Mesut Pazarci: Was bringt die Einlagensicherung?

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Jede Bank trumpft bei der Frage, wie gesichert das Geld bei der Bank angelegt sei, mit Hilfe der Einlagensicherung auf. In diesem Fall unterscheidet man zwischen der gesetzlichen und der freiwilligen Einlagensicherung. Das klingt im ersten Augenblick auch alles sehr gut. Doch das wesentliche Problem liegt im System.

Sobald es um Einlagensicherung geht, muss ein gewisses Verständnis dafür gegeben sein, was Geld allgemein ist. In Wirklichkeit ist Geld nur das, welches als gesetzliches Zahlungsmittel vom Gesetzgeber vorgegeben wird, nämlich Banknoten und Münzen. Demzufolge trifft der Ausspruch „nur Bares ist Wahres“ wirklich zu.

Nur was ist mit dem Geld auf dem Konto? Zahlt jemand Bares auf sein Bankkonto ein, gibt also Banknoten und Münzen am Bankschalter ab, um den Gegenwert auf seinem Bankkonto gutschreiben zu lassen, ist er sein Geld im wahrsten Sinne des Wortes los. In dem Moment tauscht er sein Geld gegen ein Zahlungsversprechen seiner Bank ein, hat dadurch eine Forderung gegen das Geldinstitut. Das eingezahlte Geld wird zu Giral- oder Buchgeld und das zählt in keiner Weise zu den gesetzlichen Zahlungsmitteln.

Die Bundesbank schreibt dazu: „

Das Bargeld

Unter Bargeld versteht man Banknoten und Münzen. Banknoten sind Geldscheine (Papiergeld) und Münzen geprägte Metallstücke (Hartgeld). Sie lauten beide auf einen bestimmten Betrag in einer bestimmten Währung, in Deutschland bis Ende 2001 auf D-Mark, seit Anfang 2002 – wie im gesamten Euroraum – auf Euro. Münzen stellen eine Ergänzung des Banknotenumlaufs für kleine Zahlungen dar. Ihr Nennwert ist im Allgemeinen – so auch bei den Euro-Münzen – höher als der Metallwert. Solche Münzen nennt man Scheidemünzen.

Banknoten sind im Euro-Währungsgebiet das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Jeder Gläubiger einer Geldforderung muss vom Schuldner Banknoten in unbegrenztem Umfang als Erfüllung seiner Forderung annehmen, sofern beide nichts anderes vereinbart haben. Die Vertragsparteien können sich darauf verständigen, dass der Gläubiger bestimmte Banknoten-Stückelungen nicht entgegennehmen muss.

Im Gegensatz zu den Banknoten sind die Münzen nur in beschränktem Umfang gesetzliches Zahlungsmittel. Im Euro-Währungsgebiet ist ein Gläubiger nicht verpflichtet, mehr als 50 Münzen pro Zahlung anzunehmen. Das deutsche Münzgesetz regelt zudem, dass in Deutschland niemand verpflichtet ist, Münzen im Wert von mehr als 200 Euro zu akzeptieren.“
(Quelle: https://www.bundesbank.de/de/service/schule-und-bildung/schuelerbuch-geld-und-geldpolitik-digital/das-bargeld-613762“ target=“_blank“>Quelle: https://www.bundesbank.de/de/service/schule-und-bildung/schuelerbuch-geld-und-geldpolitik-digital/das-bargeld-613762)

Das existierende Bargeld macht nur einen sehr geringen Anteil des vorhandenen Geldes aus. Offiziell heißt es, dass annähernd 10 Prozent des gesamten Giralgeldes als Bargeld existiere. Allerdings entwickelt sich die Giralgeldmenge dergestalt stark, dass der Anteil mutmaßlich viel geringer ist. Buchgeld selbst wird durch die Vergabe von Darlehen aus dem Nichts geschöpft. Die Bank muss lediglich 1 Prozent des verliehenen Betrages als Reserve halten. Folglich erschafft sie 99 Prozent Luftgeld, was sich dann auf Konten befindet.

Als 2008 das Finanzinstitut Lehman aus den USA pleiteging und eine globale Krise dadurch auslöste, wurde den verunsicherten Sparern seitens der Kanzlerin zugesagt, dass das Geld auf den Konten sicher sei. Damit hat Frau Merkel es seinerzeit auf den Punkt gebracht. Allein das Geld auf den Konten sei sicher. Abholen wäre gar nicht möglich gewesen und ist es in diesen Tagen auch nicht. Denn wie könnte das wohl möglich sein, wenn die Mehrzahl der Kunden ihre Vermögen auf den Konten in gesetzliche Zahlungsmittel zurücktauschen wollte? Keine Geschäftsbank verfügt auch nur ansatzweise über genug Bargeld, um so etwas zu ermöglichen. Wie denn auch, wenn überhaupt nicht genug gesetzliche Zahlungsmittel verfügbar sind? Im Umkehrschluss würde das in der Theorie bedeuten, dass das System kippen würde, sofern lediglich 10 Prozent der Menschen sich ihre Guthaben auszahlen lassen würden. Praktisch sähe das sicherlich anders aus, da die Verteilung des Geldvermögens eine wichtige Rolle spielt. Da 10 Prozent der Reichen so viel oder sogar mehr innehaben, wie der ganze Rest gemeinsam, wäre so ein Run der Armen auf die Banken möglicherweise noch nicht systembedrohend. Aber wehe, darunter sind einige der Reichen.

Die Einlagensicherung selbst ist eine riesige „Black Box“. Die Banken zahlen in der Regel 0,8 Prozent ihrer verwalteten Einlagen per annum in den Topf, was grundsätzlich nicht besonders viel ist. Wieviel Geld sich im Topf befindet, ist schwer ersichtlich, weil man sich auch nicht so richtig in die Karten schauen lässt. Jedoch sehen wir es mal realistisch. Unwesentlich, welche Beträge dort aufgebracht werden, es dreht sich um Geldwerte, um Giralgeld, welches kein gesetzliches Zahlungsmittel darstellt. Im Falle einer Krise eines Finanzinstitutes oder sogar mehrerer, wäre es nebensächlich, ob das Guthaben auf den Konten gesichert wäre. Die Kunden würden es sowieso nicht abheben dürfen oder wenn, dann nur einen kleinen Anteil davon.

Bankenrettung durch den Staat

Ist es denn realistisch, dass die Einlagensicherung im Ernstfall ausreicht? Denken wir zurück an die Krise 2008. Damals wurden von Regierungsseite immense Beträge aufgebracht, um Bankenpleiten zu verhindern. Aber diese Gelder haben die verantwortlichen Politiker selbstverständlich nicht aus der eigenen Tasche locker gemacht. Es wurden Schulden aufgenommen, für die der Staat, ergo der Steuerzahler bürgen muss. Es schaut folglich ganz danach aus, dass der Bürger im Fall der Fälle für sein Erspartes selber bürgen wird, wenn der Staat wieder einmal Feuerwehr spielen wird.

Aber was passiert, sowie die Währung crashen sollte?

Fakt ist doch eines. Ein Versprechen gilt nur dann, wenn es niemand bricht und wenn die Voraussetzungen erfüllt bleiben. Falls in Deutschland Vermögen bis zu 100.000 Euro über die Einlagensicherung geschützt sind, nützt das wenig, für den Fall, dass der Euro nichts mehr wert sein wird.

Gold ist die einzig zuverlässige Währung

Es ist höchste Zeit, geldunabhängige Vorkehrungen mit Sachwerten zu treffen. Edelmetalle sind dafür eine ideale Lösung. Gerade Gold ist enorm geschätzt und wird universell weltweit als Ersatzwährung akzeptiert.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit CEO Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe Frankfurt am Main ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Somit können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

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Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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