.262 Euro. Grundregel: Alle 20 Jahre halbiert die Inflation die Kaufkraft, so dass 1.000 Euro in 40 Jahren nur noch 250 Euro heutiger Kaufkraft hätten. Inflationäre Einflüsse auf die Versorgungshöhe nach Rentenbeginn werden hier zugunsten der Nachvollziehbarkeit vernachlässigt.

2. Schritt: Benötigtes Vermögen ermitteln

Um die monatliche Versorgung von 1.000 Euro heutiger Kaufkraft (3.262 Euro in 40 Jahren) sicherzustellen, muss das Vermögen so hoch sein, dass erstens, das Kapital trotz Inflation erhalten bleibt und zweitens eine monatliche Entnahme so lange ausreicht, bis der Tod eintritt. Letzteres ist selbstverständlich ungewiss. Deshalb wäre es sinnvoll, die Lebenserwartung großzügiger zu bemessen. Nicht, dass das Kapital irgendwann ausgeht! Angenommen, das Vermögen soll bis Alter 100 reichen.

Der Rentenbeginn sei mit 67. Bis Alter 100 verblieben noch 33 Jahre. Das Vermögen muss also so lange reichen, bis 396 mal 3.262 Euro (33 Jahre = 396 Monate) entnommen würden.
3.262 Euro x 396 = 1.291.752 Euro.

3. Schritt: Steuer berücksichtigen

Aus heutiger Sicht fallen Abgeltungssteuer oder Einkommenssteuer und ggf. Kirchensteuer an. Es werden daher pauschal 30% für Steuer berücksichtigt. Da nur der Ertragsanteil versteuert wird und nicht das eingezahlte , sollen in dieser Berechnung nur 20% Steuer in der Berechnung Berücksichtigung finden, da der Ansparbetrag, den man vom Gesamtbetrag abziehen müsste, ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ist.
Die Steuer muss also zusätzlich erwirtschaftet werden, also addieren wir sie auf den ermittelten Endbetrag auf.
1.291.752 Euro x 120% = 1.550.102 Euro

Wir liegen jetzt bei über 1.5 Mio. Euro erforderlichen Kapitals, und das nur um eine Versorgung von monatlich 1.000 Euro heutiger Kaufkraft in Zukunft sicherzustellen. Spätestens jetzt fällt auf, dass man einen sehr hohen Ansparbetrag oder aber eine extrem hohe Rendite benötigt, damit das realisierbar wird. In deutschen Haushalten werden durchschnittlich 250 Euro monatlich in langfristige Sparverträge fürs Alter zurückgelegt. Und ein Haushalt kann auch aus Familien bestehen, also mindestens 2 Erwachsenen, auf die sie diese 250 Euro dann verteilen würden. Mit 250 Euro monatlich benötigt man eine zweistellige Rendite, um 1.5 Mio. Euro zu erwirtschaften! Und das selbstverständlich über die gesamte Laufzeit gesehen. Spätestens hier dürfte klar werden, dass es auf traditionelle Weise nicht machbar ist, ausreichend vorzusorgen.

Schlussfolgerung

Geldwerte sind nicht zielführend. Nachhaltige Vorsorge ist nur dann möglich, wenn man die Faktoren Inflation und Steuer eliminiert. Das ist mit Geldwerten jedoch nicht möglich. Eine Lösung ist Gold. Gold wirft keine steuerpflichtigen Erträge wie Zinsen oder Dividenden ab, es ist im Erwerb mehrwertsteuerbefreit und nach einer Haltedauer von einem Jahr sind Kursgewinne steuerfrei. Damit wäre das Thema Steuer schonmal vom Tisch.

Die Inflation ist ein reines monetäres Problem. Gold ist dabei völlig außen vor. Insofern ist auch der zweite Faktor, die Inflation bei einer Goldanlage irrelevant. Dazu kommt, dass Gold selbst eine Währung ist, die stabilste Währung, die es auf Erden gibt.

Wenn man die Zusammenhänge zwischen Papiergeld, Inflation und Goldpreisentwicklung analysiert, liegt die einzige mögliche Schlussfolgerung nahe, dass Gold das einzig wahre Geld ist. Eine langfristige Analyse des Goldpreises und dem Zusammenhang zu den Preisen weisen darauf hin, dass Gold sich sehr nahe an der realen Preisentwicklung von Waren befindet. Zum Beispiel konnte man sich im Jahr 1999 für den Gegenwert einer Unze Gold (243 Euro) einen guten Maßanzug anfertigen lassen. Wer sich heute den gleichen Maßanzug schneidern lässt, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen und ca. 1.000 Euro bezahlen. Der Preis für eine Unze Gold liegt heute (21.06.2018) bei 1.094,30 Euro. Der Maßanzug wäre also heute wie damals mit einer Unze Gold problemlos bezahlbar. Gold hat somit den Wert über einen Zeitraum von 19 Jahren zuverlässig gesichert. Das kann man vom Papiergeld leider nicht behaupten.

Sämtliche reinen Papierwährungen auf der Welt wie z. B. Euro, Schweizer Franken, chinesischer Renminbi, japanischer Yen, US-Dollar usw. haben das gleiche Problem. Es ist ein systemverursachtes Problem, welches nur dann lösbar ist, wenn das zugrundeliegende System sich verändern würde. Die Argumentation von systemtreuen Experten, die vom Goldkauf abraten, weil es volatil sei oder keine Zinsen bzw. Dividenden abwerfe, ist also völlig unnütz. Die Volatilität des Goldpreises wird schließlich nicht vom Gold verursacht, sondern ist Problem des Geldes, welches zum Golderwerb aufgewendet wird. Und dass es beim Gold keine Zinsen oder Dividenden gibt, wen interessiert´s? Gold ist ein Rohstoff, eine Währung und keine Aktie oder Zinsanleihe. Dieses Zinsargument wirkt bemüht und vergleicht Äpfel mit Birnen. Die Empfehlung muss daher lauten, Gold zu erwerben, anstatt Papiergeld zu horten. Denn Gold und Papiergeld sind beides Währungen.

Daraus ergibt sich für Anleger die Frage, welche Strategie die geeignetste ist, wenn es um den Schutz von Vermögen geht. Aktien sind in den letzten Jahren geboomt. In den USA werden jedoch die Leitzinsen schrittweise erhöht. Es ist wahrscheinlich, dass es bei den Aktien daher in der nächsten Zeit zu einer Abkühlung kommen wird. Eine kleine Korrektur gab es ja bereits. Bei den Immobilien ist die Entwicklung ähnlich. Billige Kredite haben einen Immobilienboom verursacht. Die Immobilienpreise sind ordentlich angestiegen. Auch hier ist es wahrscheinlich, dass es eine Korrektur geben wird. Die Diskussion der Politik zur Mietpreisbremse könnte vermietete Objekte für Anleger zusätzlich weniger attraktiv werden lassen. Liquidität in Form von Guthaben bei Banken hat angesichts jüngster Entwicklungen zum Thema Auszahlungsstopp bei notleidenden Banken auch gewaltig an Charme verloren. Ein angemessener Bargeldbestand Zuhause ist im Gegensatz eine sinnvolle Vorsorge. Allerdings kann das nur zur Befriedigung der Bedürfnisse des täglichen Bedarfs dienlich sein, nicht zum Vermögensschutz mittel- oder sogar langfristig. Da gibt es wahrlich nur die eine Entscheidung. Nämlich die, das beste Geld zu besitzen: Gold.

In zurückliegenden Jahrzehnten, als man noch Zinsen auf sein Guthaben erhielt, schien vielen Investoren die Anlage in Geldwerten attraktiv. Diese Fiat-Geld-Bankguthaben wuchsen jedoch nur nominal. Berücksichtigte man die Inflation, blieb wenig von den Erträgen übrig. Zwischenzeitig erhält man auf Fiat-Geld keine Zinsen mehr, zum Teil muss man sogar Strafzinsen für das eigene Bankguthaben bezahlen. Angesichts der explodierten Geldmenge scheinen entweder noch viele weitere Jahre mit Niedrig- oder sogar Negativzinsen wahrscheinlich, oder es wird zu einem Zusammenbruch kommen. Auch die Gebührensituation wird nicht besser. Die Institute lassen sich ihre Leistungen gut bezahlen. Die offizielle Inflationsrate ist erheblich geringer als die sogenannte gefühlte Inflation. Doch diese gefühlte Inflation ist es, die der Investor im eigenen Geldbeutel spürt. Wer also sein Guthaben bei Banken bunkert, wird effektiv ärmer.

Gold zu kaufen, scheint als gerade jetzt die beste Alternative zu sein. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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