Mesut Pazarci: Spekulanten, das Geschwür der Märkte

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Der Futures-Markt hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre zu einem ausufernden Ungetüm gemausert, welches die Aktien- , Rohstoff- und Edelmetallmärkte beherrscht und bestehende Marktgesetze außer Kraft setzt. Die Gier, welche hinter dem Spekulantentum steckt, ist eine der zerstörerischsten Gewalten unserer Zeit. Es geht nur darum, Profit zu machen auf Teufel komm raus.

Gewinne realisieren mit steigenden Preisen ist nichts Neues. Diese Verfahrensweise ist seit Aufnahme des Aktien- und Rohstoffhandels vor etwa 500 Jahren übliche Praxis. Doch mit den Leerverkäufen änderte sich das. Nun war es möglich, mit fallenden Kursen Geld zu verdienen. Das Prinzip ist einfach zu erklären. Man borgt sich zum Beispiel Aktien und verkauft diese in der Erwartung fallender Preise. Später, wenn die Kurse gefallen sind, erwirbt man diese Aktien zu den dann günstigeren Preisen und realisiert einen Kursgewinn. Die geliehenen Aktien werden dann einfach zurückgegeben. Wenn man es gründlich analysiert, ist das einerseits sehr schlau, andererseits ein Unding. Denn mit dieser Praxis sind Kursmanipulationen sehr leicht möglich. Es kommt schließlich nur auf das Handelsvolumen an. Gängige Praxis ist auch der Einsatz von Hebeln. Dadurch wird das Volumen noch einmal beträchtlich erhöht.

Solche Handelspraxis wirkt sich nahezu auf jeden börsenzugelassenen Markt aus. Besonders im Edelmetallsektor erkennt man die Auswirkungen sofort, denn die Kurse für physische Edelmetalle vollziehen ein Eigenleben, welches keinen fundamentalen Gesetzmäßigkeiten folgt. Aus dem aktuellen Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC geht zum Beispiel hervor, dass große und auch kleine Terminspekulanten sich vorsichtiger in Bezug auf Gold-Futures verhalten.

An der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) kann das allgemeine Interesse an Gold-Futures abgelesen werden. Zwar hatten sich diese in der Woche zum 19. Juni von 448.695 auf 468.345 Kontrakte (+4,4 Prozent) gesteigert, allerdings ist die Stimmung bei den Spekulanten nicht besonders gut. Die kumulierte Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer als auch kleiner Terminspekulanten hat sich auf Wochensicht von 140.587 auf 114.124 Kontrakte (-18,8 Prozent) verringert. Im Gegensatz dazu haben große Terminspekulanten (Non-Commercials) ihr Short-Exposure (plus 33.891 Futures), also die Kursrückgangerwartung, deutlich stärker erhöht als ihre Long-Seite (plus 10.163 Kontrakte). Im Ergebnis haben sich deren Netto-Long-Positionen von 120.240 auf 96.512 Futures (-19,7 Prozent) äußerst stark verringert. Bei den kleineren spekulativen Marktakteuren (Non-Reportables) sind im gleichen Zeitraum gleiche Tendenzen beobachtbar. Sie haben ihre Netto-Long-Positionen von 20.347 auf 17.612 Kontrakte (-13,4 Prozent) gemindert.

Diese Skepsis entbehrt jeglicher Logik. Wenn man sich die sich zuspitzende Lage im Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt betrachtet, der die Unsicherheit an den Finanzmärkten erheblich erhöht hat, konnte sich der Preis für Gold nicht wie erwartet in seiner Eigenschaft als Krisenwährung behaupten. Stattdessen bewegen sich die Anleger in Dollaranlagen und verkaufen physische Goldbestände. Diese Maßnahmen sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an den Terminmärkten verursacht worden. Im ETF-Sektor fanden ebenfalls Verkäufe statt. Aus den Medien war zu entnehmen, dass es bei physisch besicherten Finanzprodukten im Juni Abflüsse in Höhe von 34 Tonnen Gold gegeben haben soll. Auch das wirkt sich ungünstig auf den Goldkurs aus.

Zusammenfassend ist das alles jedoch kein Grund in Panik zu verfallen. Der Futures-Markt ist äußerst launisch. Es ist wahrscheinlich, dass hinter zahllosen Maßnahmen auch zielgerichtete Manipulationen stecken, die das Vertrauen der Investoren in Gold beeinträchtigen sollen. Die Geschichte hat eindrucksvoll nachgewiesen, dass bei jedem größeren Kursverfall immer auch jemand zur Stelle war, der in großem Stil Gold zu den dann günstigen Preisen erworben hat. Privatanleger sollten diese Chancen genauso zu Nutze machen und die günstigen Kurse als günstigen Einstieg in das Gold sehen oder aber vorhandene Bestände ausbauen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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