Mesut Pazarci: Rückkehr zum Goldstandard immer wahrscheinlicher?

Veröffentlicht von Mesut Pazarci am

Aus vielen Richtungen werden die Forderungen nach einem neuen Goldstandard wahrnehmbar. China und Russland stehen gemeinsam in der Entwicklung einer goldgedeckten Währung. Italien sympathisiert mit einer Goldwährung und sogar Staatschef Donald Trump verfolgt Pläne, zurück zur Goldwährung zu kommen und das uferlose „Geld aus dem Nichts erzeugen“ zu stoppen.

Die Reinitialisierung eines Goldstandards würde einige der schwerwiegendsten Probleme der Gegenwart beseitigen. Das wichtigste, zu regelnde Problem ist die permanente Umverteilung von Vermögen nach oben, was einzig wegen des Fiatgeldsystems möglich ist. Nur die unbegrenzte Herausgabemöglichkeit von Krediten über Banken und die hiermit verbundene Schöpfung von Geld aus dem Nichts, eröffnet den Vermögendsten die Möglichkeit, Zinsen zu verdienen und Selbige in ihre Taschen strömen zu lassen.

Der „kleine Mann auf der Straße“ zahlt die Zeche, immer!

Fällige Zinsen müssen ausnahmslos getilgt werden. Aber wer zahlt die Zinsen? Der Staat begleicht die Zinsen über die vereinnahmten Steuern. Die Unternehmen preisen die Zinsen und die Steuern, die sie bezahlen, in die Waren ein, die sie vertreiben. Der Verbraucher muss seine Zinsen für seine Kredite selbst entrichten. Jedoch er zahlt auch die Preise der Produkte und hiermit die Zinsen und Steuern der Unternehmen. Und er zahlt Steuern und hiermit die Zinsen des Staates. Die Kleinen tragen die komplette Zinslast.

Waffe Leitzins

Der Einfluss der Zentralbanken drückt sich auch in ihrer Zinspolitik aus. Die Höhe des Leitzinses hat Einfluss darauf, ob eine Wirtschaft durch Versorgung mit billigem Geld bei geringen Zinsen boomt oder ob diese bei hohen Leitzinsen und hoher Teuerungsrate schrumpft. Zusammenbrüche entstehen nicht einfach so. Sie werden von langer Hand arrangiert und zum gegebenen Moment initialisiert. Diejenigen, die darüber informiert sind, haben dann die Chance vor Einleitung einer Krise sich von gefährdeten und zu dem Zeitpunkt sehr hochpreisigen Vermögenswerten zu trennen und diese in krisensichere Vermögenswerte zu wechseln. Setzt dann die Krise ein, kann dieses Spiel, in umgekehrter Form wiederholt werden, der Ausstieg aus krisengeschützten Assets und die Wiederkehr in zu diesem Augenblick dann überaus billig gewordenen Investitionsgütern. Das Ungerechte dabei ist, dass der Profit des einen, nur über Verluste von anderen realisierbar ist. In diesem Fall erfolgt jedes Mal eine sehr starke Umverteilung auf Kosten derjenigen, die keine Möglichkeit haben, sich auf die Krise vorzubereiten.

Immer mehr Menschen wachen auf

Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung steigt fortdauernd an. Immer weniger Menschen lassen sich von ihren gewählten Volksvertretern etwas vormachen. Immer mehr Personen fühlen, dass sie, wenngleich sie fleißig arbeiten, kaum auf einen grünen Zweig kommen. Jene Verdrossenheit spiegelt sich in der ständig zurückgehenden Wahlbeteiligung und den vermehrten Proteststimmen bei Wahlen wider. Es ist Zeit für einen Wechsel und der sollte zwingend im Geldsystem anfangen. Denn dieses ist die Wurzel allen Übels.

Initiativen laufen

Sofern eine neue goldgedeckte Währung auf der Welt entstehen würde, wer möchte dann noch wertlose Dollars haben? Die Volksrepublik China und Russland könnten, würde deren Initiativeerfolgreich sein, eine starke Konkurrenz zur jetzigen Weltleitwährung, dem US-Dollar erschaffen. Aber die USA ziehen nun nach.

US-Präsident Trump bemüht sich momentan, die Macht der US-Notenbank zu mindern und zum Wohle der US-Wirtschaft Sympathisanten eines neuen Goldstandards in deren Reihen zu positionieren. Seit seiner Amtseinführung nominierte Trump bereits 3 Mitglieder in die FED-Führung und ist gegenwärtig dabei, 2 weitere Mitglieder zu nominieren. Eine davon ist Judy Shelton, eine Ökonomin mit Fokus auf globale Finanz- und Geldfragen, ist eine starke Verfechterin des Goldstandards.

Die USA haben auch keine andere Wahl. Wer die Währung beherrscht, hat die größte politische Macht auf der Erde. Aus diesem Grund gab es in der jüngeren Vergangenheit aus dem Lager der US-Republikaner einige Initiativen, den US-Dollar durch die Unterlegung von Gold zu stabilisieren. Sind diese Initiativen möglicherweise darauf zurückzuführen, dass China und Russland an einer eigenen goldgedeckten Währung arbeiten?

Es erweckt den Anschein, dass man es hier mit einem echten Wettrennen zu tun hat. Russland und China erwerben im großen Stile Gold und stoßen regelmäßig große Dollarbestände ab. Damit sind beide Nationen auf dem Kurs, sich aus der Wirtschaftsdominanz des US-Dollar und damit auch den USA zu befreien. Aber noch einen Aspekt muss man berücksichtigen. Der US-Dollar stirbt. Die Gelddruckmaschinen laufen auf Hochtouren und versuchen, das kranke System am Leben zu erhalten. Das Abstoßen großer Dollarbestände lässt den Dollar aufgrund des dadurch entstehenden großen Angebots fallen. Die Nationen befinden sich in einem Wirtschaftskrieg, der in der Öffentlichkeit kaum Beachtung findet.

Es ist also nachvollziehbar, dass die USA nicht teilnahmslos zuschauen, wie eine andere Weltleitwährung entsteht und Gegenmaßnahmen ergreifen. Daher sind z. B. die Forderungen des republikanischen Kongress-Abgeordneten Alexander Mooney, der US-Dollar müsse wieder als fixierte Gewichtseinheit in Gold definiert werden, nachvollziehbar und aus Sicht der USA sogar anzuraten. Mooney legte einen entsprechenden Gesetzentwurf mit der Nummer H.R. 5404 vor. Ob daraus etwas entsteht, bleibt abzuwarten.

Die Großen machen es den Kleinen vor

Derzeit steigen die Bestände der Zentralbanken stetig an. Steigende Goldpreise und weltweite Turbulenzen in den Währungssystemen haben die Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf Gold gelenkt. Die Notenbanken sorgen mit diversen Goldkäufen für Aufsehen. Gold wird wieder verstärkt zur Krisenabsicherung verwendet. Die Erhöhung der Goldreserven einiger Notenbanken überall auf der Welt beeinflusst natürlich auch die Goldkursentwicklung.

Als Privatanleger ist daraus ganz leicht abzuleiten, dass es sich bei einem Investment in Gold um eine ausgezeichnete Gelegenheit zur Vermögenssicherung handelt. Im Edelmetallsektor existieren deutliche Kaufempfehlungen. Der Anbruch langfristiger Haussen deutet sich an, was sichtlich für die Edelmetalle spricht.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Auf diese Weise können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit ist nicht möglich.

Bildrechte: Bernd Liebl, Magdeburg


Mesut Pazarci

Gold ist meine Welt. Mit physischem Gold konnte ich viele Kunden Jahr für Jahr nicht nur eine sichere sondern auch eine rentable Anlage bieten. Dadurch erreichte ich überdurchschnittliche Erfolgsquoten bei meinen Vertriebspartner und in unserem Unternehmen.

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