Mesut Pazarci: Silber als Währung

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Wer Vermögensteile mittelfristig in Silber investiert, betrachtet die gegenwärtige Lage wahrscheinlich mit gemischten Gefühlen. Der große Boom lässt weiterhin auf sich warten, denn seit 2016 bewegt sich Silber kaum. Jedoch gibt es längerfristig eine interessante Perspektive für Silber als Währung.

Auf lange Sicht kann das Edelmetall wieder Spaß bereiten. Man muss ihm nur Zeit geben. Silber hat durch seine Eigenschaft als begehrtes Industriemetall eine ungebrochene Nachfrage und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem immer weiter an Schwung gewinnenden weltweiten Wirtschaftsaufschwung profitieren und als Währung anerkannt.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für Silber

Silber verfügt genau wie Gold über sehr gute Verarbeitungseigenschaften. Es wird in der Fotografie, Elektroindustrie, bei der Herstellung von Leiterplatten oder hochwertigen Audiokabeln verwendet. Silber wird gern als Beschichtung, in sogenannten Silberplattierungen verwendet. Diese werden in Bereichen wie der Elektronik bis hin zur Produktion von Essbesteck oder Weihnachtsbaumschmuck eingesetzt. Das Edelmetall ist ein wichtiger Werkstoff beim Weich- und Hartlöten, und ist ein sogenannter Supraleiter, der bei der Herstellung von Spiegeln und Reflektoren eingesetzt wird. Ebenfalls wird es bei der Produktion von Solarmodulen benötigt und findet in Wasserreinigungssystemen seine Anwendung. Es ist ein chemischer Katalysator und wird bei der Batterieproduktion und in der Pharmaindustrie verarbeitet.

Funktion als Zahlungsmittel

Silber wird wie Gold als gängige Währung betrachtet. In der Menschheitsgeschichte wird neben Gold schon immer auch mit Münzen aus anderen Edelmetallen bezahlt. Auch heute werden Münzen aus Silber hergestellt, die monetäre Funktionen besitzen. Als Investment zählt es genau wie Gold zu den Krisenwährungen. Da Silber eine viel geringere Wertdichte besitzt, ist es von den Schwankungen des US-Dollar, in dem Silber gehandelt wird, nicht so stark betroffen wie Gold. Es weist wie Gold auch nur geringe Korrelationen zum Aktienmarkt auf und ist somit ideal zur Risikostreuung für ein Aktienportfolio geeignet.

Schon seit über einem Jahr bewegt sich das Metall seitwärts. Es scheint eine imaginäre Höchstgrenze mit den Preisen aus 2017 bei über 18 Dollar zu geben, die Silber nicht halten kann. Derzeit liegt das Metall bei 15,96 Dollar/Unze (11.07.2018). Die Preisentwicklung ist nur durch Manipulation über Zertifikate im Futures-Handel nachvollziehbar. Analog zu Gold ist der Preis vom massiven Handel mit Papierwetten beeinflusst. Dieser Handel verzerrt das Bild physischen Silbers, welches immer rarer wird und wirtschaftlich immer mehr an Bedeutung zunimmt. Auf lange Sicht wird der Markt das regulieren müssen und wird durch die Decke schießen.

Die Kombination macht Krisensicher

Als Krisenschutz ist die Kombination von beiden Edelmetallen Gold wert. Aufgrund seiner viel kleineren Wertdichte eignet sich Silber quasi als „Kleingeld“, während Gold die stärkere Währung darstellt. Beim Erwerb von Gold und Silber sind unterschiedliche Einkaufsstrategien sinnvoll. Während Gold als Währung grundsätzlich ohne Mehrwertsteuer gehandelt wird, fällt auf Silber die Mehrwertsteuer an. Jedoch kann man Steuer sparen, wenn das Silber als Münze oder Münzbarren erworben wird.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit wird die Chance verschiedener Edelmetalle miteinander vereint.
Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: Robert Kneschke, ID: #209217500


Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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