Mesut Pazarci: Gut gemixt ist halb gewonnen – Edelmetalle diversifizieren

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Neben dem Klassiker Gold als Universalwährung gewinnen für Goldanleger immer mehr auch alternative Edelmetalle an Bedeutsamkeit. Silber ist grade immens unterbewertet, Platin und Palladium profitieren von einem ständig steigenden Bedarf in der Produktion. Die Streuung im Edelmetallportfolio macht absolut Sinn.

Gold, Wertbasis seit Jahrtausenden

Die Rolle von Gold ist heutzutage so selbstverständlich, dass es keine Erklärung bedarf, wieso es sinnvoll ist, das gelbe Metall zu haben. Gold hat ein Alleinstellungsmerkmal darin, dass niemand infrage stellt, dass Gold wertvoll ist. Es diente seit Menschengedenken als Geld und besitzt ebendiese Charaktereigenschaft bis heute. Sowie die vorherrschenden Papierwährungen systemische Probleme bekommen, ist Gold der Sicherheitsanker.

Die Staaten verfügen über gewaltige Goldreserven, um sich Unabhängigkeit zu erhalten und mit der Hinterlegung von Gold lässt sich jede Papierwährung stabilisieren. Gold ist unbestritten und universell. Auf der ganzen Welt kann man immerwährend für Gold etwas kaufen, selbst sofern die vorherrschende Währung aus Papier besteht. Niemand lehnt Gold ab. Und obgleich Gold jetzt preisgünstig zu haben ist, sagt das wenig über seinen Wert als vielmehr über seinen Preis in Papier aus. Der Goldpreis schwankt mitnichten dank eines schwankenden Wertes des Edelmetalls. Der Preis schwankt wegen des Gegenwertes in Papierdollar.

Silber, der kleine Bruder des Goldes

Neben seiner Bedeutung in der Industrie besitzt auch Silber eine Währungsfunktion. Silber war schon allzeit neben Gold das Kleingeld. Im Krisenfall würde sich Silber durch seine geringere Wertdichte bewähren, wenn es darum geht, kleinere Sachen zu tauschen.

Silber kommt in der Natur etwa zehn- bis sechzehnmal häufiger vor als Gold. Daher sollte der Kurs für eine Unze Silber auf der Basis der Rohstoffvorkommen ungefähr bei einem Zehntel bis Sechzehntel einer Unze Gold liegen oder anders formuliert sollten 16 kg Silber identisch viel kosten wie 1 kg Gold. Tut er aber nicht. Gold ist deutlich kostenintensiver als Silber und Silber ist deswegen stark unterbewertet. Die Gold-Silber-Ratio liegt derzeit bei rund 85 statt bei 16.

Experten rechnen mit einer steigenden Silbernachfrage und gehen davon aus, dass eine Unze Silber in Verlaufe des Jahres 2018 um die 17,25 US-Dollar kosten könnte. Zurzeit liegt der Kurs für eine Unze Silber bei 14,65 US-Dollar (08.10.2018). Für die folgenden Jahre gehen die Experten von einer Vervielfachung des Silberkurses aus.

Palladium, extrem hohe Nachfrage in der Industrie

Palladium hat sich zu einem der gefragtesten Metalle der Welt gemausert. Der Diesel-Skandal hat bei dieser Entwicklung seinen Anteil, denn das Metall wird in Abgaskatalysatoren für Fahrzeuge mit Benzinfahrzeuge eingesetzt. Darüber hinaus ist Palladium Angelpunkt vieler Handelskonflikte, denn es ist ein stark gefragter Rohstoff.

Palladium ist ein Sternchen der Diesel-Krise. Der Kurs kletterte im zurückliegenden Jahr um annähernd 40 Prozent nach oben. Palladium war der „Macher“ im Rohstoffsektor. Mit annähernd 1.140 Dollar erreichte das Edelmetall Beginn 2018 einen Rekordkurs und überflügelte damit eine alte Bestmarke, die seit 17 Jahren existierte. Dagegen ist das klassische Krisenmetall Gold bei Privatinvestoren zurzeit erstaunlich mäßig gefragt, obwohl es Krisen überall auf der Welt gibt.

Preistreiber für Palladium ist also vordergründig der Diesel-Eklat und seine Auswirkungen. Die Verkaufszahlen der Benziner gewaltig, seit der Diesel in Ungnade fiel und sich der Diskussionen um Diesel-Fahrverbote in deutschen Innenstädten gegenübersieht.

Platin noch immer obenauf

Der Diesel-Motor ist dennoch nicht Geschichte. Die Aufregung um den Diesel-Skandal hat seiner Popularität zwar geschadet, doch das wird sich auf lange Sicht regulieren. Der Diesel-Motor hat gegenüber dem Benziner schlichtweg viel zu viele Vorteile. Besonders im Güterverkehr ist der Diesel auf keinen Fall wegzudenken. Dieselmotoren sind deutlich wirtschaftlicher, langlebiger und in den unteren Drehzahlbereichen erheblich leistungsfähiger als Benziner. Für den Transport von Waren auf der Straße wird der Diesel nach wie vor gebraucht. Die Automobilindustrie wird auch weiterhin Dieselmotoren für das Familienauto anbieten. Die Technologie ist so weit, den Dieselmotor beträchtlich sauberer zu produzieren. Heute erfüllen moderne Diesel bereits die Euro-6-Norm und sind folglich schadstoffärmer denn je. Für Dieselmotoren wird vordergründig Platin gebraucht, was sich momentan im Platinpreis zeigt. Doch das ist nur ein momentaner Zustand. Sobald sich die Wogen geglättet haben, wird der Dieselmotor seinen Platz behaupten und aller Voraussicht nach Platin gefragter werden denn je.

Palladium und Platin als gefragte Industriemetalle bieten also vorerst noch gutes Potenzial, aber auch große Unsicherheit. Ein breit gestreutes Edelmetallportfolio ergibt daher mehr Sinn, als alles auf ein Pferd zu setzen. Edelmetalle, insbesondere Gold, Silber, Platin oder Palladium sind eine gute Lösung für sicherheitsliebende Anleger. Sie bieten die Sicherheit des Substanzwertes, erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage und haben sich zum Teil seit Jahrtausenden als zuverlässiger Vermögensspeicher bewährt. Wer Edelmetalle besaß, konnte noch nie all sein Vermögen verlieren. Eine sehr zuverlässige Möglichkeit sind daher vor allem Portfolios aus verschiedenen Edelmetallen.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle zusammen geeint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager versetzt die Kunden der PIM in die Lage, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Schutz geht nicht.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: alexlmx, ID: #88085991


Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

%d Bloggern gefällt das: