Mesut Pazarci: Wenn digitale Währungen höher als Gold eingeschätzt werden

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Die Printmedien machen ordentlich Welle kontra Gold. Zur gleichen Zeit werden ausufernde Vorhersagen pro Bitcoin & Co. kundgetan, obgleich der Krypto-Markt von einem Absturz zum nächsten gebeutelt wird. Obgleich die Begeisterung für die digitalen Währungen schon lange erloschen ist, versucht man die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen.

Obwohl die Situation in jeder Hinsicht zu Gunsten von Gold spricht, fällt der Goldpreis. In den Medien wird deswegen kontinuierlich auf das gelbe Metall draufgehauen. Der Unterschied zwischen Wert und Preis spielt in diesem Fall nicht selten eine untergeordnete Rolle. Der ausbleibende Anstieg des Goldpreises ist ein gern gesehener Aufhänger für die Presseleute. Doch liegt der Preisverfall denn tatsächlich daran, dass Gold seinen Wert verliert?

Keineswegs. Gold ist genau so wertvoll, wie allzeit. Sein Wert ist nicht davon abhängig, wieviel man augenblicklich bereit ist für die Unze zu zahlen. Mehrere Kriterien spielen bei der Preisbildung eine Rolle. Allen voran die Entwicklung des US-Dollar, der aktuell kraftvoll am Aufschwung ist.

Der steigende Dollar wirkt sich überall aus. Hauptsächlich sorgt ebendiese Tendenz für den Niedergang anderer Währungen. Zum Beispiel stürzten die türkische Lira, der Euro und viele weitere Währungen in der letzten Zeit gegenüber dem US-Dollar sehr ausgeprägt ab. Doch ein ganz anderer Niedergang geht dabei teilweise unter. Der Bitcoin (Preis: 6.401,07 US-Dollar, 20.09.2018) verfällt immer weiter. Ende Juni stand sein Preis unter 6.000 US-Dollar und es sieht nicht nach Erholung aus, stattdessen nach Achterbahn. Nichtsdestotrotz liest man von Vorhersagen, die das digitale Geld künftig erreichen soll, von zweistelligen Millionenbeträgen.

Doch der Bitcoin ist kein Einzelfall. Kaum eine Kryptowährung kommt so richtig in die Pötte. Der Gesamtwert aller Kryptowährungen liegt nunmehr bei gerade noch 200 Milliarden US-Dollar. Seit dem Peek im Januar wurden durch die Preisabstürze über 600 Milliarden US-Dollar ausradiert. Da ist es nachzuvollziehen, wenn es Anleger gibt, die sich das virtuelle Geld auf einstige Höhen zurückwünschen und haarsträubende Prognosen in der Zuversicht, mehr Positives Denken bei den Investoren zu erzeugen, abgeben.

Für die Kryptowährung Ether lief es sogar noch schwieriger. Ether sollte Bitcoin als größten und wichtigsten Vertreter des Krypto-Marktes ersetzen. Mit einem Marktanteil von fast 30 Prozent, also knapp unterhalb dem des Bitcoin, gelang das auch fast. Allerdings legte Ether seit dem Kurshoch im Januar von nahezu 1.400 Dollar einen epischen Absturz hin. Ether verlor 80 Prozent und liegt nun bei etwa 300 Dollar.

Die Preisentwicklungen der Kryptowährungen bieten klare Anzeichen von expandierenden und kollabierenden Blasen, Blasen aus Nichts, denn Kryptowährungen sind im Gegensatz zur weitläufigen Meinung nichts Werthaltiges und bei weitem nicht so sicher, wie man das gern glauben macht. Jede Menge Diebstähle und Missbrauch der Blockchain sprechen eine eindeutige Sprache.

Ist Gold nicht mehr attraktiv?

Das ist die falsche Fragestellung. Gold ist keine „Eintagsfliege“, Gold ist die älteste Währung der Welt und als ebendiese unstreitig die werthaltigste Vorsorge, für den Fall, dass man sein Erspartes zuverlässig speichern möchte. Es ist einzig eine Frage der Achtsamkeit. Viele Investoren richten ihre Achtsamkeit dahin, wo am lautesten „Krach“ gemacht wird. Zurzeit macht der US-Dollar ordentlich „Radau“. Steigende Zinsen bei den US-Staatsanleihen lassen die Papiere in den Augen der Investoren attraktiver erscheinen. Sie ignorieren, dass der US-Dollar nur bedrucktes Papier ist, welches beliebig neu erzeugt wird, und Staatsanleihen nichts weiter als Staatsschulden sind. Es sind die Zinsen, die locken. Dass der US-Dollar augenblicklich vor einem der größten Crashs steht, wird gleichwohl ausgeblendet. Die Option, jetzt Gold für einen sehr günstigen Preis nachzukaufen, wird nur von wenigen ergriffen, nämlich von denen, die überblicken, dass wenn die Papierwährungen crashen, dass das Gold mit seinem Wert Bestand hat. Doch die Währungswächter sind keine Fans von Gold. Sie gedenken das Papiergeld so lange wie möglich hoch in der Gunst der Investoren halten und an den Zinsen verdienen. Ergo sind die Finanzinstitute keineswegs scharf darauf, das Goldgeschäft aktiv zu forcieren.

Die Zinsen sind das Geschäft der Finanzindustrie. Mit Edelmetallen ist so ein Geschäftsmodell nicht möglich. Daher tun die Institute alles, ihre Kunden für Geldwerte zu begeistern. Sie sind bemüht, das Vertrauen in Geldwerte aufrecht zu erhalten. Fachleute aus den Reihen der Anbieter der Finanzbranche sprechen sich also gern gegen Edelmetalle aus, versuchen, Ängste mit Begriffen wie „Blase“ aufzubauen und werden gern in der Mainstreamwirtschaftspresse ungeprüft zitiert. Großen Namen wird automatisch große Fachkompetenz zugesprochen, ohne Motive zu hinterfragen.

Trotz aller Manipulationsversuche seitens der Finanzinstitute sind gewisse Tatsachen ohne Zweifel und unwidersprochen. Nämlich, dass Edelmetalle wahrlich kostbar sind, während Geld lediglich bewertet wird. Eine langfristige Vorsorge sollte daher keinesfalls in Geld oder Geldwerten geschehen. Edelmetalle sind hier die sinnvolleren Anlagegüter. Die steigende Nachfrage bei Gold, Silber, Platin oder Palladium sind ein Hinweis darauf, dass es ein Umdenken im Anlageverhalten der Menschen gibt.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Somit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, allzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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