Mesut Pazarci: Warum Geld auf diese Weise nicht funktioniert

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Wir gehen jeden Tag mit Geld um. Es ist völlig selbstverständlich und somit verwundert es überhaupt nicht, dass kaum jemand darüber nachdenkt, was Geld ist und von wo es kommt.

Geld ist ein Warenersatz, jedenfalls in der Theorie oder in der Vergangenheit. In den Anfangstagen des Handels wurde Ware gegen Ware, Leistung gegen Leistung oder Ware gegen Leistung getauscht. Doch über kurz oder lang musste ein Ersatz her, da man nicht unbegrenzt von einer Ware oder Leistung benötigte und dieser Tausch irgendwann zu umständlich wurde. Man benötigte einen Ersatz, Geld.

Geld, eine Neuerung mit Tragweite

Geld tauchte auf in der Gestalt von Steinen, Muscheln, Getreide, Salz oder auch Edelmetallen. Erstmals war es realisierbar, Handel zu treiben, indem man seine Waren oder Leistungen in ein universelles Medium umtauschen konnte, welches jeder jederzeit auch zurücktauschte. Man nahm hierfür Geld, ein Medium, was alle Handelspartner als Ersatz akzeptierten und gleichartig bewerteten. Durch das Geld war man in der Lage, Waren und Leistungen dann käuflich zu erwerben, wenn man wollte und nicht, wenn man selbst etwas zum Tauschen anzubieten hatte. Das war eine wahre Revolution für den Handel. Die Währung stellte einen großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit dar.

Fließendes Geld, also Geld im Umlauf ist positiv für die Wirtschaft, denn Geld, welches ständig seinen Besitzer wechselt, bedeutet automatisch auch einen häufigen Umsatz von Waren und Leistungen. Geld wurde jedoch auch zu einem Vermögensspeicher, den man über längere Zeit aufbewahren konnte, bevor man ihn wieder ausgab. Man konnte es horten und zu größeren Summen ansparen, um sich größere Dinge kaufen zu können. So etwas war logischerweise mit Waren oder Leistungen nicht denkbar. So lange Geld immer wieder in den Kreislauf zurückfindet, ist so ein System gesund.

Schädliche Hortung

Damit Geld als Tauschmittel funktionieren kann, müssen Geld und Waren oder Leistungen immer in einem Gleichgewicht sein. Das heißt, Geld als Tauschmittel ist nur dann werthaltig, wenn es etwas gibt, was den Wert der Banknoten und Münzen untermauert. Einstmals bestanden die Münzen aus Edelmetallen wie Gold oder Silber, waren also schon dank ihrer Beschaffenheit werthaltig. Späterhin wurde Geld jedoch aus nichtedlen Metallen und wertlosem Papier gefertigt. Um trotzdem die Werthaltigkeit zu untermauern, wurde die Währung mit Gold hinterlegt (Goldstandard), so dass die sich im Umlauf befindliche Geldmenge tatsächlich einen, mittels Gold gedeckten Gegenwert besaß. Da Geld aber nicht nur als Tauschinstrument verwendet wurde, stattdessen Geld als Ware gehortet und gegen Zinsen verliehen wurde, stieg die Geldmenge immer weiter an. Zins und Zinseszins führen dazu, dass sich die Geldmenge ständig vergrößert. Der Zinseszins stellt eine mathematische Funktion dar, die sich gegen Unendlich entwickelt. Die Geldmenge wächst also – jedenfalls theoretisch – gegen Unendlich.

Systemfehler

Selbstverständlich ist dies unmöglich, denn es existiert ja überhaupt nicht genug Bargeld. Was sich so massiv entwickelt, ist das Buch- oder Giralgeld, Geld in Form von Zahlen auf Konten. Dieses Geld gibt es lediglich theoretisch. Es gehört nicht zu den gesetzlichen Zahlungsmitteln und stellt lediglich ein Schuldversprechen des Kreditinstitutes gegenüber demjenigen dar, auf dessen Namen das Konto lautet.

Die im Umlauf befindlichen Zahlungsmittel, also Bargeld, sind begrenzt. Die Menge dieses im Umlauf befindlichen Geldes stellt nur einen sehr geringen Anteil dessen dar, was sich als Buch- oder Giralgeld auf Konten befindet. Jedes Jahr wächst die Menge des Giralgeldes durch Verzinsung weiter an.

Geldwerte abstoßen, Sachwerte kaufen

Es ist ein mathematischer, unumstößlicher Umstand, dass ein Geldsystem, welches auf Zins und Zinseszins basiert, irgendwann aufhört zu funktionieren. Eine sinnvolle Vorsorge kann also darin bestehen, Geldwerte in Sachwerte umzuwechseln. Dabei spielen insbesondere Edelmetalle eine große Rolle, denn sie sind wertbeständig, fungibel und im Gegensatz zu z.B. Immobilien auch zu kleineren, regelmäßigen Geldbeträgen erhältlich. Edelmetalle könnten in physischer Form sogar zu Hause deponiert werden, falls ein Tresor vorhanden ist. Alternativ empfiehlt sich die Lagerung in einem Zollfreilager. Denn auch dort kann man jederzeit nach Terminvereinbarung vorsprechen und seine Edelmetalle mitzunehmen.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe Frankfurt am Main ermöglicht den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Auf diese Weise können die Vorteile unterschiedlicher Edelmetalle kombiniert werden. Die Lagerung im Zollfreilager versetzt die PIM-Kunden in die komfortable Lage, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.


Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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