Mesut Pazarci: Schützt Bargeld vor noch höheren Negativzinsen?

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Augenblicklich entstehen Ideen, Bares mittels Negativzinsen zu belasten. Der internationale Währungsfonds IWF als oberster Bewacher des Fiatgeldsystems sieht in der Bargeldnutzung eine Gefahr für das Finanzsystem und bemüht sich, Bargeld unpopulär zu machen.

Die letzte Krise liegt gerade mal eine Dekade hinter uns. Ergebnisse des Lehman-Debakels sind beträchtlich verschuldete öffentliche Haushalte, die sich genötigt sahen, die Verursacher des Zusammenbruchs mit Steuergeldern vor dem Bankrott zu retten. Dieser finanzielle Kraftakt hat die öffentlichen Kassen an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit getrieben. Damit dürfte offensichtlich sein, dass bei einer erneuten Zwangslage ähnlichen oder auch noch stärkeren Ausmaßes, keine Möglichkeiten zur Rettung, sich verzockender Banken, gegeben sein werden.

Die Leitzinsen bewegen sich in vielen Ländern auf ausgesprochen geringem Niveau. Würden die Zinsen ansteigen, wäre das die Einleitung des Anfangs vom Ende und würde das labile Finanzsystem zum Niedergang bringen. Die US-Notenbank, die in den letzten Jahren, einige Male die Zinsen erhöhte, kündigte nun eine Pause an. Es ist überaus wahrscheinlich, dass das Zinsniveau in den Staaten wieder absinken wird. Die Wege zur Verhütung einer globalen Krise an den Finanzmärkten sind so gut wie ausgeschöpft. Was bleibt, ist das Abschaffen des Bargeldes als letztes Mittel, das kranke System beizubehalten.

Bargeld ist die größte Gefahr für das System. Käme das Vertrauen in die Banken ins wanken oder würde sogar abhandenkommen, würde ein Run auf die Banken ausgelöst werden. Da es lediglich einen sehr geringen Teil dessen, was sich auf den Konten befindet, als Bargeld in jeglicher Bank gibt, würde keinesfalls jeder Kunde ausgezahlt werden können, was letztendlich zu einer Kettenreaktion von immer mehr Kunden münden würde, die ihr Geld fordern würden.

Die Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup sorgten in einem Blog des IWF für Unruhe. Der Beitrag mit dem Titel «Cashing In: How to Make Negative Interest Rates Work» behandelt eine Variante, wie Zinsen viel stärker in den negativen Bereich gesenkt werden könnten.

Mit jener Theorie stehen die beiden Ökonomen keineswegs allein. Der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff hat bereits in Interviews angemerkt, dass Negativzinsen von bis zu -6 Prozent ein gangbarer Weg seien, zukünftig konjunkturelle Krisen besser zu regeln. Das Problem wäre, dass die Menschen ihr Vermögen abholen würden, was jedoch nur so lange machbar wäre, wie Bargeld existiere.

Agarwal und Krogstrup schlagen vor, die Geldmenge in Bargeld und Buchgeld aufzuteilen. Minuszinsen würden sich bei Buchgeld unmittelbar automatisch auswirken. Bargeld könne über einen Umrechnungskurs ausgezahlt werden, der den Betrag des Geldes in analoger Weise verringert wie Minuszinsen beim Giralgeld. Auf diese Weise würde es keinen Vorteil von Bargeld gegenüber Buchgeld mehr geben.

Eine endgültige Problembeseitigung ist in so einem System nicht zu sehen. Die Zentralbanken waren durch dem großangelegten Ankauf fauler Papiere nach der Finanzkrise bestrebt, das ausgeprägt überschuldete System zu festigen. Alles, was allerdings gewonnen wurde, war etwas mehr Zeit. Fachleute sind einer Meinung, dass der nächste Crash eine sichere Sache ist und dass das Kommende alles bislang Dagewesene in den Schatten stellen wird. Alleinig der genaue Zeitpunkt ist noch offen.

Das exponentielle Schuldenwachstum zieht die Anforderung nach sich, dass die Ökonomie in gleichem Maße mitwächst. Jedoch ist so ein Zuwachs auf Dauer gar nicht erreichbar. Ein Absturz der Konjunktur könnte das Problem weiter Fahrt aufnehmen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Zentralbanken sich schon lange auf das Unvermeidliche vorbereiten. Der Versuch, den Bargeldverkehr immer stärker einzuschränken, ist eine logische Folgeerscheinung der kontinuierlich extremeren Geldpolitik.

Es ist ersichtlich, dass das Finanzsystem den Sparern, ohne zu kollabieren, keine Zinsen mehr zahlen könne. Die Kehrtwende der Fed bei ihrer Zinserhöhungspolitik, ist ein deutliches Indiz dafür. Negativzinsen radieren allerdings keine Schulden aus. Dazu wären Schuldenschnitte oder Geldentwertung erforderlich. Inflation kommt jedoch von steigenden Zinsen. Aber steigende Zinsen kann sich das System gerade gar nicht leisten.

Eines steht fest, egal ob Negativzinsen oder Wechselkurs für Bargeld, eine schleichende Enteignung von Geldwerten ist unvermeidbar. Die Initiativen, Bargeld unter dem Scheingrund der Kriminalitätsbekämpfung abzuschaffen, enden in der Beschränkung persönlicher Rechte und öffnen damit die Tore zur vollständigen Überwachung und Kontrolle der Menschen.

Geld würde nur noch in Form von Buchgeld existieren und funktionieren. Jeder bräuchte ein Konto und Karten, um einkaufen zu können. Jeder Kauf, sei er auch noch so klein, wird registriert. Von jedem Konsumenten kann somit ein sehr persönliches Profil über sein Einkaufverhalten angelegt werden. Ohne Bargeld gibt es keine Freiheit mehr. Niemand kann mehr unerkannt etwas kaufen und den Preis mit Bargeld bezahlen. Da jeder Bezahlvorgang gespeichert wird, erhalten die Finanzinstitute damit alles Wissen und damit unbegrenzte Macht über die Menschen.

Privatanleger wenden sich immer mehr von den Börsen ab und entscheiden sich verstärkt für Edelmetalle. Auch risikogewohnte Aktienanleger gehen auf Sicherheit und kaufen Gold für ihr Portfolio. Der Goldpreis entwickelt sich gegensätzlich zum Aktienmarkt und gewährt dem Portfolio damit mehr Stabilität. Aber noch ein Thema beunruhigt die Menschen – die Abschaffung des Bargeldes.

Geldanlagen wie Spareinlagen, Termingeld und Co. rentieren sich kaum noch. Die Privatanleger büßen durch den Kaufkraftverlust durch Inflation immer mehr Vermögen ein. Der Privatanleger sucht sichere, werthaltige Wertspeicher und die existieren nur auf Sachwertbasis, wie sie z. B. Edelmetalle bieten.

Die Suche nach alternativen, werthaltigen und fungiblen Zahlungsmitteln führt nur in eine Richtung, in die der Edelmetalle. Edelmetalle sind eine sinnvolle Alternative mit hoher Transparenz, die man überall hin leicht transportieren kann.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Hiermit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die Lage, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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