Ist Bausparen gewinnbringend?

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Bausparvertrag, die Bezeichnung selbst impliziert, dass man damit ein Eigenheim bauen kann. Sobald man in Deutschland Leute fragt, welche Aufgabe der Bausparvertrag hat, kommt zu 90 Prozent die Aussage, der wird zum Bauen genutzt. Dahinter verbirgt sich das sogenannte kollektive Wissen und setzt mit Wahrheit gleich: Bausparen ist zum Bauen da.

Ist das richtig? Der Bausparvertrag dient zum Ansparen von Eigenkapital, so die weitläufige Argumentation. Für den Fall, dass das zuträfe, weshalb wirbt eine Bausparkasse immer bloß mit ihren günstigen Darlehenszinsen? Kapitalaufbau unter Zuhilfenahme von einem Bausparvertrag bedeutet, Guthabenverzinsung unter dem Sparbuchniveau zu empfangen. Man entrichtet Gebühren und davon nicht gerade wenig und erhält ein Abonnement des Bauspar-Magazins, was die Wenigsten wollen, aber bezahlen müssen. Sieht so ein attraktiver Sparvertrag aus?

Bausparen kann gefördert werden, falls man Einkommensgrenzen nicht übersteigt. Es gibt die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage, die man beim Bausparen empfangen kann. Und es gibt auch Wohn-Riester. Selbige dreifache Förderung wird gerne auch engagiert in der Werbung verwendet.

Wie lukrativ ist Bausparen? Ein Beispiel gibt Aufklärung.

Beitrag: 40 Euro
Bausparsumme: 15.000 Euro
Abschlussgebühr: 1 Prozent
Kontoführung: 7,50 Euro
Zeitschrift: 7 Euro
Guthabenzins: 2,50 Prozent (alter Vertrag mit höheren Zinsen)

1. Jahr 480 Euro – 150 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 323,39 Euro
2. Jahr 803,39 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 808,35 Euro
3. Jahr 1.288,61 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 1.305,96 Euro
4. Jahr 1.785,96 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 1.815,75 Euro
5. Jahr 2.295,75 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 2.338,28 Euro
6. Jahr 2.818,28 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 2.873,87 Euro
7. Jahr 3.353,87 Euro – 7,50 Euro – 7,00 Euro + 2,50% = 3.422,86 Euro

Renditebetrachtung:
Sparleistung: 3.360,00 Euro
Auszahlung: 3.422,86 Euro
Gewinn nach 7 Jahren: 62,86 Euro
Netto-Verzinsung pro Jahr: 0,52 Prozent

Sollte der Zinssatz noch geringer als 2,5 Prozent p.a. sein und wird die Inflation berücksichtigt, wird systematischer Kapitalabbau betrieben.

Keine Gefahr durch Inflation mit Edelmetallen

Der einzige effiziente Weg, Erspartes zu speichern, kann nur mit Hilfe von Sachwerten möglich sein, die von der Inflation nicht betroffen sind. Edelmetalle beispielsweise, vornehmlich Gold sind ideale Vermögensspeicher und das schon über Jahrtausende.

Im alten Rom kostete beispielsweise eine gute Robe eine Unze Gold. Ein Maßanzug kostet heute ebenfalls eine Unze Gold. Das Modell T von Ford kostete 1908 850 USD, somit 1.300 Gramm Gold. Ein gehobener Mittelklassewagen kostet inzwischen etwa 55.000 Euro, folglich rund 1.300 Gramm Gold. Anhand dieser Beispiele kann beachtlich belegt werden, wie solide Gold als Vermögensspeicher arbeitet. Man könnte noch vielerlei zusätzliche Beispiele dafür finden.

Ein Beispiel aus der Lebensversicherungspraxis kann den Unterschied demonstrieren. Jede beliebige Lebensversicherung, mit einer Laufzeit von zum Beispiel 30 Jahren, besitzt den Effekt, dass am Tage des Abschlusses die in Aussicht gestellte Ablaufleistung sehr hoch anmutet. Abschließend soll dieses Produkt als Zuschuss zur Alterssicherung dienen. Allerdings dreht sich dies nach 30 Jahren vollumfänglich. Die Ablaufleistung reicht dann im Regelfall nicht einmal ansatzweise aus, um ein tatsächlicher Beitrag für das Alter zu sein, denn Löhne und Preise haben 30 Jahre Inflation durchlebt. Glaubte man bei Abschluss noch, das Geld würde für ein schönes Haus reichen, reicht es dann bei Ablauf oft nur noch für einen Kleinwagen.

Werthaltige Güter behalten ihren Wert. Die Vorstellung, dass diese wertvoller werden, ist nicht ganz richtig. In Wahrheit wird das Geld immer weniger wert. Wenn die Kaufkraft des Geldes nachlässt, ist das gleichbedeutend damit, dass die Preise steigen. Daraus formt sich die Vorstellung, dass Sachwerte immer teurer werden, dass z. B. Immobilien eine Wertsteigerung erfahren. Doch in Wirklichkeit muss man durch den Kaufkraftverlust immer mehr Geld bezahlen, um werthaltige Sachwerte wie Immobilien, Gold, Rohstoffe etc. zu kaufen.

Eine Vorsorge auf Anlageformen aufzubauen, die an die Entwicklung des Geldes gekoppelt sind, ist somit eine leichtfertige Sache. Sinnvoller ist es, sich auf Anlagen zu konzentrieren, die unabhängig von der Geldwertentwicklung sind. Hier sind besonders Edelmetalle geeignet. Speziell Gold hat sich seit Jahrtausenden als solider Wertspeicher bewährt und wird das auch in Zukunft tun. Gold ist ein begrenzter Rohstoff und eignet sich sehr gut zur Vorsorge. Jedes Portfolio sollte Edelmetalle an Bord haben. Hier waren die Experten bisher der Ansicht, dass 10-20 Prozent des Vermögens in Edelmetallen investiert sein sollten. Zwischenzeitlich sind viele dieser Experten der Meinung, dass der Edelmetallanteil auch deutlich höher liegen darf. Wer ein Drittel seines Vermögens in Edelmetalle investiert, kann damit nichts falsch machen.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm ermöglicht den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Bernd Liebl, Magdeburg


Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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